Für Heidi das Loft, für Cindy der Bauwagen: Welche Immobilie die Deutschen für ihre Stars wählen würden

Donnerstag, 18. November 2010

(München, 18. November 2010) Die Deutschen sind überzeugt: Das eigene Haus oder die eigene Wohnung sagen viel über den Charakter eines Menschen aus. Im Auftrag von Interhyp, dem größten Vermittler für private Baufinanzierungen in Deutschland, hat das Marktforschungsinstitut Innofact gefragt, welcher Immobilientyp am besten zu den deutschen Prominenten passt. Zudem hat das Institut ermittelt, welches Image mit den unterschiedlichen Wohnimmobilien verbunden wird. Die bevölkerungsrepräsentative Umfrage ergab, dass die Promi-Paare Heidi Klum und Seal oder Oli und Sandy Pocher als typische Loft-Besitzer betrachtet werden. Für die Ikonen des deutschen Informationsfernsehens Anne Will und Günther Jauch würden die Deutschen dagegen das klassische Einfamilienhaus als geeignete Wohnimmobilie wählen.

Deutsche Promi-Paare: ein Hauch von Jet-Set

Die drei Promi-Paare Heidi Klum und Seal, Oli und Sandy Pocher sowie Boris und Lilly Becker würden nach Ansicht der Deutschen am besten in ein mondänes Loft passen. Loft-Besitzer gelten bei den Befragten als besonders “modebewusst” (82 Prozent), “weltoffen” (71 Prozent) und “sexy” (38 Pro­zent). Zudem werden ihnen häufiger als allen anderen Wohnimmobilien-Besitzern die Attribute “interessant” (68 Prozent) und “wohlhabend” (83 Prozent) zugeordnet. Einziger Nachteil: besonders sympa­thisch wirken Loft-Bewohner nicht auf ihre Umwelt. Lediglich die Besitzer von Neubau­wohnungen konnten noch weniger Sympathiepunkte bei den Befragten sammeln.

TV-Ikonen: ohne Star-Potenzial, aber sehr familienfreundlich

Nicht ganz so viel Jet-Set-Flair wie die Promi-Paare versprühen Anne Will und Günther Jauch. Die beiden TV-Stars können sich die Deutschen am besten in einem klassischen Einfamilienhaus vorstellen. Bewohner eines Einfamilien­hauses haben das Image, besonders familienbewusst (78 Prozent) zu sein. Bei allen anderen abgefragten Attributen wie “Sex-Appeal”, “unterhaltsam”, “modebewusst”, “interessant” oder “zum Verlieben” belegen sie jedoch nur durchschnittliche Positionen im Mittelfeld – in Sachen Mondänität und Glamour also Fehlanzeige.

Ein Blick auf die etwas anderen Promis

Die etwas kantigeren Prominenten Charlotte Roche, Cindy aus Marzahn und Jürgen Vogel können sich die Deutschen am besten in einer etwas ungewöhnlicheren Wohnlage vorstellen. So ordnen die Befragten die Komikerin Cindy aus Marzahn klar als Bauwagen-Besitzerin ein. Das ist wenig verwunderlich, denn Bauwagen-Bewohner belegen in Sachen Unterhalt­samkeit (69 Prozent) mit Abstand die Top-Position im Vergleich zu allen anderen Wohnimmobilien-Besitzern. Zudem erreichen sie auch bei den Eigenschaften “weltoffen”, “sympathisch” und “interessant” gute Werte im oberen Mittelfeld. Auch wenn Charlotte Roche und Jürgen Vogel sich nicht als Bauwagen-Eigentümer eignen, so passen sie nach Ansicht der Deutschen dennoch am besten in eine alternative Wohnanlage. Bewohner von alternativen Wohngemeinschaften gelten als überaus liebenswert. So könnte sich fast jeder Dritte (31 Prozent) vorstellen, sein Herz an einen Bewohner oder eine Bewohnerin einer solchen Wohnanlage zu verlieren.

Baufinanzierung: Die 5 häufigsten Fehler – und wie man sie vermeidet

Freitag, 15. Januar 2010

(München, 14. Januar 2010) Gefahr erkannt, Gefahr gebannt – dieser alte Werbeslogan gilt auch bei der Zusammenstellung der richtigen Baufinanzierungslösung. “Jede Immobilie muss auf ein sicheres Fundament gestellt werden, das gilt nicht nur für den Hausbau, sondern vor allem auch bei deren Finanzierung”, meint Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG. Welche die häufigsten Fehler bei der Baufinanzierung sind und wie sich diese vermeiden lassen, haben die Experten der Interhyp im Folgenden zusammengestellt.

Fehler Nr.1: Sich die Traumimmobilie “schön rechnen”

Bevor es mit der Auswahl der richtigen Immobilie losgeht, muss grundsätzlich klar sein, wie groß der individuelle finanzielle Spielraum ist bzw. welches Monatseinkommen langfristig zur Verfügung steht. Erste Orientierung gibt die bisherige Kaltmiete. Wer diesen Betrag bisher gut stemmen konnte, wird ihn auch als Darlehensrate bedienen können. Wirkliche Gewissheit bringt aber nur ein Kassensturz, bei dem sämtliche Einnahmen und Ausgaben gegenübergestellt werden. “Beim Kassensturz ist es wichtig, alle Posten ehrlich über einen längeren Zeitraum aufzulisten und unregelmäßige Ausgaben wie Autoreparaturen, Nebenkosten des Immobilienkaufs oder Urlaub eher zu großzügig als zu knapp zu kalkulieren”, erklärt Haselsteiner und fügt hinzu: “Denn nur wenn auch nach dem Immobilienkauf noch genug finanzieller Spielraum für Urlaub und andere Annehmlichkeiten besteht, machen die eigenen vier Wände auch dauerhaft Freude.” Bei der gründlichen Haushaltsrechnung helfen Online-Rechentools auf www.interhyp.de/rechner. Diese sind nicht nur schnell und kostenlos, sie erinnern auch an gelegentliche Kosten wie z.B. Abonnements.

Fehler Nr.2: Zu geringe Tilgung vereinbaren

Als Standard bieten die meisten Kreditinstitute eine anfängliche Tilgungshöhe von 1 Prozent an. Je niedriger aber der Tilgungssatz ist, desto länger braucht der Darlehensnehmer, um wieder schuldenfrei zu werden. “In Zeiten niedriger Zinsen wie heute sollten Bauherren und Immobilienkäufer den erzielbaren Konditionsvorteil unbedingt in eine schnellere Schuldenfreiheit investieren. Denn wer beispielsweise statt der üblichen einprozentigen Tilgung 2 Prozent vereinbart, verkürzt bei einem 100.000-Euro-Kredit seine Rückzahlungsdauer um mehr als 13 Jahre. Und spart mit der direkten Tilgung mehr als ihm sichere Geldanlagen an Zinserträgen einbringen”, erklärt Haselsteiner.

Fehler Nr.3: Keine Vergleichsangebote einholen

Wer sich bei der Finanzierung der Immobilie auf das erstbeste Angebot verlässt, zahlt meist drauf. Denn zum einen werden oftmals Konditionen angeboten, die weit von den Top-Konditionen am Markt entfernt sind. Zum anderen sind die Angebote meist standardisiert und gehen nicht auf die individuelle Lebensplanung des Kreditnehmers ein. Daher lohnt sich der Weg zu unabhängigen Baufinanzierungsvermittlern, die nicht nur mit einem Knopfdruck auf die Produktpalette von über 200 Anbietern zugreifen können, sondern sich die Zeit nehmen, um die persönliche Lebenssituation des Kunden zu erfassen und darauf die Darlehensstruktur über Jahre hinweg auszurichten.

Fehler Nr.4: Ohne Absicherung finanzieren

“Lastet die Finanzierung hauptsächlich auf einer Person, sollte diese entsprechend abgesichert sein”, rät Haselsteiner. Eine Risikolebensversicherung hilft den Hinterbliebenen im Todesfall die monatliche Rate weiter zu bedienen. Vorkehrungen gegen Berufsunfähigkeit oder Arbeitslosigkeit wie z.B. der BaufiSchutz der Interhyp sorgen dafür, dass die Kreditraten auch beglichen werden können, wenn der Hauptverdiener nicht mehr oder nur noch bedingt seinem Beruf nachgehen kann.

Fehler Nr.5: Keine Reserven für Instandhaltung einplanen

Wer knapp kalkuliert hat, dessen Finanzierung kann bei unvorhergesehenen Reparaturen oder Modernisierungsarbeiten schnell ins Wanken geraten. Entsprechend wichtig ist es, Rücklagen zu bilden. “Da mit zunehmendem Alter einer Immobilie auch deren Instandhaltungskosten steigen, empfiehlt es sich von Anfang an, Rücklagen zu bilden. Hier gilt die Faustregel: Zwei Euro monatlich pro Quadratmeter Wohnfläche zurücklegen”, empfiehlt Haselsteiner.

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