Archiv für die Kategorie 'Baufinanzierung'

Baufinanzierung 2011: Zinsen steigen

Dienstag, 28. Dezember 2010

(München, 28. Dezember 2010) Der anstehende Jahreswechsel ist ein guter Anlass, um einen Blick auf die Entwicklung der Baugeldkonditionen in 2011 zu wagen. Robert Haselsteiner, Zinsexperte und Vorstand der Interhyp AG, analysiert die Marktentwicklungen der vergangenen Monate, deren Folgen für Baugeld-Konditionen und gibt Tipps, worauf Immobilienkäufer und Eigenheimbesitzer im neuen Jahr achten sollten.

Rückblick 2010

“Das Jahr 2010 war von der Schuldenkrise in Euroland, der anhaltenden Wirtschaftsschwäche der USA und einer starken Erholung in Asien und gerade auch im exportstarken Deutschland geprägt. Die Notenbanken haben zwar die Leitzinsen auf den historisch tiefen Ständen belassen, mit dem massiven Aufkauf von Staatsanleihen aber auch die Furcht vor Inflation und Währungsverfall geschürt. Das führt seit September zu steigenden Kapitalmarktzinsen und Baugeldkonditionen”, so Haselsteiner und fügt hinzu: “Die Trendwende am Zinsmarkt hat sich damit aus unserer Sicht vollzogen.”

Doch trotz der jüngsten Anstiege gehören die aktuellen Zinssätze mit unter 4,5 Prozent effektiv für lange Laufzeiten zu den niedrigsten der vergangenen 50 Jahre. So kann selbst bei einer Tilgung von 2 Prozent mit einer Monatsrate von 780 Euro ein 15jähriges Darlehen über 150.000 Euro aufgenommen werden. Für einen 200.000 Euro-Kredit fällt eine Rate von 1.040 Euro an.

Ausblick 2011

Zinsexperte Haselsteiner rechnet für 2011 mit tendenziell steigenden Zinsen, da die Notenbanken zunehmend unter Druck stehen werden die Liquiditätshilfen schrittweise aus dem Markt zu nehmen. “Erste Leitzinserhöhungen in der 2. Jahreshälfte könnten das unterstreichen. Während die Defizitländer in Europa weiterhin mit Wachstumsschwierigkeiten kämpfen werden und auch von einer weiteren Zuspitzung des Schuldenkonflikts auszugehen ist, erwarten wir für Deutschland nur Positives. Die strengen Reformen und der Verzicht der letzten zehn Jahre machen sich jetzt bezahlt und haben Deutschland extrem wettbewerbsfähig gemacht. Starkes Wachstum und hohe Beschäftigung sind daher auch die Grundlage für einen anziehenden Immobilienmarkt”, fügt er an. Sein Rat lautet: “Kaufinteressenten sollten nicht zu lange warten, sondern die Gunst der Stunde nutzen, bevor die Preise und die Zinsen zu stark steigen.”

Handlungsempfehlungen 2011

Die ersten Monate des neuen Jahres sollten Bauherren und Immobilienkäufer nutzen, um die Baugeldkonditionen für einen möglichst langen Zeitraum festzuschreiben. Des Weiteren erlauben die niedrigen Zinsen eine erhöhte Tilgung und damit eine schnellere Schuldenfreiheit.

Darlehensnehmer, die bereits in den eigenen vier Wänden wohnen, sollten im Frühjahr 2011 mit einem unabhängigen Berater klären, wie sie bei ihrer Anschlussfinanzierung ein späteres Zinsanstiegsrisiko vermeiden können. Denn auch wenn die Sollzinsbindung bestehender Baukredite erst in 12 bis 60 Monaten abläuft, können Immobilienbesitzer schon heute von den niedrigen Zinsen profitieren – je nach Vorlaufzeit durch bereitstellungszinsfreie Baukredite oder Forward-Darlehen.

Baufinanzierung: Kein Königsweg beim Eigenkapitaleinsatz

Freitag, 03. Dezember 2010

(München, 2. Dezember 2010) Für den Eigenkapitaleinsatz bei der Baufinanzierung sind starre Regeln noch immer weit verbreitet. So lautet eine dieser gerne zitierten Faustregeln, dass mindestens ein Drittel des Immobilienkaufpreises als Eigenkapital vorliegen müsse. Die Realität aber sieht ganz anders aus: Immobilienkäufer wählen den Eigenkapitaleinsatz für ihre Finanzierung ihren Bedürfnissen entsprechend sehr individuell, ein breites und flexibles Bankenangebot macht dies auch möglich. Die aktuelle Immobilienbarometer-Umfrage von ImmobilienScout24 und Interhyp zeigt: 38 Prozent der Käufer planen 20 bis 30 Prozent des Kaufpreises aus eigener Tasche beizusteuern. Ein Viertel der Befragten (27 Prozent) möchte sogar mehr als 40 Prozent des Immobilienkaufpreises in die Finanzierung investieren während hingegen gut ein Zehntel der Deutschen (11,7 Prozent) die Kaufnebenkosten mit Erspartem begleichen wird.

“Bei der Frage nach der richtigen Eigenkapitalhöhe gibt es keinen Königsweg, die Antwort darauf ist so individuell wie jedes Bauvorhaben selbst”, erklärt Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG und fügt hinzu: “Neben den verfügbaren Eigenmitteln spielen bei den Überlegungen das Zinsniveau und alternative Anlagemöglichkeiten eine große Rolle.”

Darum lohnt sich hoher Eigenkapitaleinsatz

Für einen möglichst hohen Eigenkapitaleinsatz spricht folgende Logik: Je mehr eigene Mittel in die Finanzierung eingebracht werden, desto weniger Darlehen braucht der Haus- oder Wohnungskäufer. Und je weniger Fremdkapital von der Bank benötigt wird, desto günstiger der zu zahlende Zins. Hinzukommt, dass es von den Banken in Zeiten wie diesen nur eine geringe Guthabenverzinsung für das Ersparte gibt. “Angesichts der niedrigen Tagesgeldzinsen ist es unrentabel vorhandene Ersparnisse liegen zu lassen”, meint Haselsteiner.

Darum geht es auch mit wenig Eigenkapitaleinsatz

Die geringen Guthaben- und Baugeldzinsen sind aber gleichzeitig auch ein Grund dafür eine Immobilie zu kaufen, auch wenn nur wenig Eigenmittel vorhanden sind. “Muss ein Darlehensnehmer erst noch Eigenkapital aufbauen, wird dies meist Jahrzehnte dauern – und niemand weiß, ob dann noch die Immobilienpreise und Baugeldkonditionen auf ähnlich attraktivem Niveau liegen wie heute”, gibt Haselsteiner zu bedenken. Daher rät er Immobilieninteressenten auf lange Ansparphasen über Bausparprodukte mit Niedrigverzinsung zu verzichten und direkt als Käufer aufzutreten – solides und ausreichend hohes Einkommen vorausgesetzt. Zudem empfiehlt er: “Um anfallende Nebenkosten wie Makler, Steuer und Notar aus der eigenen Tasche tragen zu können, sollten 10 Prozent des Kaufpreises vorhanden sein.”

Vergleich von Baufinanzierungen ist entscheidend für Erfolg oder Misserfolg einer Finanzierung

Montag, 18. Oktober 2010

Baufinanzierung Vergleich (Berlin, 18.10.2010) Der finanzierungsbedürftige Bauherr kann aus einer riesigen Auswahl von entsprechenden Angeboten mit unterschiedlichen Konditionen wählen. Auch in einer Niedrigzinsphase wie derzeit kann allerdings auch eine augenscheinlich kleine Differenz (z.B. beim Zins) große Auswirkung haben: Auf die Laufzeit gesehen können die Finanzierungskosten das Zünglein an der Waage sein, das über den Erfolg einer gewählten Finanzierung entscheidet.

Baufinanzierung ist einer der wichtigsten Faktoren bei einem Bauvorhaben

Noch bevor überhaupt der erste Stein für das Bauvorhaben gelegt wird, muss der Bauherr sich über die Finanzierung seines Traums Gedanken machen. Anzuraten ist in jedem Falle hinreichende Information über Finanzierungsmöglichkeiten und –varianten. Ideal hierfür sind auch Portale zum Thema Baufinanzierung wie z.B. Immokredit24.com. Nur wer sich auskennt, kann auch die Unterschiede bei den Angeboten angemessen beurteilen. Es kommt beispielsweise nicht nur darauf an, den niedrigsten Zins zu finden – sondern auch den Finanzierungsvertrag möglichst individuell gestalten zu können. Stichworte hierfür sind: Sondertilgungsmöglichkeiten, Zinsbindungsfrist oder Tilgungssatzflexibilität. Ein fundiertes Grundlagenwissen spart so nicht nur bares Geld, sondern trägt dazu bei später große Nachteile durch entstandene finanzielle Engpässe zu vermeiden.

Grundlagen der Finanzierungsanfrage

Um später die diversen Finanzierungsangebote effizient vergleichen zu können, sind bei der Anfrage einige wichtige Kriterien zu beachten. Die Anfrage sollte immer mit den identischen Eckdaten erfolgen und eindeutig gewünschte Individualvereinbarungen enthalten. Zu den Eckdaten zählen dabei z.B. Zinsbindungsfrist, Darlehenssumme und Tilgungssatz. Zu den Individualvereinbarungen zählen gewünschte Sondertilgungsvereinbarungen und Möglichkeiten zur Anpassung des Tilgungssatzes. Nur so kann nachher ein aussagekräftiger Vergleich mit annähernd ähnlichen Angebotsgrundlagen erfolgen. Hilfe bieten Finanzmakler, Banken oder auch unabhängige Baufinanzierungsportale an. Diese haben Erfahrung bei Auswahl und Anfrage von Baufinanzierungsträgern und können bereits vor der eigentlichen Anfrage beurteilen, ob diese den gewünschten Beitrag zur erfolgreichen Vergleichsentscheidung leisten kann.

Nach Anfrage und Angebotserhalt folgt die Prüfung und ggf. Nachverhandlung

Einen angebotenen Zinssatz vergleichen ist einfach. Doch alle entscheidenden Kriterien herauszufiltern und anhand der individuellen Situation miteinander zu vergleichen, erfordert schon einiges Know-how und Erfahrung. Ggf. ist sogar eine Nachverhandlung mit dem Kreditinstitut in die Überlegungen mit einzubeziehen. Die Konditionen und Anpassungsmöglichkeiten müssen analytisch durchleuchtet und mit der persönlichen Situation des Antragstellers in Relation gesetzt werden. Erst nach ausgiebiger Analyse kann dann eine Entscheidung gefällt werden. Für diejenigen Bauherren, die dies nicht selber leisten können oder wollen, ist daher dringend die Hilfestellung durch einen Fachmann anzuraten. Generell können entsprechende Berater auch ohne die Beurteilung eines Darlehensgebers schon im Vorfeld eine Einschätzung über die Erfolgsaussichten bzw. Möglichkeiten zur Optimierung (z.B. Förderungen, Rückbehalt von Eigenkapital etc.) geben.

Fazit

Wie sollte der Bauherr zur Erlangung einer erfolgreichen Finanzierung vorgehen?
Wichtig ist zunächst die Information über Möglichkeiten und Konditionen sowie ggf. der Kontakt zu einem Fachmann, der Hilfestellung geben kann. Keinesfalls sollten Unterschiede in Angeboten unterschätzt werden, auch wenn sie zunächst sehr klein erscheinen. Durch lange Laufzeiten und relativ hohe Darlehenssummen können auch kleine Konditionsunterschiede große Wirkung haben. Eine Finanzierung kann später so zum Stolperstein werden und die finanziellen Möglichkeiten des Antragstellers über alle Maßen belasten.

Weitere Informationen

» Baufinanzierung – alle Varianten der Baufinanzierung im Detail
» Baufinanzierung Vergleich aus über 100 Banken von unabhängigen Experten

Baufinanzierung und Bauzins Vergleich renommierter Baufinanzierer

Montag, 30. August 2010

Bauzins Vergleich (Berlin, 30.08.2010) Der Traum vom Eigenheim lässt sich für die meisten Bauherren nur durch eine entsprechende Finanzierung verwirklichen. Trotz zurzeit allgemein niedriger Bauzinsen gibt es im Anbieterdschungel große Unterschiede bei den Finanzierungsverträgen. Die Unterschiede liegen dabei nicht nur bei den Zinsen, sondern auch bei der Vertragsausgestaltung – Stichwort: Individualisierung.

Auch kleine Unterschiede haben eine große Wirkung

Der Vergleich von Bauzinsen verschiedener renommierter Baufinanzierer scheint auf den ersten Blick nur geringe Abweichungen hervorzubringen. Doch rechnet man diesen Zinsunterschied auf die Laufzeit der Finanzierung hoch, ergeben sich merklich teurere Gesamtkosten und laufende Raten. Dies ist Geld, was dem Darlehensnehmer unweigerlich verloren geht. Ähnlich verhält es sich bei den Ausstattungsmerkmalen: Auch geringe Abweichungen z.B. bei Zinsbindungsfrist, Sondertilgungsvereinbarungen oder Tilgungssatzflexibilität können später einmal den Unterschied zwischen Realisierbarkeit und Zahlungsproblemen bedeuten. Das Thema „Baufinanzierung Vergleich“ sollte also nicht nur ein „Bauzins Vergleich“ sein! Ein Ansatz, um einen möglichst aussagekräftigen Vergleich zu erhalten ist die gezielte Anfrage mit gleichen Eckdaten bei verschiedenen Anbietern. Zu diesen Eckdaten zählen immer die Darlehenssumme, der Tilgungssatz, die Zinsbindungsfrist und die gewünschten Sondertilgungsvereinbarungen. Ggf. ist die Inanspruchnahme von Fördermitteln zu berücksichtigen. Ein weiterer – viel bequemerer – Ansatz ist die Inanspruchnahme eines unabhängigen Finanzmaklers wie z.B. die Dienste des Fachportals Immokredit24.com. Ein solcher Vermittlungsdienst ist in der Lage, aus der großen Auswahl der Anbieter das für die individuellen Belange des Bauherrn günstigste Angebot herauszufiltern.

Vielfalt der Angebote erfordert Know-how und Effizienzbündelung beim Vergleichsprozess

Bauzinsen vergleichen kann fast jeder. Doch wer das wirklich beste Angebot für eine individuelle Baufinanzierung möchte, muss viel mehr beachten. Daher prüfen Finanzmakler vor der Vermittlung eines Baudarlehens viele Aspekte. Die Analyse der Situation des Antragstellers sowie die Prüfung der Möglichkeiten zur Vertragsgestaltung bei den einzelnen Kreditinstituten ist Grundvoraussetzung. Anhand der schon erwähnten Eckdaten erfolgt eine Selektion der dafür geeigneten Anbieter. Die Erfolgsaussichten für die Antragsannahme können mit sehr großer Sicherheit beurteilt und nötige Änderungen ggf. vorher mit dem Antragsteller abgestimmt werden (z.B. beim Eigenkapitalanteil bzw. anhand der Einkommenssituation). Ferner können durch die Wissensbasis eines professionellen Vermittlers ggf. weitere Vorteile zum Tragen kommen: Beispielsweise können Voraussetzungen für die Erlangung von Förderdarlehen oder anderen geldwerten Vorteilen von vornherein geklärt werden. Bei entsprechender Erfüllung können diese Vorteile dann gleich beim endgültigen Vergleich berücksichtigt werden. Die Entscheidung für die Dienstleistung „Baufinanzierung Vergleich“ ist auf jeden Fall von Vorteil für den künftigen Bauherren. Ganz allgemein sind diese Dienste für den Kreditnehmer nämlich kostenlos. Der Vermittler verdient lediglich an einer Provision vom Kreditinstitut. Somit sind kostenseitig alle Vorteile auf Seiten des Antragstellers. Ganz abgesehen davon, hat dieser meist sowieso nicht die Zeit und das Know-how um sich so effizient und vollständig am Markt über die derzeitig besten Angebote für sein persönliches Bauvorhaben umzusehen.

Fazit: Wie sollte bei dem Wunsch nach einer Baufinanzierung vorgegangen werden?
Der Bauherr sollte sich auf das Vorhaben an sich konzentrieren und sich bei der Suche nach der individuell besten Finanzierungsalternative auf einen professionellen Vermittler verlassen. Diese Dienste sind in der Regel für den Antragsteller kostenlos. Ein schierer Bauzins Vergleich renommierter Baufinanzierer gibt zwar einen Anhaltspunkt, spiegelt aber lange nicht alle Möglichkeiten zur optimalen Gestaltung wider. Kleine Unterschiede können bei bauüblichen Summen und Laufzeiten große Nachteile bedeuten. Das zusätzliche Know-how kann darüber hinaus zu Vorteilen führen, die der Kreditnehmer selbst allein nicht berücksichtigt hätte.

Weitere Informationen:

» Baufinanzierung Vergleich
» Bauzins Vergleich

96 Prozent aller Mieter träumen vom Eigenheim

Mittwoch, 28. Juli 2010

(München, 28. Juli 2010) Mehr als jeder Zweite (rund 58 Prozent) lebt in Deutschland zur Miete. Nur in der Schweiz gibt es im europäischen Vergleich ähnlich wenig Wohneigentümer*. Dabei ist der Wunsch nach den eigenen vier Wänden riesig: 96 Prozent der deutschen Mieter träumen davon. Das ergab die aktuelle, bevölkerungsrepräsentative Umfrage von Interhyp, dem größten Vermittler für private Baufinanzierungen in Deutschland. Die Top-3 Traumimmobilien der Mieter sind das Landhaus (24 Prozent), das klassische Einfamilien­haus (22 Prozent) und die Villa im Grünen (17 Prozent). Dafür würden sich die Deutschen entscheiden, wenn Geld keine Rolle spielen würde. Vor dem Hintergrund der eigenen finanziellen Möglich­keiten erscheint jedoch für gut jeden Vierten (28 Prozent) der Kauf einer Eigentumswohnung am realistischsten. Beim Einfamilienhaus decken sich aber Traum und Wirklichkeit der Deutschen: 20 Prozent kommen zu dem Schluss, dass sie sich diesen Immobilientyp zukünftig am ehesten leisten könnten. “Traditionell gehen die Deutschen das Thema Eigenheim sehr vorsichtig an und unter­schätzen, wie viel Immobilie sie sich leisten können“, meint Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG.

Von Reihenhaus und energieeffizientem Wohnen träumen nur wenige

Für ein Leben im eigenen Reihenhaus (drei Prozent) oder im eigenen Energie­sparhaus (sieben Prozent) würden sich die deutschen Mieter am seltensten entscheiden, wenn sie frei wählen könnten. Dabei überrascht insbesondere im gefühlten Öko-Musterländle Deutschland, dass energieeffizientes Wohnen auch bei den jüngeren Befragten zwischen 18 und 29 Jahren nicht besonders hoch im Kurs liegt.

Immobilienträume vs. finanzielle Realität der Deutschen

Fragt man die Deutschen danach, welchen Immobilientyp sie sich unter Berücksichtigung ihrer finanziellen Situation zukünftig tatsächlich am ehesten kaufen werden, hielt rund jeder Vierte (28 Prozent) eine Eigentumswohnung für am realistischsten. Weitere 20 Prozent glauben, dass sie am wahrschein­lichsten ein Einfamilienhaus finanzieren könnten. 13 Prozent gehen davon aus, dass ein Reihenhaus am besten zu ihrer Lebenssituation passen könnte. Nur drei Prozent halten die Villa für sich selbst für realistisch. Auch das Landhaus (neun Prozent) landet auf den hinteren Plätzen. “Bei einer so langfristigen finanziellen Entscheidung wie dem Eigenheimerwerb ist es richtig, nüchtern und realistisch zu rechnen – schließlich soll das Objekt meist über Jahrzehnte hinweg zur persönlichen Lebensplanung passen”, erklärt Haselsteiner und fügt hinzu: “Daher empfiehlt es sich bereits in der frühen Suchphase unverbindlich auf Finanzierungsspezialisten zu zugehen oder kostenlose Online-Rechner zu nutzen. Angesichts der derzeit historisch niedrigen Baugeldzinsen werden viele Mieter überrascht sein, welche Wohnträume sie sich auch bei vorsichtiger Kreditaufnahme leisten können.”

Um eine genauere Vorstellung zu bekommen, wie viel Immobilie man tatsächlich finanzieren kann, empfiehlt Haselsteiner interaktive Rechentools wie z.B. den Budget-Rechner zu nutzen.

*Quellen: Destatis und Informationsdienst „Soziale Indikatoren

Immobilienfinanzierung – Zinstief nutzen und günstig finanzieren!

Montag, 21. Juni 2010

Immobilien finanzieren(Berlin, 21.06.2010) Die Zinsen für Hypothekenkredite befinden sich nun seit einigen Wochen wieder auf einem historisch niedrigen Niveau, nachdem diese in den letzten Monaten einem wiederholten, kontinuierlichen Verfall unterlegen waren. So ist beispielsweise die DGZF Pfandbriefkurve zuletzt unter den bisherigen relativen Tiefststand von 2005 gefallen. Mittlerweile hat sich allerdings wieder eine moderate Stabilisierung auf diesem niedrigen Niveau angedeutet. Ein weiterer Verfall der Hypothekenzinsen scheint zwar zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen, allerdings sinkt die Wahrscheinlichkeit das die Zinsen noch weiter fallen naturgemäß, je tiefer die Zinsen schon gesunken sind. Insofern ist das weitere Abwärtspotential sicherlich begrenzt. Gute Zeiten für Bauherren und Immobilienkäufer!

Wer sich jetzt entscheidet, eine Immobilie zu kaufen oder ein Haus zu bauen, sollte sich allerdings beeilen, um auf Nummer sicher zu gehen. Denn die EZB und andere Zentralbanken rund um den Globus dürften schon bald dazu übergehen, die Zinsen wieder moderat anzuheben, wenn sich die Wirtschaft zunehmend erholen sollte. Steigende Hypothekenzinsen wären so folglich wahrscheinlich. Allerdings gilt dieses Szenario noch als umstritten. Einige Ökonomen prognostizieren nämlich eine andere Entwicklung. Sie gehen davon aus, dass die Weltwirtschaft eine längerfristige Rezession mit Deflationstendenzen durchleben könnte. In diesem Falle würden die Zentralbanken sich mit Zinserhöhungen sicherlich zurückhalten und möglicherweise sogar eine Nullzinspolitik anstreben. In der Folge könnten sich Hypothekenfinanzierung nochmals deutlich verbilligen.

Aber selbst wenn man unterstellt, dass die Zinsen für Hypotheken tatsächlich noch fallen könnten, sollte man das aktuelle Zinsniveau im Kontext mit der Vergangenheit betrachtet. Faktisch war eine Baufinanzierung noch nie so billig wie heute. Wer heute finanzieren will, kann problemlos 5 oder mehr Prozentpunkte gegenüber einer Finanzierung von vor 15 Jahren einsparen. Wer auch in Zukunft von den Niedrigzinsen profitieren will, zur Zeit aber noch keine Finanzierung benötigt, kann sich die niedrigen Hypothekenzinsen beispielsweise durch einen sogenannten Forwardkredit sichern. Dabei wird die Finanzierungssumme erst zu einem in der Zukunft liegenden Zeitpunkt bereitgestellt, wobei die Zinsen schon jetzt festgeschrieben werden. Vor allem dann, wenn man steigende Zinsen erwartet und in einigen Jahren bauen oder kaufen will, lohnt es sich oft, eine solche Finanzierung abzuschließen.

Besonders günstige Konditionen können sich Bauherren und Immobilienkäufer erhoffen, die über einen soliden Eigenkapitalstock verfügen. Wer beispielsweise bereit und in der Lage ist, mindestens 20 oder 30 Prozent Eigenkapital einzubringen, bekommt die Bau- oder Immobilienfinanzierung meist schon zum Eingangszinssatz. Auch Bauherren, die nur eine sehr kurze Zinsbindung vereinbaren, profitieren von niedrigeren Zinsen. Bei einer Zinsbindung von 5 Jahren sind bei einigen Anbietern sogar schon Finanzierungen ab 2,XX Prozent möglich! Allerdings sollte man bei derartigen Finanzierungen auch die Risiken einkalkulieren, die eine eventuelle Ablösung am Ende der Zinsbindung mit sich bringt.

Starke Plattform, starke Angebote

Der Besuch auf immokredit24.com hilft die Welt der Kreditfinanzierung besser zu verstehen und günstige Finanzierungen und Kredite ausfindig zu machen. Ein Muss für Jeden, der sich mit den Themen Finanzierung und Online-Kredite auseinandersetzt und sich eingehend informieren möchte.

Weitere Informationen:

» Immobilienfinanzierung
» Finanzierung von Auslandsimmobilien, Gewerbeimmobilien, Wohnimmobilien u.a.

Baufinanzierung: Immobilienkauf ist keine Frage des Alters

Dienstag, 18. Mai 2010

(München, 18. Mai 2010) Immobilien scheinen für Deutsche unter 30 Jahren wenig interessant zu sein: Knapp 90 Prozent der Immobilieninteressenten, die an der aktuellen Immobilienbarometer-Umfrage von Interhyp und ImmoScout24 teilgenommen haben, waren 30 Jahre oder älter. ” Es ist verständlich, dass man in jungen Jahren gerne andere Prioritäten setzt als über langfristige finanzielle Investments nachzudenken. Durch das Desinteresse aber entgeht gerade jungen Menschen die Gelegenheit schon frühzeitig und günstig fürs Alter vorzusorgen und einen Vermögenswert aufzubauen”, meint Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG und fügt an: “Schließlich stellt der Bau oder Kauf einer Immobilie einen wichtigen Baustein der privaten Altersvorsorge dar und ist eine gute und sichere Geldanlage. Vor allem zu diesem Zeitpunkt: Denn die Bauzinsen befinden sich gerade im absoluten Zinstief.”

Überschätzter Aufwand, unterschätzte Leistbarkeit

Die Argumente, die für einen Immobilienkauf in Deutschland sprechen, sind nicht nur zahlreich, sie gelten für Alt und Jung: hohe Sicherheit, Inflationsschutz, Steuervorteile, Rendite oder mietfreies Wohnen im Alter. Doch gerade junge Menschen überschätzen oft die Kosten und den Aufwand für den Eigenheimerwerb – und unterschätzen gleichzeitig, wie viel Wohneigentum sie sich schon leisten könnten, selbst mit durchschnittlichem Einkommen und geringem Eigenkapitaleinsatz. “Durch die jetzt sehr günstigen Baugeldzinsen lässt sich mit der bisherigen Miete vielfach auch eine Finanzierung bedienen”, weiß Zinsexperte Haselsteiner und rechnet vor: Wer beispielweise seine 700 Euro-Kaltmiete in eine Baufinanzierung (10jährige Zinsbindung, 1% Tilgung) investiert und 20.000 Euro Eigenkapital einbringt, kann sich derzeit eine Immobilie für 180.000 Euro kaufen.

Maximale Flexibilität bei minimalen Kosten

So manch jungen Immobilienkäufer mag auch die Vorstellung abschrecken, in Zeithorizonten von 20 bis 30 Jahren zu denken und eine langfristige Zahlungsverpflichtung einzugehen. Diesem Vorbehalt steht jedoch entgegen, dass es heute neben einer breiten Palette an Baufinanzierungs-Produkten gerade bei der Rückzahlung des Darlehens deutlich mehr Flexibilität gibt: So bieten mittlerweile über drei Viertel der Banken Sondertilgungsoptionen oder einen mehrmaligen Wechsel der Tilgungshöhe an – zum Teil sogar ohne jegliche Mehrkosten. “Mit solchen flexiblen Rückzahlungsoptionen lässt sich der Immobilienkredit gezielt anpassen, wenn sich die persönlichen Einkommens- und Lebensverhältnisse im Laufe der Jahre verändern”, weiß Haselsteiner und ergänzt: “Ein intensives Gespräch mit einem Experten lohnt sich besonders, da dieser ein Finanzierungskonzept erstellen kann, das auf die speziellen Wünsche und Bedürfnisse von jungen Darlehensnehmern ausgerichtet ist.”

Um eine genauere Vorstellung zu bekommen, wie viel Immobilie man auch als jüngerer Mensch finanzieren kann, empfiehlt Haselsteiner interaktive Rechentools wie z.B. den Budget-Rechner auf www.interhyp.de zu nutzen.

Baufinanzierung: Zinstief auch für Modernisierungen nutzen

Dienstag, 27. April 2010

(München, 27. April 2010) Das freut weder Mieter noch Eigenheimbesitzer: Laut aktuellem Betriebskostenspiegel des Deutschen Mieterbundes ist die so genannte zweite Miete deutlich gestiegen – bei Heizöl und Warmwasser sind Verteuerungen von bis zu 30 Prozent zu verzeichnen. “Angesichts stetig steigender Energieausgaben sollten gerade Eigentümer älterer Immobilien die Energiebilanz ihres Wohneigentums überprüfen und energetische Modernisierungen in Erwägung ziehen, um langfristig zu sparen”, erklärt Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG und fügt an: “Schließlich ist der Zeitpunkt ideal: Selten konnten diese Maßnahmen so günstig finanziert werden wie momentan.”

Ob durch eine bessere Dämmung oder eine neue Heizungsanlage oder durch den Einsatz moderner Baumaterialien – die Möglichkeiten, den Energieverbrauch zu senken, sind heute vielfältig. Die dadurch entstehenden Kosten können sich angesichts der gestiegenen Energiepreise binnen weniger Jahre amortisieren. “Zumal die Darlehensnehmer auch bei Modernisierungsmaßnahmen vom derzeitigen Zinstief profitieren”, meint Zinsexperte Haselsteiner. Wer über eine lastenfreie Immobilie verfügt, erhält ein 50.000-Darlehen für 5jährige Baudarlehen ab 2,95 Prozent, bei 10jährigen Baufinanzierungen ab 3,69 Prozent effektiv.

Häufig kann auch die Einbindung eines zinsgünstigen Förderprogramme der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) die Konditionen senken: Je nach Modernisierungsart, damit verbundener Energieeinsparung sowie Zinsbindung und Laufzeit variieren die Zinssätze zwischen 1,41 bis 4,01 Prozent. Für alle Immobilienbesitzer, die ihr Eigenheim energieeffizient umbauen möchten, kommen die Programme “Energieeffizient Sanieren” und “Wohnraum Modernisieren” in Frage. Die KfW vergibt diese Förder-Darlehen mit Grundschuldeintragung nicht direkt, sondern nur über durchleitende Finanzinstitute wie z.B. Interhyp. “Zwar ist der Erhalt der Darlehen an eine Reihe von Voraussetzungen geknüpft, aber unabhängige Finanzierungsexperten wissen, ob bzw. welche KfW-Programme und Kombinationen sich eignen und stellen so ein optimales Finanzierungskonzept zusammen”, erklärt Haselsteiner.

Niedrigen Leitzins nutzen

Donnerstag, 18. Februar 2010

(München, 18. Februar 2010) Seit Mai 2009 sind die Leitzinsen auf Rekordtief – und das wird wahrscheinlich auch noch länger so bleiben. “Im Markt setzt sich immer stärker die Meinung durch, dass die europäische Notenbank im gesamten Jahr 2010 nur wenig Spielraum für eine Leitzinserhöhung haben wird”, fasst Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG, die derzeitige Expertenmeinung zusammen. Bauherren und Immobilienkäufer, die diese Einschätzung teilen, können bei ihrer Finanzierung von der jetzigen Zinssituation direkt profitieren und zwar mittels so genannter Kombi-Darlehen. Interhyp erklärt, wie diese Darlehensform funktioniert, worin die Vorteile bestehen und welche neuen Produktvarianten es seit Kurzem gibt.

Beim Kombi-Darlehen vereinbart man für einen Teil der Kreditsumme ein klassisches Annuitätendarlehen mit fester Zinsbindung. Den anderen Teil finanziert man über ein an den EURIBOR gebundenes variables Darlehen, das alle drei Monate zum Zinsanpassungstermin ganz oder teilweise zurückgezahlt werden kann.

“Durch die Kombination eines langfristigen Darlehens mit dem auf Basis der 3-Monats-Zinsen (EURIBOR) kalkulierten variablen Finanzierungsanteil ergibt sich bei niedrigen Leitzinsen ein entsprechend günstiger Mischzins”, stellt Haselsteiner fest. Hintergrund dafür ist die direkte Bindung des EURIBOR an den Leitzins der Europäischen Zentralbank und der liegt momentan bei 1,0 Prozent. Während zum Beispiel die aktuellen Bestsätze für ein 15jähriges Annuitätendarlehen über 200.000 Euro bei 4,02 Prozent effektiv liegen, kostet ein entsprechendes Kombi-Darlehen gegenwärtig nur 3,11 Prozent effektiv.

“Drei große Vorteile gibt es beim Kombi-Darlehen: Erstens sichern sich Darlehensnehmer durch ihre variable Tranche derzeit echte Zinsvorteile. Zweitens bekommt man mit dem Kombi-Darlehen ein umfassendes kostenloses Sondertilgungsrecht. Und drittens bietet die jederzeitige Wandlungsmöglichkeit des variablen Darlehens in eine langfristige Zinsbindung entsprechende Sicherheit vor möglichen zukünftigen Anstiegen der Leitzinsen”, erläutert Haselsteiner.

Eine dem Kombi-Darlehen sehr ähnliche Kreditform ist das neue Kombi-Produkt namens “1 + 10″: Wer ein 10jähriges Baudarlehen abschließt, kann bis zu 30 Prozent der Kreditsumme über eine weitere Darlehenstranche mit einer einjährigen Zinsbindung abschließen. Auch hier erhält der Darlehensnehmer nicht nur einen sehr günstigen Mischzins, sondern die gebührenfreie zusätzliche Möglichkeit zur Sondertilgung zum Ende dieser kurzen Zinsbindung.

Anschlussfinanzierung – Vergleich ist wichtig

Donnerstag, 18. Februar 2010

Eine erfolgreiche Baufinanzierung Anschlussfinanzierung ist mindestens genauso wichtig wie die Erstfinanzierung. Mit Ablauf der Zinsbindung wird im Regelfall eine neue Festzinsschreibung vereinbart, wobei die Höhe des Zinssatzes auch bei einer Anschlussfinanzierung Verhandlungssache ist.
Die meisten Zinsbindungen in Deutschland werden für einen Zeitraum von 10 Jahren vereinbart. In den Niedrigzinsphasen sind sogar fünfzehnjährige Zinsfestschreibungen vorgekommen. Nichtsdestotrotz liegt in den meisten Fällen die Dauer der Zinsbindung deutlich unter der gesamten Kreditlaufzeit. Mit Ablauf der ersten Zinsbindung bleibt somit noch eine erhebliche Restschuld offen.

Die darlehensführende Bank wird im Regelfall daran interessiert sein das Kreditverhältnis fortzusetzen. Vor allem dann, wenn bisher keine Leistungsstörungen vorgekommen sind und der Kreditnehmer eine solide Bonität vorweisen kann. Denn dies bedeutet einen sicheren Ertrag für die Bank ohne großen Aufwand. Bei einer bestehenden Baufinanzierung muss eine Bank beim reibungslosen Ablauf kaum Zeit in die weitere Bearbeitung investieren. Die Bank wird vor Ablauf der Zinsbindung dem Kunden ein neues Angebot für die Baufinanzierung Anschlussfinanzierung unterbreiten. Ein Kreditnehmer sollte dieses jedoch nicht ungeprüft annehmen. Mit Ablauf der Zinsbindung besteht die Möglichkeit das Darlehen zu kündigen und damit über eine andere Bank ablösen zu lassen. Dies ist vor allem dann sinnvoll, wenn eine andere Bank für die nun offene Anschlussfinanzierung einen besseren Zinssatz anbietet als die bisherige Bank.

Der Wechsel lohnt sich dann, wenn der Zinsunterschied in Bezug auf die verbleibende Kreditsumme eine bedeutende Zinsersparnis ausmacht. Ein Zinsunterschied von 1,00% bedeutet beispielsweise eine Zinsersparnis von 1.000 Euro p.a. bei einer Darlehenssumme von 100.000 Euro. Bei einer Zinsersparnis von unter 150 Euro p.a. lohnt sich der Wechsel kaum. Daher sollten die angebotenen Konditionen für eine Baufinanzierung Anschlussfinanzierung unbedingt verglichen werden.