Bauzinsen ermöglichen aktuell günstige Finanzierungen – Forward Darlehen Vergleich sinnvoll

Dienstag, 13. Dezember 2011

Forwarddarlehen Vergleich(Berlin, 13.12.2011) Die Zinsentwicklung schlägt angesichts der krisenbehafteten Finanzmarktentwicklungen Kapriolen: In der ersten Novemberwoche gab der neue EZB-Präsident Mario Draghi eine Leitzinssenkung um 0,25 Prozent auf nun 1,25 Prozent bekannt und am 8. Dezember folgte die Herabsetzung um weitere 0,25 Prozent auf 1,00 Prozent. Erst im Juli hatte die EZB den Leitzins auf 1,5 Prozent erhöht, nachdem Anfang April schon eine Erhöhung um 0,25 Prozentpunkte auf 1,25 Prozent stattgefunden hatte. Der Zinsschritt im November wurde teils mit Überraschung aufgenommen, war doch die Inflationsrate mit etwa 3,0 Prozent weit über der Zielmarke von 2 Prozent. Begründet wurde der Schritt mit einem notwendigen Gegensteuern zu rezessiven Tendenzen, mit denen im Euroraum zunehmend gerechnet werden muss. Was bedeutet dies alles für eine geplante Immobilienfinanzierung? Sollte der Interessent noch abwarten oder ist die Gelegenheit jetzt günstig? Sollten ggf. Anschlussfinanzierungen mittels Forward-Darlehen jetzt fixiert werden?

Die Prognose für 2012

Auch im kommenden Jahr wird die Zinsentwicklung von der Eurokrise und ggf. deren Auswirkungen bestimmt sein. Schon jetzt ist abzusehen, dass eine Ausweitung der Geldmenge inflationssteigernd wirken wird. Die Grenze nach unten ist bei der Leitzinsentwicklung fast erreicht und die EZB wird darauf „lauern“, den Leitzins sobald als möglich wieder anzuheben. Diese Strategie war schon für 2011 geplant, bis die enormen Auswirkungen der Griechenland- und Südeuropa-Staatsschuldensituationen dieser Strategie Einhalt geboten. Auch ist bereits eine Tendenz abzusehen, dass die Kreditinstitute ihre ausgeliehenen Mittel verteuern werden, da die Angst vor weiteren Kreditausfällen schwer wiegt und eine Kreditvergabe mit „angezogener Handbremse“ erfolgen wird. Das Bankenvertrauen untereinander hat ebenfalls gelitten. Die früheren Gewinnhöhen der großen Banken (bis Eintritt der Finanzkrise) werden trotzdem kaum zu erreichen sein.

Jetzt ist die Chance für Häuslebauer

Für angehende Immobilienbesitzer bietet sich nach dem derzeitigen Stand gerade jetzt eine extrem gute Ausgangssituation, um die Konditionen für ein langjähriges Darlehen zu fixieren. Wer die Darlehensmittel nicht sofort benötigt, kann sich trotzdem die guten Konditionen für die Zukunft sichern: Mit einem Forward-Darlehen. Ein Forward-Darlehen kann für einen Kredit bis zu 5 Jahre im Voraus vereinbart werden, die Aufschläge für die Fixierung der Zinsen sind je nach Vorlaufzeit vergleichsweise gering. Ein Forward-Darlehen eignet sich dabei hervorragend als Anschlussfinanzierung, unter Umständen auch als Erstfinanzierung, wenn schon feststeht, wie viel wann benötigt wird. Interessenten, die sowieso die Absicht haben zu bauen oder zu kaufen, sollten sich also unbedingt die aktuell niedrigen Zinsen sichern. Weitere Informationen hierzu und zum Thema Forward-Darlehen können im Internet z.B. bei Immokredit24.com eingesehen werden. Das Immobilienportal bietet einen unabhängigen Vergleich aus über 300 Anbietern, so dass jeder zu seinem individuell angepassten und günstigen Kredit kommen kann. Die Abdeckung dieser Marktbreite ist für einen sinnvollen Darlehensvergleich wichtig, denn nur so können alle Optimierungsmöglichkeiten auch ausgenutzt werden.

Fazit
Die aktuelle finanzpolitische Lage beschert angehenden Immobilienbesitzern eine nie dagewesene Chance, von niedrigen Zinskonditionen zu profitieren. Wer jetzt seine Finanzierung fixiert, z.B. über ein Forward-Darlehen, kann in den Jahren der Zinsbindung erhebliche Mittel für Zinsaufwendungen sparen. Eine ausgiebige Information freilich sollte am Anfang dieses Bemühens stehen, hilfreich sind hier unabhängige Finanzberater oder auch entsprechende Seiten im Internet, wie beispielsweise Immokredit24.com. Die individuelle Optimierung und ein Vergleich aus mehreren hundert Darlehensanbietern ermöglicht eine maximale Nutzung der Marktmöglichkeiten.

Weitere Informationen

» Baufinanzierung Zinsen – Entwicklung der Bauzinsen
» Forward Darlehen – günstige Baufinanzierung Zinsen sichern

Zinstief nutzen für die Fixierung einer Anschlussfinanzierung

Donnerstag, 15. September 2011

Umschuldung(Berlin, 15.09.2011) Aktuell befinden sich die Bauzinsen noch immer auf einem sehr niedrigen Niveau. Historisch betrachtet gab es nur sehr wenige Zeiträume mit derart niedrigen Zinssätzen. Experten gehen davon aus, dass sich dies in absehbarer Zeit ändern wird. Eine Leitzinsanpassung im Sinne einer Zinserhöhung durch die europäische Zentralbank (EZB) soll erwartete inflationäre Einflüsse bremsen und so die Verbraucherpreise auf einem verträglichen Niveau halten. Finanzmarktpolitische Einflüsse bedingen oft schnelle Reaktionen der EZB, um das Abtriften in ein negatives wirtschaftliches Umfeld zu bremsen bzw. zu unterbinden. Für Kunden mit bestehender Immobilienfinanzierung empfiehlt es sich daher nach Ansicht von vielen Marktbeobachtern, genau zum jetzigen Zeitpunkt die Bedingungen und Konditionen für eine Anschlussfinanzierung zu prüfen. Nach Abwägung der Marktbedingungen herrscht allgemein der Konsens, dass in Bälde mit Zinserhöhungen in der Eurozone zu rechnen ist. Sehr wahrscheinlich kann also durch eine zügige Entscheidung eine nicht unbeträchtliche Summe an Zinsaufwendungen gespart werden.

Der richtige Zeitpunkt für die Anschlussfinanzierung

Läuft die Zinsbindungsfrist bei einer Immobilienfinanzierung aus, so muss sich der Kreditnehmer in jedem Fall um die Weiterführung kümmern. Doch auch noch bei etwas länger laufenden Bindungsfristen kann sich ein Blick aktuell lohnen: In Anbetracht der Marktsituation ist davon auszugehen, dass niedrigere Zinsen als zurzeit so schnell wohl nicht wiederkehren werden. So können beispielsweise sog. Forward-Darlehen die aktuell günstigen Zinskonditionen gegen einen geringen Aufschlag für bis zu 5 Jahre im Voraus „konservieren“. Dies lohnt sich insbesondere bei allgemein erwarteten moderaten Zinssteigerungen – die günstigen Konditionen können dem Kreditnehmer so zugutekommen, auch wenn die Anschlussfinanzierung erst in 4 oder 5 Jahren notwendig wird. Zusätzlich wird durch eine solche Vorgehensweise die Planungssicherheit erheblich verbessert, weil der Kreditnehmer schon im Voraus die genaue Zinsbelastung kennt.

Worauf geachtet werden sollte

Zu empfehlen ist bei den sog. Forward-Darlehen immer ein detaillierter Vergleich der angebotenen Zinskonditionen. Die einzelnen Kreditinstitute verlangen durchaus sehr unterschiedliche Zinsaufschläge je nach Vorlaufzeit – quasi als Gegenleistung für das „Einfrieren“ der Zinssätze. Auch die eigenen Vermögens- und Einkommenssituation muss natürlich berücksichtigt werden. Da bei den Finanzierungsvarianten alle Konditionen neu verhandelt werden können, muss generell über eine individuell passende Vertragsgestaltung nachgedacht werden. Bei regulären Anschlussdarlehen wie auch bei Forward-Darlehen können Sondertilgungsvereinbarungen und flexibilisierte Vertragsmerkmale (wie z.B. ein flexibler Tilgungssatz) Berücksichtigung finden. Hat sich die Einkommenssituation verbessert, kann so die Restschuld durch höhere Tilgungsraten als bisher schneller zu Ende geführt werden. In vielen Fällen stehen nach einigen Jahren der Nutzung bereits wieder Ausgaben zur Erhaltung oder Renovierung an: Diesem Umstand kann ebenfalls durch Anpassung der monatlichen Belastung Rechnung getragen werden. Sind die Raten niedriger als bei der bisherigen Baufinanzierung, bleibt dem Eigentümer mehr Spielraum für andere Ausgaben. Dies alles sollte – gerade bei Nicht-Fachleuten – unter Hinzunahme eines Finanzierungsberaters erfolgen. Voraussetzungen für eine erfolgreiche Anschlussfinanzierung sind neben genauer Information ein breiter Marktüberblick und das Know-how zur Optimierung der Vertragsmodalitäten anhand der individuellen Situation.

Fazit

Die aktuelle Niedrigzinsphase nähert sich ihrem Ende. Wer eine laufende Immobilienfinanzierung günstig weiterführen möchte, sollte sich möglichst umgehend über die Möglichkeiten am Markt informieren. Neben der regulären Anschlussfinanzierung bietet sich auch die Möglichkeit eines Forward-Darlehens an, welches die Marktkonditionen für bis zu 5 Jahre „einfrieren“ kann und so eine zukünftige Weiterführung der Finanzierung ermöglicht. Informationen über die Zinsentwicklung und die Möglichkeiten des Vergleichs sowie den möglichen Varianten für eine Anschlussfinanzierung kann der Interessent auf einfache Weise z.B. im Internet auf Immokredit24.com finden. Hier kann auf Wunsch auch eine individuelle Betreuung stattfinden, welche die notwendigen Daten der persönlichen Einkommens- und Vermögenslage mit einbezieht.

Weitere Informationen

» Anschlussfinanzierung – detaillierte Informationen rund um die Anschlussfinanzierung
» Forwarddarlehen – günstige Baufinanzierung Konditionen sichern

Baufinanzierung: Zinsen steigen – jetzt handeln und Vorteile sichern

Donnerstag, 28. April 2011

Baufinanzierung Zinsen (Berlin, 28.04.2011) Die Zinskurve für Baufinanzierungen zeigt wieder eindeutig nach oben: Seit der letzten Leitzinserhöhung ist zu erwarten, dass die Zeiten niedriger Zinsen für Baukredite langsam aber sicher vorbei sind. Bereits Anfang 2011 stiegen die Zinsen für langfristige Immobiliendarlehen wieder an. Bedingt durch die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland sind weitere Leitzinserhöhungen und damit weiter steigende Zinsen für Baufinanzierungen zu erwarten. Wer also den Erwerb bzw. den Bau einer Immobilie plant, sollte nicht zu lange zögern und sich möglichst bald das – historisch betrachtet – noch immer recht niedrige Zinsniveau langfristig sichern. Günstigere Einstiegsmöglichkeiten für Initialdarlehen oder Anschlussfinanzierungen werden sich in der nächsten Zukunft nicht mehr finden.

Zinsniveau und Entwicklung

Ein Zinsniveau wie derzeit bzw. in der jüngsten Vergangenheit wird in absehbarer Zukunft nicht wiederkehren. Darin sind sich die meisten Experten einig. Unklar ist, wie stark und wann genau die Zinsen steigen werden. Die Zinssätze für Baufinanzierungen orientieren sich an den Leitzinssätzen für die Refinanzierung der Kreditinstitute bei den Noten- und Zentralbanken. Durch Änderung der Leitzinsen haben die Zentralbanken Einfluss auf wirtschaftliche Faktoren, wie z.B. Inflation und Wirtschaftswachstum. Die Leitzinsen verharrten in jüngster Vergangenheit Zeit auf historischen Tiefstständen, doch nun ziehen die Zentralbanken die „Zügel wieder straffer“. Die erste Leitzinserhöhung im europäischen Wirtschaftsraum seit fast 2 Jahren fand Anfang April statt. Viele Experten gehen davon aus, dass bald eine weitere folgen wird. Die wirtschaftlichen Voraussetzungen hierfür sind nach Ansicht von Finanzexperten durchaus gegeben. Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit steht aber fest, dass das aktuell noch immer niedrige Zinsniveau – gerade nach der kürzlich erfolgten Leitzinsanhebung – recht bald der Vergangenheit angehören wird.

Langfristige Finanzierungsverträge und Anschlussfinanzierungen jetzt abschließen

Was bedeutet die jüngste Zinsentwicklung für Bauherren und Immobilienerwerber? Da Zinssenkungen nicht zu erwarten sind und historisch global betrachtet noch immer ein sehr günstiges Zinsniveau vorherrscht, sollte mit der Initiierung einer entsprechenden Finanzierung nicht zu lange gewartet werden. Wer jetzt eine Immobilienfinanzierung resp. eine Anschlussfinanzierung abschließt, kommt noch in den Genuss günstiger Konditionen aufgrund des niedrigen Zinsniveaus. So können die Herstellung oder der Erwerb von Immobilieneigentum auf günstigem Niveau zur Sicherung der Altersvorsorge und zum Eigennutz realisiert oder günstige Konditionen für die Weiterführung einer bestehenden Immobilienfinanzierung genutzt werden. Bei Anschlussfinanzierungen gilt: Läuft die Zinsbindung bei bestehenden Darlehen in naher Zukunft aus, können bis zu 60 Monate im Voraus bereits Verträge für die Weiterführung der Finanzierung (z.B. sog. Forward-Darlehen) geschlossen werden. Da künftig höhere Zinsen zu erwarten sind, kann so bei rechtzeitigem Abschluss eine Menge Geld gespart werden, selbst wenn für eine lange Vorlaufzeit geringe Zinsaufschläge gezahlt werden müssen (Achtung: Unbedingt einen Vergleich der angebotenen Konditionen durchführen!). Je nach eigenem Vermögensstand und absehbarer Einkommensentwicklung sollte also der Schwerpunkt auf einen möglichst frühzeitigen Vertragsabschluss gelegt werden.

Fazit

Die jüngste Leitzinserhöhung läutet das Ende einer langen Ära niedriger Zinsen ein. Damit werden auch Bau- und Anschlussfinanzierungen in Zukunft wieder teurer. Wer den Erwerb oder die Herstellung einer Immobilie plant, sollte sich damit nun sputen – so kann eine Gesamtverteuerung der Finanzierung durch unnötiges Warten vermieden werden. Grundsätzlich sollte eine solche Anschaffung bzw. ein Neuabschluss natürlich gründlich überlegt sein – stimmen jedoch die Eckdaten wie Objektwunsch, Eigenkapital und Einkommensstruktur, sollte nicht auf bessere Zeiten gewartet werden. Durch die relativ hohen Summen und Laufzeiten bei Immobilienfinanzierungen haben selbst (auf den ersten Blick) kleine Zinserhöhungen hohe Mehrkosten zur Folge.

Weitere Informationen

» Baufinanzierung Zinsen
» Baufinanzierung

Umschuldung von Baufinanzierungen und Krediten – wer Geld sparen will, sollte einige wichtige Punkte beachten

Dienstag, 08. März 2011

Umschuldung(Berlin, 08.03.2011) Eine Umschuldung soll der Einsparung von Zinsen, der Schaffung von mehr finanziellem Freiraum und möglichst natürlich auch der Vereinfachung (Zusammenfassung verschiedener Kredite) dienen. Was bei Baufinanzierungen nach der Zinsbindungsphase bei den meisten Kreditnehmern zur Pflicht zählt (als sog. Anschlussfinanzierung), kann auch bei bestehenden Darlehen zur Kür gehören. Insbesondere in Zeiten niedriger Zinsen (wie aktuell) kann sich eine Umschuldung rechnen. Das Problem bei den meisten Kreditnehmern ist jedoch nicht die bisherige Aufteilung der Kredite auf verschiedene Finanzierungsgeber, sondern die gesamte Schuldenhöhe.

Kreditkonditionen auf dem Markt vergleichen, um einen Überblick zu bekommen

Gerade derzeit herrscht noch immer ein vergleichsweise günstiges Zinsniveau am Kapitalmarkt. Dieses Zinsniveau ist die Ausgangsbasis für die von den Finanzinstituten verlangten Darlehenszinsen. In naher Zukunft sind jedoch weitere Zinserhöhungen seitens der Zentralbanken zu erwarten, was sich dann direkt auf die Höhe der Kreditzinsen auswirken wird. Deshalb kann gerade jetzt ein Vergleich und ggf. eine Umschuldung von bestehenden Verbindlichkeiten lohnend sein. Je nachdem, wie lange die bestehenden Kredite oder Baufinanzierungen bereits bestehen, können die Zinsen im Vergleich zu heute deutlich höher liegen. Hat sich der Schuldner einen Marktüberblick verschafft, muss er sich jedoch peinlich genau über die Vertragsmodalitäten informieren. So manche Umschuldung resultierte hinterher in einer höheren Gesamtbelastung, obwohl augenscheinlich ein günstigerer Zinssatz für den Neuvertrag vereinbart wurde.

Eine Umschuldung kann Vorteile, aber auch Nachteile mit sich bringen

Viele Finanzinstitute bieten eine scheinbar einfache Lösung für eine Umschuldung an. Sehr gängig ist z.B. der Abschluss eines Neuvertrages mit einer längeren Laufzeit, um alte Kredite abzulösen. Die regelmäßige (z.B. monatliche) Rate für den Kreditnehmer wird zwar niedriger, jedoch ist hier meist nur die Bank im Vorteil, da der Neuvertrag auf eine höhere Gesamtsumme als die alten zusammen hinausläuft. Die Schuldenhöhe nimmt somit noch zu. Zusätzlich können Bearbeitungsgebühren etc. anfallen. Nicht alle Altverträge können so einfach abgelöst oder überführt werden, weshalb das genaue Studium und/oder die Beratung bei der Bank bzw. einem Fachmann notwendig ist. Tipp: Bei einer Beratung in der Bank muss der Berater lt. Gesetz klar und deutlich auf die möglichen Nachteile hinweisen, da die Bank sonst schadensersatzpflichtig wird.

Lohnen kann sich hingegen die Umschuldung, wenn nach Berücksichtigung aller neu entstehenden Kosten die Zinsbelastung insgesamt und ggf. zusätzlich monatlich deutlich niedriger ausfällt. Bei der Wahl einer Anschlussfinanzierung für eine Baufinanzierung sollte man rechtzeitig vor Ende der Zinsbindungsphase nach einer Prolongationsmöglichkeit suchen. In der Regel sind hier 2 bis 3 Monate zu empfehlen, damit auch ausreichend Zeit für einen ausgiebigen Vergleich bleibt. In bestimmten Fällen kann hier sogar ein sog. Forward-Darlehen lohnend sein, bei dem das aktuelle Zinsniveau bis zu 5 Jahre im Voraus „gesichert“ werden kann. Auch Ratenkredite können – je nach Konditionen – ggf. zusammengefasst und insgesamt günstiger getilgt werden.

Fazit

Eine Umschuldung von bestehenden Krediten oder Baudarlehen ist bei Weitem nicht so einfach wie gern von verschiedenen Kreditinstituten dargestellt. Nach einem Marktüberblick müssen verschiedene Varianten geprüft und die möglichen Kosten resp. Zusatzbelastungen erfasst werden. Nur durch genaueste Information und Prüfung können sich finanzielle und administrative Vorteile ergeben. Empfehlenswert für die weitere Information sind neben dem Internet auch die Finanzierungsberater von Banken und Sparkassen.

Weitere Informationen

» Umschuldung – Hypothekenfinanzierungen umschulden
» Umschuldung Vergleich – Baufinanzierung Konditionen vergleichen

Baufinanzierung 2011: Jetzt Zinsvorteil sichern und bares Geld sparen!

Montag, 17. Januar 2011

Bauzinsen 2011 (Berlin, 17.01.2011) Das Jahr 2010 war geprägt durch ein besonders günstiges Zinsniveau, welches ausgehend von den Basiszinssätzen der EZB (Europäische Zentralbank) fast das gesamte Jahr auf sehr konstanter Grundlage fußte. Bauherren und Käufer haben auch aktuell noch immer die Möglichkeit, günstige Finanzierungen abzuschließen. Doch die Zinswende wird kommen – Bauherren mit langfristiger Planung sollten daher schon jetzt Aktion ergreifen und sich über Zusammenhänge und Sparmöglichkeiten (wie z.B. der Sicherung von niedrigen Zinsen mittels eines Forward-Darlehens) informieren.

Günstige Zinsen für Baufinanzierungen gibt es nicht ewig

Auch wenn erst in Zukunft eine Baufinanzierung benötigt wird, so lohnt sich ein Blick auf die Zinsentwicklung und die Expertenerwartungen für die nahe Zukunft. Es ist vom heutigen Stand aus absehbar, dass die Zinsen für entsprechende Finanzierungen wieder ansteigen werden. Die historischen Zinstiefs der jüngeren Vergangenheit werden nicht ewig auf diesem Niveau verharren. Die Aufnahme von „billigem Geld“ durch die Banken bei der EZB wird durch die sich anhaltend verbessernden marktwirtschaftlichen Entwicklungen bald so nicht mehr möglich sein. Die bereitgestellten Darlehen werden sich dann verteuern, was jedes Kreditinstitut durch höhere Zinsen an den Darlehensnehmer weitergeben wird. Die Hypothekenzinsen für kurzfristige Zinsbindungen sind bereits auf dem Weg nach oben, gesamthistorisch betrachtet sind die Zinsen für Baugeld insbesondere für die längeren Zinsbindungen jedoch noch immer äußerst günstig. Es gibt Möglichkeiten, sich diese aktuell niedrigen Zinsniveaus auch für zukünftige Baufinanzierungen zu sichern und so in den kommenden Jahren hiervon zu profitieren.

Forward-Darlehen können eine günstige Alternative darstellen

Das Forward-Darlehen ist im Prinzip nichts anderes als eine klassische Baufinanzierung mittels eines Annuitätendarlehens – mit einem wichtigen Unterschied: Diese Finanzierung kommt erst nach einer Vorlaufzeit (der sog. Forward-Periode) von max. 60 Monaten zustande. Es wird also ein Darlehensvertrag mit bereits fixierten Konditionen für ein zukünftig beanspruchbares Darlehen abgeschlossen. Dies hat den Vorteil, dass die aktuellen (niedrigen) Zinskonditionen für das später benötigte Darlehen gesichert werden können. Dies ist immer dann ratsam, wenn steigende Zinsen erwartet werden. Natürlich ist das Ganze nicht kostenlos: Je nach Ausstattung (Dauer der Forward-Periode), Darlehenssumme, Zinsbindungsfrist usw. kostet diese Zinssicherheit einen Aufschlag. Als Faustregel kann festgehalten werden, dass sich aufgrund dieser Aufschläge ein Forward-Darlehen nur dann rechnet, wenn entweder die Forward-Periode und die Zinsbindung möglichst gering gehalten werden können oder aber tatsächlich hohe Zinssteigerungen zu erwarten sind, die einen entsprechenden Aufschlag übersteigen würden. In jedem Fall lohnt sich – gerade in der aktuellen Situation – eine individuelle Prüfung der persönlichen Bedürfnisse für einen geplante Baufinanzierung. Nach der Anfrage bei verschiedenen Kreditinstituten kann dann beurteilt werden, ob die offerierten Konditionen wirtschaftlich sinnvoll sind oder nicht. Wichtig zu wissen: Einmal abgeschlossen, sind sowohl Darlehensnehmer wie auch Kreditinstitut an die vereinbarten Konditionen gebunden!

Fazit
Wer in naher Zukunft eine Baufinanzierung benötigt, sollte sich aufgrund des aktuell noch immer niedrigen Zinsniveaus und der allgemeinen Erwartung steigender Zinsen über die Finanzierung mittels eines Forward-Darlehens informieren. So können ggf. günstige Zinssätze für ein zukünftiges Darlehen „eingefroren“ werden. Informationen dazu können leicht im Internet bei entsprechenden Immobilienportalen (z.B. Immokredit24.com) eingesehen oder bei einem Finanzierungsberater erfragt werden.

» Bauzinsen – Zinsentwicklung, Bauzins Chart uvm.
» Forward-Darlehen – Konditionen sichern, bis zu 6 Monate im Voraus.

Die clevere Anschlussfinanzierung: Das richtige Forward-Darlehen aus dem Anbieter-Dschungel herauspicken

Montag, 13. September 2010

Anschlussfinanzierung(Berlin, 13.09.2010) Bauherren und Immobilienkäufer erfreuen sich derzeit historisch günstiger Zinsen für die Immobilienfinanzierung. Doch auch laufende Finanzierungen können aus der aktuellen Entwicklung am Kapitalmarkt Nutzen ziehen: Sogenannte Forward-Darlehen sichern günstige Konditionen unter bestimmten Voraussetzungen für die Anschlussfinanzierung ab. Hierbei können die Angebote der verschiedenen Darlehensgeber für die jeweilige individuelle Situation durchaus markant differieren.

Vergleich und Information sind Voraussetzung

Bis zu 60 Monate vor dem Ende der Zinsbindungsfrist bei einem bestehenden Immobilienkredit kann sich der Darlehensnehmer am Markt nach einem Forward-Darlehen umschauen. Denn ab diesem Zeitpunkt ist bereits die Festschreibung der aktuellen Zinsen für den Anschlussvertrag möglich. Dies lohnt sich natürlich besonders dann, wenn (wie aktuell) eine Niedrigzinsphase vorherrscht. Wer maximale Kostenreduzierung für sein Restdarlehen erreichen möchte, muss dabei einen Anschlussfinanzierung Vergleich aller Anbieter am Markt durchführen. Hierfür ist nicht nur eine Fülle von Informationen notwendig, sondern auch der Zugang zu den marktrelevanten Daten und Anbietern, welche ein für die individuelle Situation des Kreditnehmers bestmögliches Angebot erstellen können. Ein einzelner Kreditnehmer kann dies kaum leisten und ist daher gut beraten, entsprechende Makler einzuschalten.

Unterschiede und Marktentwicklung

Üblicherweise werden Forward-Darlehen mit einem Zinsaufschlag von 0,01 bis 0,03 Prozent je Monat der Vorausfixierung angeboten. Doch können Unterschiede nicht nur von Seiten der Kreditinstitute, sondern auch von der Entwicklung der Markterwartung und der individuellen Vertragsgestaltung abhängen. Wegen der moderaten Darlehenssumme und Laufzeit kann dies mitunter drastisch zu Buche schlagen. So gibt es aktuell beispielsweise Angebote, die für eine Vorlaufzeit bis zu 60 Monaten gar keine Aufschläge für die Fixierung auf den Marktzins verlangen. Der Grund liegt in der derzeitigen inversen Zinsstruktur: So kann eine neue Immobilienfinanzierung aktuell langfristig günstiger finanziert werden als mit einer kurzfristigen Bindung. Der bisher übliche „Sicherheits-Aufschlag“ für die langfristige Finanzierung entfällt. Dieses bilden die Angebotskonditionen für Forward-Darlehen entsprechend ab. Insgesamt geht die Rechnung für eine so frühzeitige Anschlussfinanzierung für den Kreditnehmer nur auf, wenn die Zinsen tatsächlich steigen. Verharren oder fallen sie gar, kann dies im ungünstigsten Falle sogar zu merklichen finanziellen Nachteilen führen. Mit einer Umschreibung auf den Anschlussfinanzierer fallen nicht nur z.B. Gebühren für die Grundschuldumschreibung an, sondern es besteht auch die Verpflichtung des Kreditnehmers, den zukünftigen Kredit in Anspruch zu nehmen. Unter bestimmten Voraussetzungen kann der Forward-Vertrag zwar gekündigt werden, jedoch wird dann eine Vorfälligkeitsentschädigung fällig. Wünscht der Kunde ein kurzfristig kündbares Forward-Darlehen ist der Zinsaufschlag höher, es sinkt aber auch das Risiko für den Darlehensnehmer. Es gilt, die persönliche Situation zu analysieren und die Angebote der Kreditinstitute mit den eigenen Einschätzungen abzugleichen.

Fazit

Eine Anschlussfinanzierung in Zinsniedrigphasen frühzeitig zu initiieren, ist – je nach Einschätzung der Marktentwicklung – sinnvoll. Da niemand mit Sicherheit sagen kann, wie sich die Zinsen zukünftig entwickeln werden, sollten nach der individuellen Analyse entsprechende Angebote eingeholt und verglichen werden. Wer die Anschlussfinanzierung nicht zum Glücksspiel machen möchte, kann sich so eingehend über die zukünftig zu leistenden Raten und Gesamtkosten informieren und entscheiden, ob das Angebot für ihn sinnvoll und tragfähig ist. Helfen kann hier der Fachmann: Renommierte Makler finden Bauherren und Immobilienkäufer auf Immokredit24.com – dem Portal für Baufinanzierung und Kredite. Diese können nicht nur die Angebotsvergleiche anschaulich darstellen, sondern auch gleich eine Empfehlung anhand der persönlichen Situation abgeben.

Weitere Informationen:
» Anschlussfinanzierung – umfangreicher Ratgeber und Anschlussfinanzierung Vergleich
» Forward-Darlehen – Baufinanzierung Konditionen sichern

Anschlussfinanzierung: Teure Treue

Dienstag, 15. Dezember 2009

(München, 15. Dezember 2009) Traditionell laufen zum Jahresende die Zinsbindung von Tausenden von Baufinanzierungen ab. Doch auch dieses Jahr werden Immobilienbesitzer in Deutschland rund drei Milliarden Euro verschenkt haben, da sie ungeprüft und ohne Einholen von Vergleichsangeboten ihre Finanzierung bei der bestehenden Bank verlängern. Damit es nicht nächstes Jahr wieder zum grundlosen Geld-Verschenken kommt, sollten sich Haus- und Wohnungskäufer nach der Weihnachtspause mit ihrer Anschlussfinanzierung beschäftigen“, rät Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG und ergänzt: “Denn das Ende der Zinsbindung bietet die perfekte Gelegenheit, um zu günstigeren Anbietern zu wechseln – vorausgesetzt, man hat sich rechzeitig informiert.” Wie man bei seiner Anschlussfinanzierung sparen kann und wann der richtige Zeitpunkt zum Loslegen gekommen ist, hat Interhyp im Folgenden zusammengefasst.

Vergleichen, vergleichen, vergleichen

Deutsche Haus- und Wohnungskäufer entscheiden sich in der Regel für Darlehen mit festen Zinsbindungen von 5, 10 oder 15 Jahren. Ist dieser Zeitraum vorbei, wird für die noch vorhandene Restschuld eine Anschlussfinanzierung vereinbart – leider häufig beim bestehenden Kreditgeber ohne das Verlängerungsangebot geprüft und mit anderen Möglichkeiten verglichen zu haben.

“Banken nützen oft die Unwissenheit ihrer Kunden aus und bieten ihnen eine Kreditverlängerung zu Konditionen an, die weit von den Bestsätzen am Markt entfernt sind”, weiß Haselsteiner und empfiehlt daher: “Nicht auf das erste Konditionsangebot der Bank vertrauen, sondern mehrere Angebote mit Tilgungsplan einholen und intensiv vergleichen.” Unabhängige Vermittler helfen dabei. Denn sie können nicht nur frei aus dem Angebot von mehr als 150 Banken die Lösung auswählen, die am besten zu den individuellen Bedürfnissen des Kunden passt, sondern durch ihren Marktüberblick auch kurzfristige Sonderaktionen identifizieren.

Frühzeitig Wechsel in Betracht ziehen

Inzwischen sind Banken gesetzlich verpflichtet, dem Kunden drei Monate vor Zinsbindungsende ein neues Kreditangebot zu unterbreiten. Darauf sollten Immobilienbesitzer aber nicht warten. “Besser ist es, spätestens zwölf Monate vor Ablauf der Zinsbindung den Markt aktiv zu beobachten und Finanzierungsangebote einzuholen”, meint Haselsteiner und fügt an: “Eigenheimbesitzer haben auch bereits ein Jahr vor Ablauf der Zinsbindung gute Chancen, ihr Darlehen zu den heutigen Top-Konditionen zu verlängern. Denn viele Banken bieten Baufinanzierungen an, die erst in zwölf Monaten wirksam werden, ohne dass die sonst üblichen Zinsen für die Bereitstellung der Darlehenssumme zu zahlen sind.”

Wechseln lohnt sich und ist einfach

“Obwohl ein Bankwechsel Tausende von Euro Zins- und Tilgungsersparnis bringen kann, nutzt nur ein Zehntel der Immobilienbesitzer diese Möglichkeit”, so Haselsteiner. Dabei ist ein Anbieterwechsel heutzutage mühelos möglich und kostet nicht viel: Für eine Grundschuldabtretung, die die Banken meist unter sich regeln, ist bei einer Grundschuld von 100.000 Euro mit Gebühren von 200 bis 400 Euro zu rechnen.

Um keine Auf- oder Abwärtsbewegungen der Zinsen zu verpassen, kann man sich auch über die gesamte Zinslaufzeit mit aktuellen Baufinanzierungsinformationen versorgen lassen – zum Beispiel mit dem Zins-Radar von Interhyp. Auf Basis der persönlichen Finanzierungs-Eckdaten werden hierdurch Interessenten im von ihnen gewünschten Zeitabstand informiert, wenn sich die Zinssätze ändern oder ein bestimmter Wert unterschritten wird.

Anschlussfinanzierung: Aufschläge für Forward-Darlehen steigen

Mittwoch, 04. November 2009

(München, 4. November 2009) Forward-Darlehen sind die ideale Lösung, um sich als Haus- oder Wohnungsbesitzer mit einer laufenden Immobilienfinanzierung das aktuell noch immer sehr tiefe Zinsniveau für die nächste Darlehensperiode zu sichern. “Sicherheitsorientierte Eigenheimbesitzer, die ihre monatliche Kreditbelastung gerne langfristig planen und fixieren möchten, sollten sich jetzt über individuelle Forward-Angebote informieren – denn die Aufschläge für Forward-Darlehen steigen”, erklärt Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG.

Forward-Darlehen sind ein nützliches Instrument, um sich als Immobilienbesitzer bei der Anschlussfinanzierung vor künftigen Zinsanstiegen zu schützen: Läuft die Zinsbindung des bestehenden Darlehens in den nächsten zwölf bis 60 Monaten aus, kann man über diese Kreditform die derzeit sehr niedrigen Zinsen nutzen, um die späteren Finanzierungskonditionen zu fixieren. Das Forward-Darlehen wird nicht sofort ausgezahlt, sondern erst zu einem fest ausgemachten Termin in der Zukunft und löst dann den bestehenden Kredit ab. Für die Sicherung der heutigen Zinsen verlangen Banken in der Regel einen Zinsaufschlag, dessen Höhe sich hauptsächlich nach der Dauer der Vorlaufzeit bis zur Auszahlung des Darlehens bemisst.

“Die Zinsstrukturkurve wird wieder steiler. Darauf haben bereits einige Anbieter reagiert und in den vergangenen Tagen ihre Aufschläge für Forward-Darlehen erhöht”, beobachtet Zinsexperte Haselsteiner und rät: “Bevor die Banken flächendeckend die Aufschläge erhöhen, sollten Immobilienbesitzer jetzt mit ihrem Berater abstimmen, ob und bei welchem Anbieter ein Forward-Darlehen für sie sinnvoll ist – schließlich können sie sich so von einem späteren Zinsanstiegs-Risiko befreien und langfristige Kalkulationssicherheit erhalten.”