Archiv für die Kategorie 'Baufinanzierung'

96 Prozent aller Mieter träumen vom Eigenheim

Mittwoch, 28. Juli 2010

(München, 28. Juli 2010) Mehr als jeder Zweite (rund 58 Prozent) lebt in Deutschland zur Miete. Nur in der Schweiz gibt es im europäischen Vergleich ähnlich wenig Wohneigentümer*. Dabei ist der Wunsch nach den eigenen vier Wänden riesig: 96 Prozent der deutschen Mieter träumen davon. Das ergab die aktuelle, bevölkerungsrepräsentative Umfrage von Interhyp, dem größten Vermittler für private Baufinanzierungen in Deutschland. Die Top-3 Traumimmobilien der Mieter sind das Landhaus (24 Prozent), das klassische Einfamilien­haus (22 Prozent) und die Villa im Grünen (17 Prozent). Dafür würden sich die Deutschen entscheiden, wenn Geld keine Rolle spielen würde. Vor dem Hintergrund der eigenen finanziellen Möglich­keiten erscheint jedoch für gut jeden Vierten (28 Prozent) der Kauf einer Eigentumswohnung am realistischsten. Beim Einfamilienhaus decken sich aber Traum und Wirklichkeit der Deutschen: 20 Prozent kommen zu dem Schluss, dass sie sich diesen Immobilientyp zukünftig am ehesten leisten könnten. “Traditionell gehen die Deutschen das Thema Eigenheim sehr vorsichtig an und unter­schätzen, wie viel Immobilie sie sich leisten können“, meint Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG.

Von Reihenhaus und energieeffizientem Wohnen träumen nur wenige

Für ein Leben im eigenen Reihenhaus (drei Prozent) oder im eigenen Energie­sparhaus (sieben Prozent) würden sich die deutschen Mieter am seltensten entscheiden, wenn sie frei wählen könnten. Dabei überrascht insbesondere im gefühlten Öko-Musterländle Deutschland, dass energieeffizientes Wohnen auch bei den jüngeren Befragten zwischen 18 und 29 Jahren nicht besonders hoch im Kurs liegt.

Immobilienträume vs. finanzielle Realität der Deutschen

Fragt man die Deutschen danach, welchen Immobilientyp sie sich unter Berücksichtigung ihrer finanziellen Situation zukünftig tatsächlich am ehesten kaufen werden, hielt rund jeder Vierte (28 Prozent) eine Eigentumswohnung für am realistischsten. Weitere 20 Prozent glauben, dass sie am wahrschein­lichsten ein Einfamilienhaus finanzieren könnten. 13 Prozent gehen davon aus, dass ein Reihenhaus am besten zu ihrer Lebenssituation passen könnte. Nur drei Prozent halten die Villa für sich selbst für realistisch. Auch das Landhaus (neun Prozent) landet auf den hinteren Plätzen. “Bei einer so langfristigen finanziellen Entscheidung wie dem Eigenheimerwerb ist es richtig, nüchtern und realistisch zu rechnen – schließlich soll das Objekt meist über Jahrzehnte hinweg zur persönlichen Lebensplanung passen”, erklärt Haselsteiner und fügt hinzu: “Daher empfiehlt es sich bereits in der frühen Suchphase unverbindlich auf Finanzierungsspezialisten zu zugehen oder kostenlose Online-Rechner zu nutzen. Angesichts der derzeit historisch niedrigen Baugeldzinsen werden viele Mieter überrascht sein, welche Wohnträume sie sich auch bei vorsichtiger Kreditaufnahme leisten können.”

Um eine genauere Vorstellung zu bekommen, wie viel Immobilie man tatsächlich finanzieren kann, empfiehlt Haselsteiner interaktive Rechentools wie z.B. den Budget-Rechner zu nutzen.

*Quellen: Destatis und Informationsdienst „Soziale Indikatoren

Immobilienfinanzierung – Zinstief nutzen und günstig finanzieren!

Montag, 21. Juni 2010

Immobilien finanzieren(Berlin, 21.06.2010) Die Zinsen für Hypothekenkredite befinden sich nun seit einigen Wochen wieder auf einem historisch niedrigen Niveau, nachdem diese in den letzten Monaten einem wiederholten, kontinuierlichen Verfall unterlegen waren. So ist beispielsweise die DGZF Pfandbriefkurve zuletzt unter den bisherigen relativen Tiefststand von 2005 gefallen. Mittlerweile hat sich allerdings wieder eine moderate Stabilisierung auf diesem niedrigen Niveau angedeutet. Ein weiterer Verfall der Hypothekenzinsen scheint zwar zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen, allerdings sinkt die Wahrscheinlichkeit das die Zinsen noch weiter fallen naturgemäß, je tiefer die Zinsen schon gesunken sind. Insofern ist das weitere Abwärtspotential sicherlich begrenzt. Gute Zeiten für Bauherren und Immobilienkäufer!

Wer sich jetzt entscheidet, eine Immobilie zu kaufen oder ein Haus zu bauen, sollte sich allerdings beeilen, um auf Nummer sicher zu gehen. Denn die EZB und andere Zentralbanken rund um den Globus dürften schon bald dazu übergehen, die Zinsen wieder moderat anzuheben, wenn sich die Wirtschaft zunehmend erholen sollte. Steigende Hypothekenzinsen wären so folglich wahrscheinlich. Allerdings gilt dieses Szenario noch als umstritten. Einige Ökonomen prognostizieren nämlich eine andere Entwicklung. Sie gehen davon aus, dass die Weltwirtschaft eine längerfristige Rezession mit Deflationstendenzen durchleben könnte. In diesem Falle würden die Zentralbanken sich mit Zinserhöhungen sicherlich zurückhalten und möglicherweise sogar eine Nullzinspolitik anstreben. In der Folge könnten sich Hypothekenfinanzierung nochmals deutlich verbilligen.

Aber selbst wenn man unterstellt, dass die Zinsen für Hypotheken tatsächlich noch fallen könnten, sollte man das aktuelle Zinsniveau im Kontext mit der Vergangenheit betrachtet. Faktisch war eine Baufinanzierung noch nie so billig wie heute. Wer heute finanzieren will, kann problemlos 5 oder mehr Prozentpunkte gegenüber einer Finanzierung von vor 15 Jahren einsparen. Wer auch in Zukunft von den Niedrigzinsen profitieren will, zur Zeit aber noch keine Finanzierung benötigt, kann sich die niedrigen Hypothekenzinsen beispielsweise durch einen sogenannten Forwardkredit sichern. Dabei wird die Finanzierungssumme erst zu einem in der Zukunft liegenden Zeitpunkt bereitgestellt, wobei die Zinsen schon jetzt festgeschrieben werden. Vor allem dann, wenn man steigende Zinsen erwartet und in einigen Jahren bauen oder kaufen will, lohnt es sich oft, eine solche Finanzierung abzuschließen.

Besonders günstige Konditionen können sich Bauherren und Immobilienkäufer erhoffen, die über einen soliden Eigenkapitalstock verfügen. Wer beispielsweise bereit und in der Lage ist, mindestens 20 oder 30 Prozent Eigenkapital einzubringen, bekommt die Bau- oder Immobilienfinanzierung meist schon zum Eingangszinssatz. Auch Bauherren, die nur eine sehr kurze Zinsbindung vereinbaren, profitieren von niedrigeren Zinsen. Bei einer Zinsbindung von 5 Jahren sind bei einigen Anbietern sogar schon Finanzierungen ab 2,XX Prozent möglich! Allerdings sollte man bei derartigen Finanzierungen auch die Risiken einkalkulieren, die eine eventuelle Ablösung am Ende der Zinsbindung mit sich bringt.

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Weitere Informationen:

» Immobilienfinanzierung
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Baufinanzierung: Immobilienkauf ist keine Frage des Alters

Dienstag, 18. Mai 2010

(München, 18. Mai 2010) Immobilien scheinen für Deutsche unter 30 Jahren wenig interessant zu sein: Knapp 90 Prozent der Immobilieninteressenten, die an der aktuellen Immobilienbarometer-Umfrage von Interhyp und ImmoScout24 teilgenommen haben, waren 30 Jahre oder älter. ” Es ist verständlich, dass man in jungen Jahren gerne andere Prioritäten setzt als über langfristige finanzielle Investments nachzudenken. Durch das Desinteresse aber entgeht gerade jungen Menschen die Gelegenheit schon frühzeitig und günstig fürs Alter vorzusorgen und einen Vermögenswert aufzubauen”, meint Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG und fügt an: “Schließlich stellt der Bau oder Kauf einer Immobilie einen wichtigen Baustein der privaten Altersvorsorge dar und ist eine gute und sichere Geldanlage. Vor allem zu diesem Zeitpunkt: Denn die Bauzinsen befinden sich gerade im absoluten Zinstief.”

Überschätzter Aufwand, unterschätzte Leistbarkeit

Die Argumente, die für einen Immobilienkauf in Deutschland sprechen, sind nicht nur zahlreich, sie gelten für Alt und Jung: hohe Sicherheit, Inflationsschutz, Steuervorteile, Rendite oder mietfreies Wohnen im Alter. Doch gerade junge Menschen überschätzen oft die Kosten und den Aufwand für den Eigenheimerwerb – und unterschätzen gleichzeitig, wie viel Wohneigentum sie sich schon leisten könnten, selbst mit durchschnittlichem Einkommen und geringem Eigenkapitaleinsatz. “Durch die jetzt sehr günstigen Baugeldzinsen lässt sich mit der bisherigen Miete vielfach auch eine Finanzierung bedienen”, weiß Zinsexperte Haselsteiner und rechnet vor: Wer beispielweise seine 700 Euro-Kaltmiete in eine Baufinanzierung (10jährige Zinsbindung, 1% Tilgung) investiert und 20.000 Euro Eigenkapital einbringt, kann sich derzeit eine Immobilie für 180.000 Euro kaufen.

Maximale Flexibilität bei minimalen Kosten

So manch jungen Immobilienkäufer mag auch die Vorstellung abschrecken, in Zeithorizonten von 20 bis 30 Jahren zu denken und eine langfristige Zahlungsverpflichtung einzugehen. Diesem Vorbehalt steht jedoch entgegen, dass es heute neben einer breiten Palette an Baufinanzierungs-Produkten gerade bei der Rückzahlung des Darlehens deutlich mehr Flexibilität gibt: So bieten mittlerweile über drei Viertel der Banken Sondertilgungsoptionen oder einen mehrmaligen Wechsel der Tilgungshöhe an – zum Teil sogar ohne jegliche Mehrkosten. “Mit solchen flexiblen Rückzahlungsoptionen lässt sich der Immobilienkredit gezielt anpassen, wenn sich die persönlichen Einkommens- und Lebensverhältnisse im Laufe der Jahre verändern”, weiß Haselsteiner und ergänzt: “Ein intensives Gespräch mit einem Experten lohnt sich besonders, da dieser ein Finanzierungskonzept erstellen kann, das auf die speziellen Wünsche und Bedürfnisse von jungen Darlehensnehmern ausgerichtet ist.”

Um eine genauere Vorstellung zu bekommen, wie viel Immobilie man auch als jüngerer Mensch finanzieren kann, empfiehlt Haselsteiner interaktive Rechentools wie z.B. den Budget-Rechner auf www.interhyp.de zu nutzen.

Baufinanzierung: Zinstief auch für Modernisierungen nutzen

Dienstag, 27. April 2010

(München, 27. April 2010) Das freut weder Mieter noch Eigenheimbesitzer: Laut aktuellem Betriebskostenspiegel des Deutschen Mieterbundes ist die so genannte zweite Miete deutlich gestiegen – bei Heizöl und Warmwasser sind Verteuerungen von bis zu 30 Prozent zu verzeichnen. “Angesichts stetig steigender Energieausgaben sollten gerade Eigentümer älterer Immobilien die Energiebilanz ihres Wohneigentums überprüfen und energetische Modernisierungen in Erwägung ziehen, um langfristig zu sparen”, erklärt Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG und fügt an: “Schließlich ist der Zeitpunkt ideal: Selten konnten diese Maßnahmen so günstig finanziert werden wie momentan.”

Ob durch eine bessere Dämmung oder eine neue Heizungsanlage oder durch den Einsatz moderner Baumaterialien – die Möglichkeiten, den Energieverbrauch zu senken, sind heute vielfältig. Die dadurch entstehenden Kosten können sich angesichts der gestiegenen Energiepreise binnen weniger Jahre amortisieren. “Zumal die Darlehensnehmer auch bei Modernisierungsmaßnahmen vom derzeitigen Zinstief profitieren”, meint Zinsexperte Haselsteiner. Wer über eine lastenfreie Immobilie verfügt, erhält ein 50.000-Darlehen für 5jährige Baudarlehen ab 2,95 Prozent, bei 10jährigen Baufinanzierungen ab 3,69 Prozent effektiv.

Häufig kann auch die Einbindung eines zinsgünstigen Förderprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) die Konditionen senken: Je nach Modernisierungsart, damit verbundener Energieeinsparung sowie Zinsbindung und Laufzeit variieren die Zinssätze zwischen 1,41 bis 4,01 Prozent. Für alle Immobilienbesitzer, die ihr Eigenheim energieeffizient umbauen möchten, kommen die Programme “Energieeffizient Sanieren” und “Wohnraum Modernisieren” in Frage. Die KfW vergibt diese Förder-Darlehen mit Grundschuldeintragung nicht direkt, sondern nur über durchleitende Finanzinstitute wie z.B. Interhyp. “Zwar ist der Erhalt der Darlehen an eine Reihe von Voraussetzungen geknüpft, aber unabhängige Finanzierungsexperten wissen, ob bzw. welche KfW-Programme und Kombinationen sich eignen und stellen so ein optimales Finanzierungskonzept zusammen”, erklärt Haselsteiner.

Niedrigen Leitzins nutzen

Donnerstag, 18. Februar 2010

(München, 18. Februar 2010) Seit Mai 2009 sind die Leitzinsen auf Rekordtief – und das wird wahrscheinlich auch noch länger so bleiben. “Im Markt setzt sich immer stärker die Meinung durch, dass die europäische Notenbank im gesamten Jahr 2010 nur wenig Spielraum für eine Leitzinserhöhung haben wird”, fasst Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG, die derzeitige Expertenmeinung zusammen. Bauherren und Immobilienkäufer, die diese Einschätzung teilen, können bei ihrer Finanzierung von der jetzigen Zinssituation direkt profitieren und zwar mittels so genannter Kombi-Darlehen. Interhyp erklärt, wie diese Darlehensform funktioniert, worin die Vorteile bestehen und welche neuen Produktvarianten es seit Kurzem gibt.

Beim Kombi-Darlehen vereinbart man für einen Teil der Kreditsumme ein klassisches Annuitätendarlehen mit fester Zinsbindung. Den anderen Teil finanziert man über ein an den EURIBOR gebundenes variables Darlehen, das alle drei Monate zum Zinsanpassungstermin ganz oder teilweise zurückgezahlt werden kann.

“Durch die Kombination eines langfristigen Darlehens mit dem auf Basis der 3-Monats-Zinsen (EURIBOR) kalkulierten variablen Finanzierungsanteil ergibt sich bei niedrigen Leitzinsen ein entsprechend günstiger Mischzins”, stellt Haselsteiner fest. Hintergrund dafür ist die direkte Bindung des EURIBOR an den Leitzins der Europäischen Zentralbank und der liegt momentan bei 1,0 Prozent. Während zum Beispiel die aktuellen Bestsätze für ein 15jähriges Annuitätendarlehen über 200.000 Euro bei 4,02 Prozent effektiv liegen, kostet ein entsprechendes Kombi-Darlehen gegenwärtig nur 3,11 Prozent effektiv.

“Drei große Vorteile gibt es beim Kombi-Darlehen: Erstens sichern sich Darlehensnehmer durch ihre variable Tranche derzeit echte Zinsvorteile. Zweitens bekommt man mit dem Kombi-Darlehen ein umfassendes kostenloses Sondertilgungsrecht. Und drittens bietet die jederzeitige Wandlungsmöglichkeit des variablen Darlehens in eine langfristige Zinsbindung entsprechende Sicherheit vor möglichen zukünftigen Anstiegen der Leitzinsen”, erläutert Haselsteiner.

Eine dem Kombi-Darlehen sehr ähnliche Kreditform ist das neue Kombi-Produkt namens “1 + 10″: Wer ein 10jähriges Baudarlehen abschließt, kann bis zu 30 Prozent der Kreditsumme über eine weitere Darlehenstranche mit einer einjährigen Zinsbindung abschließen. Auch hier erhält der Darlehensnehmer nicht nur einen sehr günstigen Mischzins, sondern die gebührenfreie zusätzliche Möglichkeit zur Sondertilgung zum Ende dieser kurzen Zinsbindung.

Anschlussfinanzierung – Vergleich ist wichtig

Donnerstag, 18. Februar 2010

Eine erfolgreiche Baufinanzierung Anschlussfinanzierung ist mindestens genauso wichtig wie die Erstfinanzierung. Mit Ablauf der Zinsbindung wird im Regelfall eine neue Festzinsschreibung vereinbart, wobei die Höhe des Zinssatzes auch bei einer Anschlussfinanzierung Verhandlungssache ist.
Die meisten Zinsbindungen in Deutschland werden für einen Zeitraum von 10 Jahren vereinbart. In den Niedrigzinsphasen sind sogar fünfzehnjährige Zinsfestschreibungen vorgekommen. Nichtsdestotrotz liegt in den meisten Fällen die Dauer der Zinsbindung deutlich unter der gesamten Kreditlaufzeit. Mit Ablauf der ersten Zinsbindung bleibt somit noch eine erhebliche Restschuld offen.

Die darlehensführende Bank wird im Regelfall daran interessiert sein das Kreditverhältnis fortzusetzen. Vor allem dann, wenn bisher keine Leistungsstörungen vorgekommen sind und der Kreditnehmer eine solide Bonität vorweisen kann. Denn dies bedeutet einen sicheren Ertrag für die Bank ohne großen Aufwand. Bei einer bestehenden Baufinanzierung muss eine Bank beim reibungslosen Ablauf kaum Zeit in die weitere Bearbeitung investieren. Die Bank wird vor Ablauf der Zinsbindung dem Kunden ein neues Angebot für die Baufinanzierung Anschlussfinanzierung unterbreiten. Ein Kreditnehmer sollte dieses jedoch nicht ungeprüft annehmen. Mit Ablauf der Zinsbindung besteht die Möglichkeit das Darlehen zu kündigen und damit über eine andere Bank ablösen zu lassen. Dies ist vor allem dann sinnvoll, wenn eine andere Bank für die nun offene Anschlussfinanzierung einen besseren Zinssatz anbietet als die bisherige Bank.

Der Wechsel lohnt sich dann, wenn der Zinsunterschied in Bezug auf die verbleibende Kreditsumme eine bedeutende Zinsersparnis ausmacht. Ein Zinsunterschied von 1,00% bedeutet beispielsweise eine Zinsersparnis von 1.000 Euro p.a. bei einer Darlehenssumme von 100.000 Euro. Bei einer Zinsersparnis von unter 150 Euro p.a. lohnt sich der Wechsel kaum. Daher sollten die angebotenen Konditionen für eine Baufinanzierung Anschlussfinanzierung unbedingt verglichen werden.

Beurteilung vom Eigenkapitaleinsatz bei einem Baufinanzierung Vergleich

Mittwoch, 27. Januar 2010

Eine strukturierte Baufinanzierung berücksichtigt die finanziellen Möglichkeiten des Kreditnehmers. Hier sind viele Aspekte zu beachten. So darf beispielsweise nicht die zum Zeitpunkt der Finanzierungsanfrage vorhandene Liquidität vollständig als Eigenkapital in die Finanzierung eingesetzt werden. Im Falle der unvorhergesehenen Ausgaben, die in Zukunft anfallen können, wäre der Kreditnehmer nicht mit erforderlichen Mitteln ausgestattet. Als Folge müssten entweder neue Kredite aufgenommen werden oder Substanzwerte veräußert werden. Beide Alternativen wären mit erheblichen finanziellen Nachteilen für den Kreditnehmer verbunden. Bei Veräußerung von Substanzwerten unter Zeitdruck ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass diese weit unter ihrem tatsächlichen Wert verkauft werden können. Im Falle der neuen Kreditaufnahme wäre die laufende Liquiditätssituation stark beeinträchtigt. Aus diesem Grund sollten beim Eingehen einer Baufinanzierung ausreichende Reserven vorhanden sein, die schnell und ohne große Wertverluste zur Verfügung stehen. Hinsichtlich der Höhe dieser Reserven lässt sich keine allgemeingültige Aussage treffen. Vielmehr muss der Kreditnehmer unter Abwägung aller rationalen Risiken individuell die Höhe der notwendigen Reserven bestimmen.

Wie stark sich der geringere Einsatz vom Eigenkapital auf die Baufinanzierungskondition auswirkt, lässt sich im Rahmen eines Baufinanzierung Vergleich feststellen. Im Regelfall wird der Nominalzinssatz einer Baufinanzierung bei geringerem Einsatz von Eigenkapital zunehmen. Diese Problematik kann auf mehreren Wegen umgegangen werden. So kann das Eigenkapital bei einem Bauvorhaben durch die so genannte „Muskelhypothek“ ersetzt werden. Dies bedeutet, dass bestimmte Baumaßnahmen vom Bauherrn selbst unter Aufwendung der eigenen Kraft durchgeführt werden. Hierfür fallen keine Kosten an. Stattdessen können Fremdkosten durch Eigenleistungen ersetzt werden. Dies reduziert den Anteil der Kosten, der fremdfinanziert werden müsste. Eine weitere Möglichkeit bestünde in der Verpflichtung des Kreditnehmers zur Erbringung von Tilgungsleistungen in bestimmter Höhe zu bestimmten Zeitpunkten. Damit kann das Eigenkapital nicht auf einmal, sondern in mehreren Tranchen eingesetzt werden.  Der Vorteil liegt darin, dass der Kreditnehmer die Verfügungsgewalt über sein Eigenkapital nicht aufgibt, sondern zumindest auf einen beschränkten Zeithorizont disponieren kann. Für die Bank bedeutet dies nicht automatisch mehr Risiko, da nicht Erbringung von vereinbarten Tilgungen als Leistungsstörung gewertet wird und die entsprechenden Konsequenzen nach sich zieht. Bei einem Baufinanzierung Vergleich sollte der Punkt Einsatz vom Eigenkapital deshalb auf jeden Fall beachtet werden.

Immobilienfinanzierung als Mix aus verschiedenen Produkten

Donnerstag, 10. Dezember 2009

Im Vorfeld einer Immobilienfinanzierung sollten unbedingt mehrere Beratungsgespräche zum Thema richtig Finanzieren stattfinden. Viele Eigentümer informieren sich immer noch viel zu wenig über die zahlreichen Gestaltungsmöglichkeiten bei einer Immobilienfinanzierung. So wird beispielsweise oft nur ein Festzinsdarlehen abgeschlossen – dabei kann fast bei jeder Finanzierung auf Förderprogramme zur Finanzierung des Wohneigentums zurückgegriffen werden.

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau bietet viele Förderungen in Form von zinsgünstigen Finanzierungen. Solche zinsgünstigen Kredite können problemlos in einen Finanzierungsplan mit eingebunden werden. Die Fördermittel werden als Weiterleitungskredite über Bank vergeben. Die KfW-Bank selbst vergibt keine Kredite. Allerdings ist nicht jede Bank bereit KfW-Darlehen zu vermitteln, da dies oft mit einem enormen Aufwand verbunden ist und die Marge der Banken meistens deutlich unter 1,00% liegt. Die Banken versuchen daher oft bevorzugt eigene Darlehen mit höheren Gewinnmargen zu verkaufen.

Abgesehen von zinsgünstigen KfW-Krediten kann ein Teil der Immobilienfinanzierung beispielsweise auch variabel gestaltet werden. Dies empfiehlt sich vor allem in den Zeiten, in denen ein Kreditnehmer mit fallenden Zinsen rechnet. In Tiefzinsphasen sollten dagegen variable Immobilienfinanzierung mit einer Zinsobergrenze (Cap) versehen werden. Auf diese Weise wird das Zinsänderungsrisiko bei stark steigenden Zinsen ausgehebelt.

Interessant für Besitzer der fremdgenutzten Immobilien sind auch die so genannten TA-Darlehen – dies sind Darlehen ohne laufende Tilgung. Die Tilgung wird hier in Form einer Einlage renditebringend angespart. Das Modell ist insbesondere aus steuerlicher Sicht interessant, da hier die Finanzierungszinsen voll abzugsfähig sind. Für Besitzer von selbst genutzten Immobilien sind solche Modelle der Immobilienfinanzierung allerdings meist nicht relevant.

Auf jeden Fall sollten verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten in Erwägung gezogen werden. Dabei ist es empfehlenswert einen Baufinanzierungsvermittler wie z.B. Creditweb zu rate zu ziehen, der kostenlos umfassende Informationen zur Thematik Immobilienfinanzierung bereitstellt und unabhängig berät.

Baufinanzierung Vergleich – Unterstützung für jeden Bauherren

Freitag, 27. November 2009

Ein Baufinanzierung Vergleich ist ein Tool, das jedem User zur Verfügung steht. Im Internet kann dieses sehr schnell und einfach über eine Suchmaschine gefunden werden. Der Baufinanzierung Vergleich im Internet wird immer beliebter. Kein Wunder, denn der Interessent kann bequem von seinem Computer aus den günstigsten Zinssatz für seine Baufinanzierung ermitteln. Dafür muss kein Termin bei einer Bank wahrgenommen werden. Innerhalb weniger Minuten wird das Angebot übermittelt. Beim Baufinanzierung Vergleich wird nicht nur die Höhe des Zinssatzes angegeben, sondern gleichzeitig auch die mögliche künftige Rate ausgewiesen. Auf diese Weise kann sofort eine Haushaltsrechnung aufgestellt werden, in der als Kreditbelastung die vom Baufinanzierung Vergleich ermittelte Rate angesetzt werden kann.

Der Baufinanzierung Vergleich kann völlig kostenlos und unverbindlich genutzt werden. Wenige Eingaben genügen, um die Höhe der künftigen Rate zu ermitteln. Alle Schritte sind so erklärt, dass diese ohne besondere Kenntnisse ausgeführt werden können. Das Baufinanzierung Vergleich Tool dient als gute Orientierung und als Vergleichsmöglichkeit unter mehreren Baufinanzierungsangeboten. Ein Bauherr, der ein Finanzierungsangebot von seiner Hausbank erhält, hat meistens nur wenige Möglichkeiten, um einschätzen zu können, ob das vorliegende Angebot günstig oder teuer ist. Mit dem Haufinanzierung Vergleich kann schnell und einfach verglichen werden. Somit wird die Urteilsbildung hinsichtlich der bereits vorliegenden Angebote erleichtert. Falls die vorliegenden Angebote teurer ausfallen, als das Angebot, das über den Baufinanzierung Vergleich zustande gekommen war, kann sofort eine Verbindung zu der finanzierenden Bank aufgenommen werden. Die gesamte Abwicklung erfolgt so schnell wie möglich. Mit dem Baufinanzierung Vergleich kann somit der künftige Partner für die individuelle Baufinanzierung gefunden werden. Die Einbindung der Fördermittel ist im Regelfall auch möglich.

Baufinanzierung Vergleich übernimmt die Suche nach den günstigsten Baufinanzierungskonditionen

Donnerstag, 05. November 2009

Der höhere Einsatz des Eigenkapitals im Rahmen einer Baufinanzierung hat einen unmittelbaren Einfluss auf die monatliche Belastung. Die meisten wissen bereits, dass die Verzinsung eines Darlehens vom Wert des Objektes abhängt, das die Bank mit einer Grundschuld belastet und welches folglich als Sicherheit für die Bank gilt. Je höher der Beleihungswert der Immobilie, desto besser stehen die Chancen ein günstiges Baufinanzierungsdarlehen zu bekommen.

Der Beleihungswert wird von der finanzierenden Bank ermittelt und festgesetzt. Die Ermittlung des Beleihungswertes erfolgt entweder anhand einer Besichtigung durch einen Gutachter oder auf Basis der Unterlagen, die der Kreditgeber der Bank überreicht. Dabei sollten unbedingt alle werterhöhenden Tatsachen der Bank mitgeteilt werden. Ausgehend von dem dann ermittelten Beleihungswert bestimmt die Bank die Darlehenskondition. Falls die Höhe des Darlehens innerhalb von 60% des ermittelten Beleihungswertes liegt, erhält der Kreditnehmer eine so genannte 1A-Kondition. Das ist die beste Kondition für eine Baufinanzierung, die die finanzierende Bank bieten kann.

Bei einem Baufinanzierung Vergleich kann dann die genaue Höhe der Verzinsung ermittelt werden. Übersteigt das Darlehen die 60%-ige Grenze, so wird meistens ein Aufschlag einkalkuliert. Die Höhe von diesem variiert von Bank zur Bank. Manche Banken vergeben allerdings 1A-Konditionen bis zu einer Grenze von 80% des Beleihungswertes. Erst, wenn das Darlehen die 80%-ige Grenze übersteigt, muss der Kreditnehmer mit einem Aufschlag rechnen. Je höher der Eigenkapitaleinsatz, desto wahrscheinlicher ist es, dass das Bankdarlehen innerhalb der vorgeschriebenen Grenze liegt und damit eine günstige Kondition zu erzielen wäre.

Schnell und unkompliziert können die besten und damit die günstigsten Baufinanzierung Konditionen über einen Baufinanzierung Vergleich gefunden werden. Ein Baufinanzierung Vergleich ist ein Tool im Internet, das eine Vielzahl an Bankangeboten auswertet und so das günstigste findet. Der Baufinanzierung Vergleich ist völlig kostenlos und kann von jedem genutzt werden.