Fremdwährungsdarlehen
Die Zinsen für ein Fremdwährungsdarlehen sind im Normalfall deutlich günstiger. Dies liegt daran, dass das Land, in dessen Währung ein Kredit aufgenommen wird, ein wesentlich niedrigeres Zinsniveau hat. Der Zinsunterschied beträgt dabei zwischen 30% und 40%, je nach Währung. Die Möglichkeit zur Aufnahme eines Fremdwährungsdarlehens besteht fast bei jeder Bank, die zumindest über eigene Partner einen Zugang zum internationalen Markt hat. So kann beispielsweise die Bank A die Fremdwährungsdarlehen über ihren Partner B vermitteln. Dabei wird der eigentliche Kreditvertrag zwischen Partner B und dem Kunden geschlossen. Für die Rückführung übernimmt die Bank A eine Garantie. Die Garantie hat dabei einen Puffer, beispielsweise in Höhe von 20% bis 30% im Verhältnis zum Nominalbetrag. Damit werden seitens der Bank A auch mögliche negative Kursschwankungen gegenüber dem Partner B abgesichert.
Der Kunde profitiert auf Dauer von den niedrigen Zinsen eines Fremdwährungsdarlehens und hat eine Chance auf Kursgewinne aus der Kursentwicklung. Meistens können Fremdwährungskredite flexibel zurückbezahlt werden. Es gibt aber auch sehr wohl Fremdwährungskredite, die in regelmäßigen Rate zurückgeführt werden müssen. Bei negativer Kursentwicklung hat der Kreditnehmer oft die Möglichkeit den Kredit kurzfristig zurückzuführen, um nicht weitere Kursrisiken eingehen zu müssen. Bei Fremdwährungsdarlehen sollte daher der Kurs der fremden Währung stets im Auge behalten werden. Natürlich können Kursrisiken mit entsprechenden Gegengeschäften glatt gestellt werden. Diese können aufgrund der relativ hohen Kosten nicht jedem Kunden empfohlen werden.
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