Baufinanzierung: Entwicklung der Bauzinsen in 2012 ohne klare Richtung

Montag, 09. Januar 2012

Baufinanzierung 2012 (Berlin, 09.01.2012) Die aktuelle Lage am Zinsmarkt verheißt derzeit günstige Finanzierungsmöglichkeiten für Immobilien. Wohin die Reise in 2012 gehen wird, ist noch nicht eindeutig absehbar, jedoch ist die Wahrscheinlichkeit für weitere Zinssenkungen eher gering. Das aktuelle Zinsniveau befindet sich bereits auf historischem Tiefstand. Daraus ergeben sich verschiedene Handlungsmöglichkeiten für angehende Immobilienbesitzer oder für die Vereinbarung von Anschlussfinanzierungen. Wer seine Traumimmobilie bereits gefunden hat, sollte jetzt nicht mehr länger warten und auf tiefere Zinsstände hoffen. Entsprechendes Einkommen vorausgesetzt, könnten Volltilgerdarlehen auch historisch betrachtet derzeit eine besonders günstige Immobilienfinanzierung darstellen – bei regulären Annuitätendarlehen sollte auf lange Zinsbindungen geachtet werden.

Chancen für Bauherren stehen aktuell gut

Der Zeitpunkt ist günstig für die Aufnahme eines Immobiliendarlehens oder den Abschluss einer Anschlussfinanzierung. Bauherren, die eine Finanzierung jetzt beginnen, erhalten momentan so günstige Zinskonditionen wie schon lange nicht mehr. Die Mehrheit der Experten prognostiziert eine verhaltene Zinspolitik der Europäischen Zentralbank in der nahen Zukunft. Die Chancen für eine Anhebung des Leitzinssatzes stehen besser als für eine weitere Absenkung. Die erst kürzlich getroffenen Maßnahmen und Zinssenkungen sollten in absehbarer Zeit Wirkung zeigen und die Konjunktur wieder beleben. Somit stehen die Chancen, gerade jetzt oder in der nahen Zukunft eine wirklich zinsgünstige Finanzierung zu erhalten, sehr gut. Die Spekulation auf weiter fallende Zinsen hingegen erscheint riskant – gerade bei den üblicherweise sehr langen Finanzierungszeiträumen über 15 Jahre hinaus sollte eine konsequente und risikoarme Handlungsweise bestimmend sein. Hier können schon Unterschiede von einem Viertel oder halben Prozent beim Finanzierungsvertrag erhebliche Mehrkosten verursachen. Dementsprechend langfristig sollte auch die Sollzinsbindung mit dem Kreditinstitut vereinbart werden. Auch bei Anschlussfinanzierungen sollte vorausschauend gehandelt werden: Ggf. sind schon jetzt entsprechende Vereinbarungen mit dem Kreditinstitut vereinbar, wenn eine bestehende Finanzierung in den nächsten 5 Jahren ausläuft (Stichwort: Forward-Darlehen).

Volltilgerdarlehen bieten aktuell besonders gute Einsparmöglichkeiten

Ein Volltilgerdarlehen wird – im Unterschied zum Annuitätendarlehen – innerhalb der gewählten Zinsbindung vollständig zurückgezahlt. Diese relativ schnelle Tilgung erfordert ein entsprechend hohes, regelmäßiges Einkommen – wird dafür aber von den Kreditinstituten mit besonders günstigen Zinsen offeriert. Diese Finanzierungsform ist durch die Zahlung in Annuitäten extrem gut planbar und bietet den entsprechenden Darlehensnehmern absolute Zinssicherheit. Da jedoch in der Regel keine Sondertilgungen oder Tilgungsanpassungen möglich sind, sollte der Darlehensnehmer wirklich über ein ausreichendes und sicheres Einkommen verfügen, um die regelmäßigen Raten bedienen zu können. Diese Darlehensform bietet dann ein enormes Einsparpotential bei den Zinskosten. Alternativ könnte ein Konstantdarlehen in Frage kommen. Auch hier besteht eine sehr hohe Zinssicherheit bis zur Tilgung, allerdings sind die Gesamtkosten dieser Bausparvorfinanzierungsform meist höher als bei einem Volltilgerdarlehen. Weiterführende Informationen können hier auf einfache Weise im Internet z.B. auf der Website Immokredit24.com eruiert werden.

Fazit

Die Situation am Zinsmarkt ist so günstig wie seit vielen Jahren nicht mehr. Selten gab es bessere Einstiegsmöglichkeiten für eine Baufinanzierung als heute – eine Spekulation auf noch niedrigere Zinsen macht wenig Sinn. Eine Baufinanzierung sollte mit langen Zinsbindungsfristen abgeschlossen werden, um die derzeit niedrigen Zinsen möglichst lange zu „konservieren“. Je nach Einkommens- und Vermögenslage kommen ggf. auch alternative Finanzierungsformen wie z.B. das Volltilgerdarlehen in Frage – diese sind nicht nur absolut zinssicher, sondern auch äußerst gut planbar. Beispielberechnungen oder weitere Informationen können beispielsweise bei entsprechenden Internetportalen wie Immokredit24.com abgerufen werden.

Weitere Informationen

» Aktuelle Bauzinsen
» Bauzinsen Entwicklung

Bauzinsen ermöglichen aktuell günstige Finanzierungen – Forward Darlehen Vergleich sinnvoll

Dienstag, 13. Dezember 2011

Forwarddarlehen Vergleich(Berlin, 13.12.2011) Die Zinsentwicklung schlägt angesichts der krisenbehafteten Finanzmarktentwicklungen Kapriolen: In der ersten Novemberwoche gab der neue EZB-Präsident Mario Draghi eine Leitzinssenkung um 0,25 Prozent auf nun 1,25 Prozent bekannt und am 8. Dezember folgte die Herabsetzung um weitere 0,25 Prozent auf 1,00 Prozent. Erst im Juli hatte die EZB den Leitzins auf 1,5 Prozent erhöht, nachdem Anfang April schon eine Erhöhung um 0,25 Prozentpunkte auf 1,25 Prozent stattgefunden hatte. Der Zinsschritt im November wurde teils mit Überraschung aufgenommen, war doch die Inflationsrate mit etwa 3,0 Prozent weit über der Zielmarke von 2 Prozent. Begründet wurde der Schritt mit einem notwendigen Gegensteuern zu rezessiven Tendenzen, mit denen im Euroraum zunehmend gerechnet werden muss. Was bedeutet dies alles für eine geplante Immobilienfinanzierung? Sollte der Interessent noch abwarten oder ist die Gelegenheit jetzt günstig? Sollten ggf. Anschlussfinanzierungen mittels Forward-Darlehen jetzt fixiert werden?

Die Prognose für 2012

Auch im kommenden Jahr wird die Zinsentwicklung von der Eurokrise und ggf. deren Auswirkungen bestimmt sein. Schon jetzt ist abzusehen, dass eine Ausweitung der Geldmenge inflationssteigernd wirken wird. Die Grenze nach unten ist bei der Leitzinsentwicklung fast erreicht und die EZB wird darauf „lauern“, den Leitzins sobald als möglich wieder anzuheben. Diese Strategie war schon für 2011 geplant, bis die enormen Auswirkungen der Griechenland- und Südeuropa-Staatsschuldensituationen dieser Strategie Einhalt geboten. Auch ist bereits eine Tendenz abzusehen, dass die Kreditinstitute ihre ausgeliehenen Mittel verteuern werden, da die Angst vor weiteren Kreditausfällen schwer wiegt und eine Kreditvergabe mit „angezogener Handbremse“ erfolgen wird. Das Bankenvertrauen untereinander hat ebenfalls gelitten. Die früheren Gewinnhöhen der großen Banken (bis Eintritt der Finanzkrise) werden trotzdem kaum zu erreichen sein.

Jetzt ist die Chance für Häuslebauer

Für angehende Immobilienbesitzer bietet sich nach dem derzeitigen Stand gerade jetzt eine extrem gute Ausgangssituation, um die Konditionen für ein langjähriges Darlehen zu fixieren. Wer die Darlehensmittel nicht sofort benötigt, kann sich trotzdem die guten Konditionen für die Zukunft sichern: Mit einem Forward-Darlehen. Ein Forward-Darlehen kann für einen Kredit bis zu 5 Jahre im Voraus vereinbart werden, die Aufschläge für die Fixierung der Zinsen sind je nach Vorlaufzeit vergleichsweise gering. Ein Forward-Darlehen eignet sich dabei hervorragend als Anschlussfinanzierung, unter Umständen auch als Erstfinanzierung, wenn schon feststeht, wie viel wann benötigt wird. Interessenten, die sowieso die Absicht haben zu bauen oder zu kaufen, sollten sich also unbedingt die aktuell niedrigen Zinsen sichern. Weitere Informationen hierzu und zum Thema Forward-Darlehen können im Internet z.B. bei Immokredit24.com eingesehen werden. Das Immobilienportal bietet einen unabhängigen Vergleich aus über 300 Anbietern, so dass jeder zu seinem individuell angepassten und günstigen Kredit kommen kann. Die Abdeckung dieser Marktbreite ist für einen sinnvollen Darlehensvergleich wichtig, denn nur so können alle Optimierungsmöglichkeiten auch ausgenutzt werden.

Fazit
Die aktuelle finanzpolitische Lage beschert angehenden Immobilienbesitzern eine nie dagewesene Chance, von niedrigen Zinskonditionen zu profitieren. Wer jetzt seine Finanzierung fixiert, z.B. über ein Forward-Darlehen, kann in den Jahren der Zinsbindung erhebliche Mittel für Zinsaufwendungen sparen. Eine ausgiebige Information freilich sollte am Anfang dieses Bemühens stehen, hilfreich sind hier unabhängige Finanzberater oder auch entsprechende Seiten im Internet, wie beispielsweise Immokredit24.com. Die individuelle Optimierung und ein Vergleich aus mehreren hundert Darlehensanbietern ermöglicht eine maximale Nutzung der Marktmöglichkeiten.

Weitere Informationen

» Baufinanzierung Zinsen – Entwicklung der Bauzinsen
» Forward Darlehen – günstige Baufinanzierung Zinsen sichern

Hauskauf nicht überstürzen – Zinsen für die Baufinanzierung bleiben auch weiterhin konstant

Dienstag, 01. November 2011

Günstige Baufinanzierung Zinsen(Berlin, 01.11.2011) Angehende Hauskäufer und Bauherren sollten derzeit in aller Ruhe prüfen, ob das angestrebte Immobilieneigentum optimal konzipiert ist und auf sicherer finanzieller Planung beruht. Aktuell befinden sich die Zinsmärkte aufgrund der Eurokrise in einer Phase, in der nach Expertenmeinung keine Verschlechterung für die Finanzierungskosten von Immobilienfinanzierungen zu erwarten ist. Somit hat damit der geplante Erwerb oder das Bauvorhaben von dieser Seite keinen Termindruck, was die Interessenten für eine ganzheitliche Überprüfung ihres Vorhabens nutzen sollten. Wurde wirklich genug Eigenkapital angespart? Wurden alle Möglichkeiten hinsichtlich Optimierung und Flexibilisierung geprüft und ggf. umgesetzt? Derzeit bieten sich einige Möglichkeiten am Finanzmarkt, um die eigene Immobilie noch günstiger und mit weniger Risiko anzuschaffen.

Die derzeitige Zinssituation

Die gehebelten EU-Bürgschaften für das historische Finanzdesaster in Griechenland haben einen folgenschweren Einfluss auf die europäischen Finanzmärkte. Noch zu Jahresanfang 2011 konnte niemand mit derartig heftigen Einwirkungen auf die bis dahin getroffenen Stabilitätsmaßnahmen rechnen. Leitzinsanhebungen durch die EZB im April und Juni 2011 auf nun aktuell 1,50% würden im Normalfall auf die Bauzinsen nachgelagerte Wirkung zeigen – doch die zunehmende Angst der Anleger schürte eine stark zunehmende Investitionsbereitschaft in Anleihen und Immobilien im Lande des größten Kreditgaranten der EU: Deutschland. Der zunehmende Wettbewerbsdruck unter Banken und Versicherungen sowie die weiterhin billig zu habenden Gelder für deutsche Garanten ermöglichten bereits im abgelaufenen 3. Quartal Bauzinskonditionen, die so niedrig sind, dass es kaum historische Vergleiche gibt. Kurzfristige Baudarlehen sind derzeit für unter 3% zu haben. Die Gesamtsituation bedingt, dass die Wahrscheinlichkeit für eine Zinsanhebung derzeit geringer ist als für eine Senkung. Die wirtschaftliche Entwicklung steht mehr denn je unter Beobachtung durch die Argusaugen der Währungshüter, die bei Notwendigkeit entsprechend handeln werden. Für den Häuslebauer oder Immobilienerwerber ergibt sich somit eine sehr vorteilhafte Situation.

Minimierung der Kapitalkosten sollte an erster Stelle stehen

Der Zeitpunkt für den Beginn einer Immobilienfinanzierung ist ideal, da der Zinssatz für adäquate Darlehen je nach Laufzeit und Beleihung zwischen etwa 3 und 4 Prozent liegt. Doch dem Finanzierungswilligen bleibt genügend Zeit, das angedachte Konzept zu überdenken und ggf. zu optimieren. Da eine Verteuerung von Immobiliendarlehen in nächster Zukunft nicht zu erwarten ist, sollte neben den zu erwartenden Belastungen vor allem geprüft werden, ob nicht noch mehr Eigenkapital gesammelt werden kann, um so die Zusatzbelastung durch Zinszahlungen noch weiter zu verringern. Ferner bieten sich langfristige Zinsbindungsfristen an, wenn die Finanzierung dann wirklich abgeschlossen wird.

Finanzierung über Bausparvertrag

Kann nicht genügend Eigenkapital aufgebracht werden, aber die Traumimmobilie soll trotzdem erworben werden, gibt es nach wie vor die Möglichkeit zur Finanzierung über einen Bausparvertrag. Neben der klassischen Form (mit langjähriger Wartezeit bis zur Zuteilungsreife) kann der Interessent ein Bausparsofortdarlehen abschließen. Hier wird eine Darlehenssumme sofort an den Darlehensnehmer ausgezahlt, um den Immobilienwunsch zu verwirklichen. Die Zinsen für das beteiligte Vorausdarlehen müssen im Anschluss regelmäßig geleistet werden und zusätzlich fällt ein Sparbeitrag für den kombinierten Bausparvertrag an, mit dem schlussendlich das Vorausdarlehen getilgt wird. Nach Bedienung dieses Vorausdarlehens bleibt die Abzahlung des beanspruchten Bauspardarlehens übrig. Obwohl hier der Immobilienwunsch sofort realisiert werden kann, hat diese Form der Finanzierung große Nachteile. So stehen eine deutlich erhöhte Zinsbelastung (da keine Grundschuldbesicherung sowie in den ersten Jahren keinerlei Tilgung erfolgt), eine niedrige Guthabenverzinsung des Ansparteils und die Bindung an die Bausparkasse im Raum. Die Konstruktion eines Bausparsofortdarlehens erfordert also insgesamt sehr viel mehr Kapitalaufwand für den Kreditnehmer als die klassische Finanzierung mittels Annuitätendarlehen.

Fazit

Die derzeitige Situation am Zinsmarkt ermöglicht dem Immobilieninteressenten eine gründliche und ausführliche Analyse des geplanten Finanzierungskonzeptes. Ist die Ansammlung von weiterem Eigenkapital in naher Zukunft möglich, sollte der Finanzierungsbeginn nicht überstürzt werden. Es sind aufgrund der derzeitigen Situation in Europa keine Verteuerungen für Immobilienfinanzierungen zu erwarten. Das klassische Annuitätendarlehen stellt auch in der nächsten Zeit die günstigste und sehr gut planbare Finanzierungsform dar, insbesondere wenn weiteres Eigenkapital eingebracht werden kann. Weitere Informationen zu den möglichen Finanzierungsformen und zur derzeitigen Zinssituation können z.B. im Internet unter www.immokredit24.com abgerufen werden.

Weitere Informationen

» Günstige Baufinanzierung zu attraktiven Zinsen – Unabhängiger Zinsvergleich
» Ratgeber Hauskauf – Möglichkeiten und Chancen

Zinstief nutzen für die Fixierung einer Anschlussfinanzierung

Donnerstag, 15. September 2011

Umschuldung(Berlin, 15.09.2011) Aktuell befinden sich die Bauzinsen noch immer auf einem sehr niedrigen Niveau. Historisch betrachtet gab es nur sehr wenige Zeiträume mit derart niedrigen Zinssätzen. Experten gehen davon aus, dass sich dies in absehbarer Zeit ändern wird. Eine Leitzinsanpassung im Sinne einer Zinserhöhung durch die europäische Zentralbank (EZB) soll erwartete inflationäre Einflüsse bremsen und so die Verbraucherpreise auf einem verträglichen Niveau halten. Finanzmarktpolitische Einflüsse bedingen oft schnelle Reaktionen der EZB, um das Abtriften in ein negatives wirtschaftliches Umfeld zu bremsen bzw. zu unterbinden. Für Kunden mit bestehender Immobilienfinanzierung empfiehlt es sich daher nach Ansicht von vielen Marktbeobachtern, genau zum jetzigen Zeitpunkt die Bedingungen und Konditionen für eine Anschlussfinanzierung zu prüfen. Nach Abwägung der Marktbedingungen herrscht allgemein der Konsens, dass in Bälde mit Zinserhöhungen in der Eurozone zu rechnen ist. Sehr wahrscheinlich kann also durch eine zügige Entscheidung eine nicht unbeträchtliche Summe an Zinsaufwendungen gespart werden.

Der richtige Zeitpunkt für die Anschlussfinanzierung

Läuft die Zinsbindungsfrist bei einer Immobilienfinanzierung aus, so muss sich der Kreditnehmer in jedem Fall um die Weiterführung kümmern. Doch auch noch bei etwas länger laufenden Bindungsfristen kann sich ein Blick aktuell lohnen: In Anbetracht der Marktsituation ist davon auszugehen, dass niedrigere Zinsen als zurzeit so schnell wohl nicht wiederkehren werden. So können beispielsweise sog. Forward-Darlehen die aktuell günstigen Zinskonditionen gegen einen geringen Aufschlag für bis zu 5 Jahre im Voraus „konservieren“. Dies lohnt sich insbesondere bei allgemein erwarteten moderaten Zinssteigerungen – die günstigen Konditionen können dem Kreditnehmer so zugutekommen, auch wenn die Anschlussfinanzierung erst in 4 oder 5 Jahren notwendig wird. Zusätzlich wird durch eine solche Vorgehensweise die Planungssicherheit erheblich verbessert, weil der Kreditnehmer schon im Voraus die genaue Zinsbelastung kennt.

Worauf geachtet werden sollte

Zu empfehlen ist bei den sog. Forward-Darlehen immer ein detaillierter Vergleich der angebotenen Zinskonditionen. Die einzelnen Kreditinstitute verlangen durchaus sehr unterschiedliche Zinsaufschläge je nach Vorlaufzeit – quasi als Gegenleistung für das „Einfrieren“ der Zinssätze. Auch die eigenen Vermögens- und Einkommenssituation muss natürlich berücksichtigt werden. Da bei den Finanzierungsvarianten alle Konditionen neu verhandelt werden können, muss generell über eine individuell passende Vertragsgestaltung nachgedacht werden. Bei regulären Anschlussdarlehen wie auch bei Forward-Darlehen können Sondertilgungsvereinbarungen und flexibilisierte Vertragsmerkmale (wie z.B. ein flexibler Tilgungssatz) Berücksichtigung finden. Hat sich die Einkommenssituation verbessert, kann so die Restschuld durch höhere Tilgungsraten als bisher schneller zu Ende geführt werden. In vielen Fällen stehen nach einigen Jahren der Nutzung bereits wieder Ausgaben zur Erhaltung oder Renovierung an: Diesem Umstand kann ebenfalls durch Anpassung der monatlichen Belastung Rechnung getragen werden. Sind die Raten niedriger als bei der bisherigen Baufinanzierung, bleibt dem Eigentümer mehr Spielraum für andere Ausgaben. Dies alles sollte – gerade bei Nicht-Fachleuten – unter Hinzunahme eines Finanzierungsberaters erfolgen. Voraussetzungen für eine erfolgreiche Anschlussfinanzierung sind neben genauer Information ein breiter Marktüberblick und das Know-how zur Optimierung der Vertragsmodalitäten anhand der individuellen Situation.

Fazit

Die aktuelle Niedrigzinsphase nähert sich ihrem Ende. Wer eine laufende Immobilienfinanzierung günstig weiterführen möchte, sollte sich möglichst umgehend über die Möglichkeiten am Markt informieren. Neben der regulären Anschlussfinanzierung bietet sich auch die Möglichkeit eines Forward-Darlehens an, welches die Marktkonditionen für bis zu 5 Jahre „einfrieren“ kann und so eine zukünftige Weiterführung der Finanzierung ermöglicht. Informationen über die Zinsentwicklung und die Möglichkeiten des Vergleichs sowie den möglichen Varianten für eine Anschlussfinanzierung kann der Interessent auf einfache Weise z.B. im Internet auf Immokredit24.com finden. Hier kann auf Wunsch auch eine individuelle Betreuung stattfinden, welche die notwendigen Daten der persönlichen Einkommens- und Vermögenslage mit einbezieht.

Weitere Informationen

» Anschlussfinanzierung – detaillierte Informationen rund um die Anschlussfinanzierung
» Forwarddarlehen – günstige Baufinanzierung Konditionen sichern

Baufinanzierung: Zinsen steigen – jetzt handeln und Vorteile sichern

Donnerstag, 28. April 2011

Baufinanzierung Zinsen (Berlin, 28.04.2011) Die Zinskurve für Baufinanzierungen zeigt wieder eindeutig nach oben: Seit der letzten Leitzinserhöhung ist zu erwarten, dass die Zeiten niedriger Zinsen für Baukredite langsam aber sicher vorbei sind. Bereits Anfang 2011 stiegen die Zinsen für langfristige Immobiliendarlehen wieder an. Bedingt durch die wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland sind weitere Leitzinserhöhungen und damit weiter steigende Zinsen für Baufinanzierungen zu erwarten. Wer also den Erwerb bzw. den Bau einer Immobilie plant, sollte nicht zu lange zögern und sich möglichst bald das – historisch betrachtet – noch immer recht niedrige Zinsniveau langfristig sichern. Günstigere Einstiegsmöglichkeiten für Initialdarlehen oder Anschlussfinanzierungen werden sich in der nächsten Zukunft nicht mehr finden.

Zinsniveau und Entwicklung

Ein Zinsniveau wie derzeit bzw. in der jüngsten Vergangenheit wird in absehbarer Zukunft nicht wiederkehren. Darin sind sich die meisten Experten einig. Unklar ist, wie stark und wann genau die Zinsen steigen werden. Die Zinssätze für Baufinanzierungen orientieren sich an den Leitzinssätzen für die Refinanzierung der Kreditinstitute bei den Noten- und Zentralbanken. Durch Änderung der Leitzinsen haben die Zentralbanken Einfluss auf wirtschaftliche Faktoren, wie z.B. Inflation und Wirtschaftswachstum. Die Leitzinsen verharrten in jüngster Vergangenheit Zeit auf historischen Tiefstständen, doch nun ziehen die Zentralbanken die „Zügel wieder straffer“. Die erste Leitzinserhöhung im europäischen Wirtschaftsraum seit fast 2 Jahren fand Anfang April statt. Viele Experten gehen davon aus, dass bald eine weitere folgen wird. Die wirtschaftlichen Voraussetzungen hierfür sind nach Ansicht von Finanzexperten durchaus gegeben. Mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit steht aber fest, dass das aktuell noch immer niedrige Zinsniveau – gerade nach der kürzlich erfolgten Leitzinsanhebung – recht bald der Vergangenheit angehören wird.

Langfristige Finanzierungsverträge und Anschlussfinanzierungen jetzt abschließen

Was bedeutet die jüngste Zinsentwicklung für Bauherren und Immobilienerwerber? Da Zinssenkungen nicht zu erwarten sind und historisch global betrachtet noch immer ein sehr günstiges Zinsniveau vorherrscht, sollte mit der Initiierung einer entsprechenden Finanzierung nicht zu lange gewartet werden. Wer jetzt eine Immobilienfinanzierung resp. eine Anschlussfinanzierung abschließt, kommt noch in den Genuss günstiger Konditionen aufgrund des niedrigen Zinsniveaus. So können die Herstellung oder der Erwerb von Immobilieneigentum auf günstigem Niveau zur Sicherung der Altersvorsorge und zum Eigennutz realisiert oder günstige Konditionen für die Weiterführung einer bestehenden Immobilienfinanzierung genutzt werden. Bei Anschlussfinanzierungen gilt: Läuft die Zinsbindung bei bestehenden Darlehen in naher Zukunft aus, können bis zu 60 Monate im Voraus bereits Verträge für die Weiterführung der Finanzierung (z.B. sog. Forward-Darlehen) geschlossen werden. Da künftig höhere Zinsen zu erwarten sind, kann so bei rechtzeitigem Abschluss eine Menge Geld gespart werden, selbst wenn für eine lange Vorlaufzeit geringe Zinsaufschläge gezahlt werden müssen (Achtung: Unbedingt einen Vergleich der angebotenen Konditionen durchführen!). Je nach eigenem Vermögensstand und absehbarer Einkommensentwicklung sollte also der Schwerpunkt auf einen möglichst frühzeitigen Vertragsabschluss gelegt werden.

Fazit

Die jüngste Leitzinserhöhung läutet das Ende einer langen Ära niedriger Zinsen ein. Damit werden auch Bau- und Anschlussfinanzierungen in Zukunft wieder teurer. Wer den Erwerb oder die Herstellung einer Immobilie plant, sollte sich damit nun sputen – so kann eine Gesamtverteuerung der Finanzierung durch unnötiges Warten vermieden werden. Grundsätzlich sollte eine solche Anschaffung bzw. ein Neuabschluss natürlich gründlich überlegt sein – stimmen jedoch die Eckdaten wie Objektwunsch, Eigenkapital und Einkommensstruktur, sollte nicht auf bessere Zeiten gewartet werden. Durch die relativ hohen Summen und Laufzeiten bei Immobilienfinanzierungen haben selbst (auf den ersten Blick) kleine Zinserhöhungen hohe Mehrkosten zur Folge.

Weitere Informationen

» Baufinanzierung Zinsen
» Baufinanzierung

Nach EZB-Entscheidung: Das Zusammenspiel von Leitzins und Baugeldkonditionen

Freitag, 08. April 2011

(München, 7. April 2011) Nach knapp zwei Jahren Stillstand auf absolutem Tiefniveau hat die Europäische Zentralbank (EZB) heute die in Aussicht gestellte Leitzinserhöhung vorgenommen und den Schlüsselzins von 1,0 auf 1,25 Prozent festgesetzt. Grundsätzlich schlagen aber Erhöhungen oder Senkungen des Schlüsselzinses nicht direkt und automatisch auf die langfristigen Baugeldkonditionen durch. Für Häuslebauer und Immobilienkäufer ist vielmehr die Entwicklung der langfristigen Kapitalmarktzinsen entscheidend.

Anders als oftmals angenommen stehen Baugeldkonditionen und Leitzinsen nicht in direktem Zusammenhang. Während die EZB durch die Festlegung des Leitzinses die kurzfristigen Marktzinsen – also die Überziehungs-, Dispo- oder Tages- und Festgeldzinsen – unmittelbar beeinflusst, entstehen langfristige Konditionen wie Hypothekenzinsen durch Angebot und Nachfrage am Anleihemarkt. Als Orientierungsgröße für die Entwicklung der Baugeldzinsen eignen sich daher Anleihen- und Pfandbriefsätze.

Im Nachgang zur Lehman Brothers-Pleite im September 2008 musste die EZB zur Vermeidung der Rezession den Leitzins innerhalb weniger Monate von 4,25 Prozent auf historisch niedrige 1,0 Prozent senken. Seit Mai 2009 ließ die EZB den Schlüsselzins unverändert auf diesem Niveau. In dieser Zeit fielen zwar auch die langfristigen Baugeldzinsen, aber weit weniger drastisch: Ihr Rekordtief erreichten sie im September 2010, also rund 1,5 Jahre nach der erstmaligen Festsetzung des Leitzinses auf 1,0 Prozent.

Nach diesem Tiefpunkt hat eine Zinstrendwende eingesetzt. Seitdem gehen die Konditionen kontinuierlich nach oben: Der Anstieg der Bauzinsen beträgt seit September mehr als 1,2 Prozentpunkte. Dass diese Richtung auch mittelfristig so bleiben wird, darüber sind sich die Experten von Interhyp einig. Sowohl die Vorgaben aus den USA als auch die steigenden Inflationserwartungen in Deutschland selbst werden die langfristigen Zinsen weiter nach oben treiben.

Daher rät Interhyp allen Immobilienkäufern und Anschlussfinanzierern zu handeln, um sich die historisch betrachtet immer noch sehr niedrigen Zinsen für einen möglichst langen Zeitraum zu sichern und so doppelt zu profitieren: Von einer niedrigen Darlehensrate bei gleichzeitig hoher Kalkulationssicherheit.

Baufinanzierung: Zinsen sind (noch) im Keller

Donnerstag, 27. Januar 2011

(München, 27. Januar 2011) “Auch wenn es zu merklichen Anstiegen in den letzten Monaten kam: Historisch gesehen befinden sich die Baugeldzinsen immer noch im Keller”, erklärt Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG und fügt an: “Das wird aber nicht so bleiben, denn mit der robusten Wachstumsentwicklung und den steigenden Inflationserwartungen werden auch die Konditionen für Baufinanzierungen in 2011 anziehen.”

2010 konnten sich Bauherren und Immobilienkäufer freuen, denn nie war es in Deutschland günstiger ein Eigenheim zu finanzieren. Wenig verwunderlich also, dass viele Mieter diese Zinssituation nutzten, um sich den Traum der eigenen vier Wände zu verwirklichen: 6,9 Milliarden Euro Finanzierungsvolumen konnte Interhyp in 2010 vermitteln, das ist eine Steigerung von 33 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Doch seit dem absoluten Tiefpunkt im September sind die Baugeldzinsen kontinuierlich nach oben gegangen und tendieren inzwischen rund ein Prozent höher. “Doch selbst wenn sich Baugeldzinsen nicht mehr auf historischen Tiefständen befinden, ist Trauern über verpasste Chancen die falsche Einstellung”, erklärt Haselsteiner, denn: “Die konjunkturellen und strukturellen Rahmenbedingungen sind äußerst attraktiv und stellen in Kombination mit der heutigen Produktvielfalt und Flexibilität eine ideale Ausgangssituation dar, um mittels Immobilienkauf einen soliden Grundstein für die private Altersvorsorge zu legen.”

Allerdings sollte laut Interhyp-Vorstand Haselsteiner mit der Immobiliensuche und Planung nicht zu lange gewartet werden, denn Sachwerte sind stark gefragt. “Mehr Beschäftigung, mehr Konsum und höhere Einkommenserwartungen haben die Aktivitäten am Immobilienmarkt positiv beeinflusst. Die Folge sind steigende Nachfrage bei Bestandsobjekten bei immer noch geringer Neubauaktivität. In einzelnen Städten sind die Preise in 2010 bereits deutlich gestiegen und auch die Mieten haben angezogen. Diese Abkehr von der schwachen Entwicklung der vergangenen zehn Jahre sollte Immobilieninteressenten aufrütteln” meint Haselsteiner und ist überzeugt: “Mittelfristig wird das geringe Neubauangebot, der starke Bedarf an Wohnraum und die erhöhten Mieten in einer Reihe von Ballungsgebieten zu kräftigen Preissteigerungen führen.” Er rät, zu handeln und bei der Finanzierung möglichst lange Zinsfestschreibungen und eine anfängliche Tilgungshöhe von mindestens zwei Prozent zu vereinbaren.

Baufinanzierung 2011: Jetzt Zinsvorteil sichern und bares Geld sparen!

Montag, 17. Januar 2011

Bauzinsen 2011 (Berlin, 17.01.2011) Das Jahr 2010 war geprägt durch ein besonders günstiges Zinsniveau, welches ausgehend von den Basiszinssätzen der EZB (Europäische Zentralbank) fast das gesamte Jahr auf sehr konstanter Grundlage fußte. Bauherren und Käufer haben auch aktuell noch immer die Möglichkeit, günstige Finanzierungen abzuschließen. Doch die Zinswende wird kommen – Bauherren mit langfristiger Planung sollten daher schon jetzt Aktion ergreifen und sich über Zusammenhänge und Sparmöglichkeiten (wie z.B. der Sicherung von niedrigen Zinsen mittels eines Forward-Darlehens) informieren.

Günstige Zinsen für Baufinanzierungen gibt es nicht ewig

Auch wenn erst in Zukunft eine Baufinanzierung benötigt wird, so lohnt sich ein Blick auf die Zinsentwicklung und die Expertenerwartungen für die nahe Zukunft. Es ist vom heutigen Stand aus absehbar, dass die Zinsen für entsprechende Finanzierungen wieder ansteigen werden. Die historischen Zinstiefs der jüngeren Vergangenheit werden nicht ewig auf diesem Niveau verharren. Die Aufnahme von „billigem Geld“ durch die Banken bei der EZB wird durch die sich anhaltend verbessernden marktwirtschaftlichen Entwicklungen bald so nicht mehr möglich sein. Die bereitgestellten Darlehen werden sich dann verteuern, was jedes Kreditinstitut durch höhere Zinsen an den Darlehensnehmer weitergeben wird. Die Hypothekenzinsen für kurzfristige Zinsbindungen sind bereits auf dem Weg nach oben, gesamthistorisch betrachtet sind die Zinsen für Baugeld insbesondere für die längeren Zinsbindungen jedoch noch immer äußerst günstig. Es gibt Möglichkeiten, sich diese aktuell niedrigen Zinsniveaus auch für zukünftige Baufinanzierungen zu sichern und so in den kommenden Jahren hiervon zu profitieren.

Forward-Darlehen können eine günstige Alternative darstellen

Das Forward-Darlehen ist im Prinzip nichts anderes als eine klassische Baufinanzierung mittels eines Annuitätendarlehens – mit einem wichtigen Unterschied: Diese Finanzierung kommt erst nach einer Vorlaufzeit (der sog. Forward-Periode) von max. 60 Monaten zustande. Es wird also ein Darlehensvertrag mit bereits fixierten Konditionen für ein zukünftig beanspruchbares Darlehen abgeschlossen. Dies hat den Vorteil, dass die aktuellen (niedrigen) Zinskonditionen für das später benötigte Darlehen gesichert werden können. Dies ist immer dann ratsam, wenn steigende Zinsen erwartet werden. Natürlich ist das Ganze nicht kostenlos: Je nach Ausstattung (Dauer der Forward-Periode), Darlehenssumme, Zinsbindungsfrist usw. kostet diese Zinssicherheit einen Aufschlag. Als Faustregel kann festgehalten werden, dass sich aufgrund dieser Aufschläge ein Forward-Darlehen nur dann rechnet, wenn entweder die Forward-Periode und die Zinsbindung möglichst gering gehalten werden können oder aber tatsächlich hohe Zinssteigerungen zu erwarten sind, die einen entsprechenden Aufschlag übersteigen würden. In jedem Fall lohnt sich – gerade in der aktuellen Situation – eine individuelle Prüfung der persönlichen Bedürfnisse für einen geplante Baufinanzierung. Nach der Anfrage bei verschiedenen Kreditinstituten kann dann beurteilt werden, ob die offerierten Konditionen wirtschaftlich sinnvoll sind oder nicht. Wichtig zu wissen: Einmal abgeschlossen, sind sowohl Darlehensnehmer wie auch Kreditinstitut an die vereinbarten Konditionen gebunden!

Fazit
Wer in naher Zukunft eine Baufinanzierung benötigt, sollte sich aufgrund des aktuell noch immer niedrigen Zinsniveaus und der allgemeinen Erwartung steigender Zinsen über die Finanzierung mittels eines Forward-Darlehens informieren. So können ggf. günstige Zinssätze für ein zukünftiges Darlehen „eingefroren“ werden. Informationen dazu können leicht im Internet bei entsprechenden Immobilienportalen (z.B. Immokredit24.com) eingesehen oder bei einem Finanzierungsberater erfragt werden.

» Bauzinsen – Zinsentwicklung, Bauzins Chart uvm.
» Forward-Darlehen – Konditionen sichern, bis zu 6 Monate im Voraus.

Baufinanzierung 2011: Zinsen steigen

Dienstag, 28. Dezember 2010

(München, 28. Dezember 2010) Der anstehende Jahreswechsel ist ein guter Anlass, um einen Blick auf die Entwicklung der Baugeldkonditionen in 2011 zu wagen. Robert Haselsteiner, Zinsexperte und Vorstand der Interhyp AG, analysiert die Marktentwicklungen der vergangenen Monate, deren Folgen für Baugeld-Konditionen und gibt Tipps, worauf Immobilienkäufer und Eigenheimbesitzer im neuen Jahr achten sollten.

Rückblick 2010

“Das Jahr 2010 war von der Schuldenkrise in Euroland, der anhaltenden Wirtschaftsschwäche der USA und einer starken Erholung in Asien und gerade auch im exportstarken Deutschland geprägt. Die Notenbanken haben zwar die Leitzinsen auf den historisch tiefen Ständen belassen, mit dem massiven Aufkauf von Staatsanleihen aber auch die Furcht vor Inflation und Währungsverfall geschürt. Das führt seit September zu steigenden Kapitalmarktzinsen und Baugeldkonditionen”, so Haselsteiner und fügt hinzu: “Die Trendwende am Zinsmarkt hat sich damit aus unserer Sicht vollzogen.”

Doch trotz der jüngsten Anstiege gehören die aktuellen Zinssätze mit unter 4,5 Prozent effektiv für lange Laufzeiten zu den niedrigsten der vergangenen 50 Jahre. So kann selbst bei einer Tilgung von 2 Prozent mit einer Monatsrate von 780 Euro ein 15jähriges Darlehen über 150.000 Euro aufgenommen werden. Für einen 200.000 Euro-Kredit fällt eine Rate von 1.040 Euro an.

Ausblick 2011

Zinsexperte Haselsteiner rechnet für 2011 mit tendenziell steigenden Zinsen, da die Notenbanken zunehmend unter Druck stehen werden die Liquiditätshilfen schrittweise aus dem Markt zu nehmen. “Erste Leitzinserhöhungen in der 2. Jahreshälfte könnten das unterstreichen. Während die Defizitländer in Europa weiterhin mit Wachstumsschwierigkeiten kämpfen werden und auch von einer weiteren Zuspitzung des Schuldenkonflikts auszugehen ist, erwarten wir für Deutschland nur Positives. Die strengen Reformen und der Verzicht der letzten zehn Jahre machen sich jetzt bezahlt und haben Deutschland extrem wettbewerbsfähig gemacht. Starkes Wachstum und hohe Beschäftigung sind daher auch die Grundlage für einen anziehenden Immobilienmarkt”, fügt er an. Sein Rat lautet: “Kaufinteressenten sollten nicht zu lange warten, sondern die Gunst der Stunde nutzen, bevor die Preise und die Zinsen zu stark steigen.”

Handlungsempfehlungen 2011

Die ersten Monate des neuen Jahres sollten Bauherren und Immobilienkäufer nutzen, um die Baugeldkonditionen für einen möglichst langen Zeitraum festzuschreiben. Des Weiteren erlauben die niedrigen Zinsen eine erhöhte Tilgung und damit eine schnellere Schuldenfreiheit.

Darlehensnehmer, die bereits in den eigenen vier Wänden wohnen, sollten im Frühjahr 2011 mit einem unabhängigen Berater klären, wie sie bei ihrer Anschlussfinanzierung ein späteres Zinsanstiegsrisiko vermeiden können. Denn auch wenn die Sollzinsbindung bestehender Baukredite erst in 12 bis 60 Monaten abläuft, können Immobilienbesitzer schon heute von den niedrigen Zinsen profitieren – je nach Vorlaufzeit durch bereitstellungszinsfreie Baukredite oder Forward-Darlehen.

Baufinanzierung und Bauzins Vergleich renommierter Baufinanzierer

Montag, 30. August 2010

Bauzins Vergleich (Berlin, 30.08.2010) Der Traum vom Eigenheim lässt sich für die meisten Bauherren nur durch eine entsprechende Finanzierung verwirklichen. Trotz zurzeit allgemein niedriger Bauzinsen gibt es im Anbieterdschungel große Unterschiede bei den Finanzierungsverträgen. Die Unterschiede liegen dabei nicht nur bei den Zinsen, sondern auch bei der Vertragsausgestaltung – Stichwort: Individualisierung.

Auch kleine Unterschiede haben eine große Wirkung

Der Vergleich von Bauzinsen verschiedener renommierter Baufinanzierer scheint auf den ersten Blick nur geringe Abweichungen hervorzubringen. Doch rechnet man diesen Zinsunterschied auf die Laufzeit der Finanzierung hoch, ergeben sich merklich teurere Gesamtkosten und laufende Raten. Dies ist Geld, was dem Darlehensnehmer unweigerlich verloren geht. Ähnlich verhält es sich bei den Ausstattungsmerkmalen: Auch geringe Abweichungen z.B. bei Zinsbindungsfrist, Sondertilgungsvereinbarungen oder Tilgungssatzflexibilität können später einmal den Unterschied zwischen Realisierbarkeit und Zahlungsproblemen bedeuten. Das Thema „Baufinanzierung Vergleich“ sollte also nicht nur ein „Bauzins Vergleich“ sein! Ein Ansatz, um einen möglichst aussagekräftigen Vergleich zu erhalten ist die gezielte Anfrage mit gleichen Eckdaten bei verschiedenen Anbietern. Zu diesen Eckdaten zählen immer die Darlehenssumme, der Tilgungssatz, die Zinsbindungsfrist und die gewünschten Sondertilgungsvereinbarungen. Ggf. ist die Inanspruchnahme von Fördermitteln zu berücksichtigen. Ein weiterer – viel bequemerer – Ansatz ist die Inanspruchnahme eines unabhängigen Finanzmaklers wie z.B. die Dienste des Fachportals Immokredit24.com. Ein solcher Vermittlungsdienst ist in der Lage, aus der großen Auswahl der Anbieter das für die individuellen Belange des Bauherrn günstigste Angebot herauszufiltern.

Vielfalt der Angebote erfordert Know-how und Effizienzbündelung beim Vergleichsprozess

Bauzinsen vergleichen kann fast jeder. Doch wer das wirklich beste Angebot für eine individuelle Baufinanzierung möchte, muss viel mehr beachten. Daher prüfen Finanzmakler vor der Vermittlung eines Baudarlehens viele Aspekte. Die Analyse der Situation des Antragstellers sowie die Prüfung der Möglichkeiten zur Vertragsgestaltung bei den einzelnen Kreditinstituten ist Grundvoraussetzung. Anhand der schon erwähnten Eckdaten erfolgt eine Selektion der dafür geeigneten Anbieter. Die Erfolgsaussichten für die Antragsannahme können mit sehr großer Sicherheit beurteilt und nötige Änderungen ggf. vorher mit dem Antragsteller abgestimmt werden (z.B. beim Eigenkapitalanteil bzw. anhand der Einkommenssituation). Ferner können durch die Wissensbasis eines professionellen Vermittlers ggf. weitere Vorteile zum Tragen kommen: Beispielsweise können Voraussetzungen für die Erlangung von Förderdarlehen oder anderen geldwerten Vorteilen von vornherein geklärt werden. Bei entsprechender Erfüllung können diese Vorteile dann gleich beim endgültigen Vergleich berücksichtigt werden. Die Entscheidung für die Dienstleistung „Baufinanzierung Vergleich“ ist auf jeden Fall von Vorteil für den künftigen Bauherren. Ganz allgemein sind diese Dienste für den Kreditnehmer nämlich kostenlos. Der Vermittler verdient lediglich an einer Provision vom Kreditinstitut. Somit sind kostenseitig alle Vorteile auf Seiten des Antragstellers. Ganz abgesehen davon, hat dieser meist sowieso nicht die Zeit und das Know-how um sich so effizient und vollständig am Markt über die derzeitig besten Angebote für sein persönliches Bauvorhaben umzusehen.

Fazit: Wie sollte bei dem Wunsch nach einer Baufinanzierung vorgegangen werden?
Der Bauherr sollte sich auf das Vorhaben an sich konzentrieren und sich bei der Suche nach der individuell besten Finanzierungsalternative auf einen professionellen Vermittler verlassen. Diese Dienste sind in der Regel für den Antragsteller kostenlos. Ein schierer Bauzins Vergleich renommierter Baufinanzierer gibt zwar einen Anhaltspunkt, spiegelt aber lange nicht alle Möglichkeiten zur optimalen Gestaltung wider. Kleine Unterschiede können bei bauüblichen Summen und Laufzeiten große Nachteile bedeuten. Das zusätzliche Know-how kann darüber hinaus zu Vorteilen führen, die der Kreditnehmer selbst allein nicht berücksichtigt hätte.

Weitere Informationen:

» Baufinanzierung Vergleich
» Bauzins Vergleich