Baufinanzierung: Eigenheimpläne jetzt nicht auf Eis legen!

Donnerstag, 15. Juli 2010

(München, 15. Juli 2010) Während die Temperaturen in Deutschland Rekordhöhen erreichen, bewegen sich die Zinsen für Hypothekendarlehen weiter auf absoluten Tiefständen. In Verbindung mit vielerorts nach wie vor attraktiven Immobilienpreisen bieten sich Bauherren und Immobilienkäufern ideale Bedingungen, um jetzt das Projekt Immobilieneigentum in Angriff zu nehmen. “Vor dem Hintergrund historisch niedriger Renditen für Bundesanleihen, eines gestärkten Euros und einem auf Rekordtief tendierenden Leitzins rechnen wir mit vorerst stabilen Baugeldkonditionen”, erklärt Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG und ergänzt: “Die Erfahrung zeigt jedoch, dass zwischen Kaufinteresse und tatsächlicher Realisierung oftmals schnell einige Wochen, wenn nicht sogar Monate vergehen – frühzeitiges Informieren und Ausloten der finanziellen Möglichkeiten ist daher absolut empfehlenswert.”

“Endlich” wird der eine oder andere Immobilieninteressent denken, wenn er das für ihn passende Kaufobjekt gefunden hat. In der Regel liegen dann nämlich etliche Besichtigungen, viele Überlegungen und lange Gespräche hinter ihm. “Je nachdem, wie konkret die Immobilienvorstellungen sind, die Lage begehrt oder wie elastisch der finanzielle Spielraum des Käufers ist, dauert die Findungsphase des richtigen Objekts oftmals einige Monate”, weiß Haselsteiner und fügt hinzu: “Ist das Traumobjekt aber gefunden, muss es mit der Finanzierung dann fast immer sehr schnell gehen. Hektik und eine vorschnelle Entscheidung für das erstbeste Angebot können hier aber sehr teuer werden: Denn passt die Finanzierung nicht hundertprozentig, kommt der Immobilienkauf womöglich gar nicht zustande oder kostet mehr als nötig.”

Haselsteiner’s Tipp lautet daher: “Bereits in der Planungs- bzw. Suchphase sollten Interessenten einen Finanzierungsspezialisten hinzuziehen, um sich einen realistischen Überblick über ihre Möglichkeiten zu verschaffen. Hat der Berater schon im Vorfeld alle persönliche Eckdaten zu Einkommen, Eigenkapitaleinsatz und Rückzahlungswünschen vorliegen, kann er bei Findung des Traumobjekts zeitnah ein maßgeschneidertes Finanzierungsangebot unterbreiten – und damit vielleicht kostbare Zeit aufholen, um den Immobilienkauf perfekt zu machen.”

Private und gewerbliche Immobilienfinanzierung im Fokus

Montag, 12. Juli 2010

Private und gewerbliche Immobilienfinanzierung(Berlin, 12.07.2010) Sowohl private als auch gewerbliche Immobilienfinanzierungen haben Hochkonjunktur in Niedrigzinsphasen. Selten gab es solch historisch günstige Finanzierungsmöglichkeiten wie derzeit. Doch dies ist kein Grund, euphorisch das nächstbeste Angebot anzunehmen. Sowohl private als auch gewerbliche Käufer bzw. Bauherren sind gut beraten, vorher etwas Zeit zu investieren und sich über Voraussetzungen und wichtige Maßnahmen zu informieren, z.B. mit einem Besuch auf Immokredit24.com.

Große Unterschiede zwischen privater und gewerblicher Immobilienfinanzierung

Die Errichtung oder Sanierung von privat genutzten Immobilien (meist für Wohnzwecke) ist klar abzugrenzen von später zum Betriebsvermögen gehörenden gewerblichen Vorhaben. Ebenso unterschiedlich sind die Wege zur Erlangung eines Finanzierungsdarlehens. Private Finanzierungen werden in der Hauptsache von Einzelpersonen bzw. Lebensgemeinschaften beantragt. Anhand wichtiger Eckdaten werden Angebote eingeholt und unter Berücksichtigung der persönlichen Situation und den Vorlieben des Kreditnehmers verglichen. Gewerbliche Finanzierungen werden meist durch Firmen oder Beteiligungsgesellschaften beantragt und dienen entweder wohnwirtschaftlichen Zwecken (z.B. Wohnblocks) oder der gewerblichen Nutzung (Bürogebäude, Einkaufsmarkt, Arztpraxis usw.). Die Systematik in der Bearbeitung ist weitaus komplexer: So wird anhand eines zu erstellenden Risikoprofils das Geschäftsvorhaben von jedem Anbieter separat beurteilt und dementsprechend variantenreich sind die resultierenden Konditionen. Der Erfüllungsaufwand für die deutlich enger gefassten Voraussetzungen ist sehr viel höher. Auch die öffentliche Hand spielt eine große Rolle: So können Fördermittel bei gewerblichen Vorhaben im Vergleich zu privaten Anträgen anhand anderer (zusätzlich) erlaubter Gesichtspunkte bewilligt werden. Ggf. kann sogar ein Teilbetrag öffentlich finanziert werden.

250x250Die grundsätzlichen Erfolgsaussichten für private und gewerbliche Finanzierungsanfragen

Durch die verschiedenen Beurteilungskriterien sind die Voraussetzungen für eine erfolgreiche Bewilligung sehr unterschiedlich. Der private Antragsteller sollte auf seine Eigenkapital- bzw. Einkommenssituation achten und mit einem Finanzberater genau durchgehen, welches Finanzierungsmodell für seine persönliche Lebenssituation am besten geeignet ist. Schon vor Beantragung kann der Berater mit hoher Sicherheit erkennen, ob der Antrag eine gute Chance auf Bewilligung hat oder nicht. Anders bei der gewerblichen Finanzierung: Durch die unterschiedliche, manchmal auch subjektive Beurteilung der Darlehensgeber zum Risikoprofil der Investition können durchaus unerwartete Resultate folgen, z.B. eine Ablehnung oder eine Bewilligung mit deutlich abgeänderten Konditionen. Trotzdem (und gerade deshalb) ist die eingehende Beratung mit einem Finanzfachmann vor dem Prozess der Beantragung unabdinglich. So können viele Risikofaktoren von vornherein einkalkuliert bzw. minimiert werden.

Vorgehensweise für die Darlehensbeantragung

Da viele Aspekte beachtet werden müssen (bei gewerblicher Immobilienfinanzierung in noch vielfältigerer Weise als bei der privaten Variante) sollten sich der oder die Darlehensnehmer vorab sehr gut informieren und am Markt umschauen. Der Kontakt zu einem unabhängigen Finanzierungsberater – z.B. mittels eines Besuches des Fachportals Immokredit24.com – ist Grundvoraussetzung, da kaum jemand allein alle Aspekte überschauen kann. Sodann folgt die eigene Bewertung und Analyse, die zu den Merkmalen der benötigten Eckdaten (wie z.B. Darlehenssumme, Zinsbindungsfrist, Tilgungssatz, Beanspruchung von Fördermitteln oder Sondertilgungsvereinbarungen) führt. Aufgrund der gleichlautenden Antragsdaten können dann unterschiedliche Angebote verglichen und der oder die für die individuelle Verwirklichung beste(n) Partner selektiert werden.

Weitere Informationen:

» Immobilienfinanzierung
» Gewerbliche Immobilienfinanzierung
» Immobilie als Kapitalanlage

Auslandsfinanzierung über die klassische Bank

Montag, 19. April 2010

Die Entwicklung der Immobilienpreise in vielen Ländern Europas führte zu einem enormen Preisverfall. Viele Objekte haben bis zu 30% ihres Wertes innerhalb von zwei bis drei Jahren eingebüßt. Die meisten Experten sind der Meinung, dass der rasante Preisverfall nun beendet und die Talsohle definitiv durchschritten ist. Dieser Überlegung schließen sich immer mehr Menschen an – und nutzen die Gunst der Stunde, um Schnäppchen zu machen. Doch der Kauf einer Auslandsimmobilie ist nicht nur eine Kapitalanlage und Investition. Für die meisten hat eine Auslandsimmobilie auch ideelle Werte – den Lebensabend woanders zu genießen oder einfach nur die Liebe zum Ort. Der Kauf einer Auslandsimmobilie kann nur selten aus vorhandenen Eigenmitteln erfolgen. In den meisten Fällen wird ein Immobilienkredit benötigt. Eine Baufinanzierung ist an und für sich keine große Sache, doch bei einer Auslandsfinanzierung gestaltet sich die Lage nicht so einfach.
Für die klassischen Geschäftsbanken zählt eine Auslandsfinanzierung zu den Sonderfinanzierungen. Hier sind die Erfahrungen der klassischen Filialbanken nicht allzu groß. Im Regelfall beleihen sie keine Auslandsimmobilien, da sie den deren Wert nicht schätzen können. Eine Auslandsimmobilie zu finanzieren, und zwar über die klassische Bank, funktioniert in den meisten Fällen nur mit einwandfreien Einkommensverhältnissen und Sicherheiten, die im Inland zur Verfügung gestellt werden können. Eine Hypothek auf einer Immobilie in Deutschland kann beispielsweise durchaus als Sicherheit für eine Auslandsimmobilie Finanzierung verwendet werden. Bei kleineren Darlehensbeträgen kann die Bank bei sehr guter Bonität sogar auf die Sicherheiten verzichten, und die Auslandsfinanzierung blanko (ohne bewertbare Sicherheiten) genehmigen. Bei einer Besicherung durch inländische Immobilien können Darlehenskonditionen ausgehandelt werden, die sich an den Konditionen für inländische Baufinanzierungen orientieren.

5 Tipps für Kapitalanleger

Freitag, 16. April 2010

(München, 15. April 2010) Mit 3,51 Prozent effektiv befinden sich die 10-Jahres-Konditionen für Baugeld auf einem Tiefstand. Das ist nicht nur für Bauherren und Immobilienkäufer attraktiv, die selbst einziehen wollen, sondern auch für Kapitalanleger. “Die Kombination von historisch tiefen Zinsen für lange Laufzeiten und vielerorts noch attraktiven Immobilienpreisen stellt eine extrem gute Möglichkeit dar, um über eine vermietete Immobilie langfristig Vermögen aufzubauen”, erklärt Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG. Damit die Finanzierung einer Kapitalanlage-Immobilie günstig gelingt, haben die Experten der Interhyp fünf wichtige Grundregeln zusammengestellt.

Tipp1: Vorsicht bei Komplettpaketen

Wenn Immobilie, Finanzierung, zusätzliches Tilgungsprodukt und Versicherungen in einem Paket angeboten werden, sollten Immobilienkäufer besonders aufpassen. Gerade Kombinationen sind häufig undurchsichtig, schlecht kalkulierbar und meist wesentlich teurer als Einzelbausteine. “Auch bei Finanzierungsmodellen mit Tilgungsaussetzung, z.B. mit paralleler Besparung von Lebensversicherungen oder Fondssparplänen, sollten Kapitalanleger sehr vorsichtig sein”, meint Haselsteiner und gibt zu bedenken: “Schließlich geht der Darlehensnehmer damit ein großes Risiko ein: Erzielt das Tilgungssurrogat bis zum Ende der Laufzeit nicht die versprochene Rendite, kann er das Darlehen nicht komplett abbezahlen.”

Tipp2: Nicht wegen Steuervorteilen kaufen

“Oft werden die Steuervorteile angepriesen, die sich bei einer Kapitalanlage in Immobilien ergeben. Dieses Argument sollte aber niemals kaufentscheidend sein, sondern lediglich als netter Nebeneffekt gewertet werden”, so Haselsteiner und fügt an: “Deutlich wichtiger sind ein angemessener Kaufpreis und eine solide Finanzierung.”

Tipp3: Lage, Lage, Lage

Der zentrale Dreh- und Angelpunkt bei der Immobilienauswahl ist und bleibt die Lage, die Lage und nochmals die Lage. Gute Infrastruktur und starke Wirtschaftskraft in der Umgebung gewährleisten langfristige Wertstabilität. Wer bei der Auswahl immer noch unsicher ist, kann letzte Zweifel durch eine einfache Frage beseitigen: Würde man selbst gerne in dieser Immobilie wohnen?

Tipp4: Günstiges Zinsniveau richtig nutzen

Auch private Vermieter in spe müssen die Finanzierung über einen Zeitraum von Jahrzehnten planen und absichern. Haselsteiner empfiehlt daher: “Kapitalanleger sollten zumindest einen großen Teil der Finanzierungssumme über lange Zinsbindungen festschreiben, um so hohe Kalkulationssicherheit zu erhalten. Auch Kapitalanleger sollten das jetzige Zinstief nutzen, um mehr Geld in die Tilgung zu investieren und so schneller schuldenfrei zu werden.”

Tipp5: Ausgiebig vergleichen

Zu guter Letzt: Für die optimale Finanzierung sollten Immobilienkäufer unbedingt mehrere Angebote vergleichen. “Nur durch eine unabhängige Beratung und freie Produktauswahl können sich Kapitalanleger die beste Finanzierung für ihre Immobilie sichern und so auch ihre Rendite erhöhen”, meint Haselsteiner.

Bausparen – günstige Zinsen für die Zukunft sichern

Dienstag, 09. Februar 2010

(Berlin, 09.02.2010) Die aktuellen Bauzinsen sind so niedrig wie schon seit Jahren nicht mehr. Wer vorhat, sich in den nächsten Jahren ein Eigenheim zuzulegen, kann sich heute schon die günstigen Konditionen mit Hilfe eines Bausparvertrages sichern.

Das derzeitige Zinsniveau bietet Immobilienkäufern gute Chancen, um einen günstigen Kredit zur Baufinanzierung zu erhalten. Wer bereits vor Jahren einen Bausparvertrag geschlossen hat und diesen nun in die Finanzierung einbringen möchte, macht jedoch ein weniger gutes Geschäft: Die Zinsen, die in Bausparverträgen von vor sechs bis acht Jahren festgehalten wurden, betragen durchschnittlich rund 4,75 %. Dahingegen kostet eine Baufinanzierung über die Bank aktuell nur etwa 4,20 % im Schnitt. Hinzu kommt, dass Sparer, die sich seinerzeit für einen Bausparvertrag entschieden haben, während der jahrelangen Ansparphase auf eine gute Verzinsung ihres Kapitals verzichtet haben.

Zinsanstieg erwartet: Mit Bausparen dem Zinsänderungsrisiko entgegenwirken

Doch Experten prognostizieren für die Zukunft einen nachhaltigen Zinsanstieg. Kredite zur Baufinanzierung könnten demzufolge schon bald deutlich teurer werden. Für all diejenigen, die ihrer Finanzierung berechenbare Kosten zugrunde legen möchten, ist Bausparen daher eine gute Wahl. Der Abschluss eines Bausparvertrages ist auf dem derzeitigen Zinsniveau günstig – und garantiert einen guten Schnitt im Laufe der nächsten Jahre. Der Anleger erhält eine Zinsgarantie, die die finanzielle Belastung des späteren Immobilienkredits kalkulierbar macht.

Bausparen – viele Vorteile

Während der Ansparphase können Bausparer frei entscheiden, ob sie ihre Sparraten gegebenenfalls erhöhen oder auch reduzieren möchten. Darüber hinaus gewährt der Staat eine Wohnungsbauprämie in Höhe von 90 Euro pro Jahr für alle Sparer, die (verheiratet) weniger als 51.200 Euro Jahreseinkommen generieren. Wird der Bausparkredit in Anspruch genommen, so lässt er sich jederzeit ganz oder auch teilweise zurückführen. Anders als bei klassischen Bankdarlehen wird bei Bauspardarlehen keine Vorfälligkeitsentschädigung fällig, wenn der Immobilienkredit bereits vor Ablauf der Zinsbindungsfrist zurückbezahlt wird.

Kindergeld effektiv einsetzen – Bausparen lohnt sich auch für Kinder

Nicht nur für die eigenen Wohn(t)räume ist ein Bausparvertrag eine interessante Möglichkeit. Auch zur sicheren und langfristigen Vermögensbildung für Kinder eignet sich das Bausparen hervorragend. Eltern können beispielsweise regelmäßig einen Teil des Kindergeldes in den Bausparvertrag einfließen lassen, und damit beispielsweise die spätere Ausbildung ihres Kindes, das Studium, die erste Wohnungseinrichtung oder andere Wünsche finanzieren. Zudem können auch Kinder nach Erreichen der Volljährigkeit ein zinsgünstiges Bauspardarlehen in Anspruch nehmen.

Weitere Informationen
» Bausparen – günstige Zinsen für die Zukunft sichern
» Kindergeld im Bausparvertrag

Baufinanzierung: Die 5 häufigsten Fehler – und wie man sie vermeidet

Freitag, 15. Januar 2010

(München, 14. Januar 2010) Gefahr erkannt, Gefahr gebannt – dieser alte Werbeslogan gilt auch bei der Zusammenstellung der richtigen Baufinanzierungslösung. “Jede Immobilie muss auf ein sicheres Fundament gestellt werden, das gilt nicht nur für den Hausbau, sondern vor allem auch bei deren Finanzierung”, meint Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG. Welche die häufigsten Fehler bei der Baufinanzierung sind und wie sich diese vermeiden lassen, haben die Experten der Interhyp im Folgenden zusammengestellt.

Fehler Nr.1: Sich die Traumimmobilie “schön rechnen”

Bevor es mit der Auswahl der richtigen Immobilie losgeht, muss grundsätzlich klar sein, wie groß der individuelle finanzielle Spielraum ist bzw. welches Monatseinkommen langfristig zur Verfügung steht. Erste Orientierung gibt die bisherige Kaltmiete. Wer diesen Betrag bisher gut stemmen konnte, wird ihn auch als Darlehensrate bedienen können. Wirkliche Gewissheit bringt aber nur ein Kassensturz, bei dem sämtliche Einnahmen und Ausgaben gegenübergestellt werden. “Beim Kassensturz ist es wichtig, alle Posten ehrlich über einen längeren Zeitraum aufzulisten und unregelmäßige Ausgaben wie Autoreparaturen, Nebenkosten des Immobilienkaufs oder Urlaub eher zu großzügig als zu knapp zu kalkulieren”, erklärt Haselsteiner und fügt hinzu: “Denn nur wenn auch nach dem Immobilienkauf noch genug finanzieller Spielraum für Urlaub und andere Annehmlichkeiten besteht, machen die eigenen vier Wände auch dauerhaft Freude.” Bei der gründlichen Haushaltsrechnung helfen Online-Rechentools auf www.interhyp.de/rechner. Diese sind nicht nur schnell und kostenlos, sie erinnern auch an gelegentliche Kosten wie z.B. Abonnements.

Fehler Nr.2: Zu geringe Tilgung vereinbaren

Als Standard bieten die meisten Kreditinstitute eine anfängliche Tilgungshöhe von 1 Prozent an. Je niedriger aber der Tilgungssatz ist, desto länger braucht der Darlehensnehmer, um wieder schuldenfrei zu werden. “In Zeiten niedriger Zinsen wie heute sollten Bauherren und Immobilienkäufer den erzielbaren Konditionsvorteil unbedingt in eine schnellere Schuldenfreiheit investieren. Denn wer beispielsweise statt der üblichen einprozentigen Tilgung 2 Prozent vereinbart, verkürzt bei einem 100.000-Euro-Kredit seine Rückzahlungsdauer um mehr als 13 Jahre. Und spart mit der direkten Tilgung mehr als ihm sichere Geldanlagen an Zinserträgen einbringen”, erklärt Haselsteiner.

Fehler Nr.3: Keine Vergleichsangebote einholen

Wer sich bei der Finanzierung der Immobilie auf das erstbeste Angebot verlässt, zahlt meist drauf. Denn zum einen werden oftmals Konditionen angeboten, die weit von den Top-Konditionen am Markt entfernt sind. Zum anderen sind die Angebote meist standardisiert und gehen nicht auf die individuelle Lebensplanung des Kreditnehmers ein. Daher lohnt sich der Weg zu unabhängigen Baufinanzierungsvermittlern, die nicht nur mit einem Knopfdruck auf die Produktpalette von über 200 Anbietern zugreifen können, sondern sich die Zeit nehmen, um die persönliche Lebenssituation des Kunden zu erfassen und darauf die Darlehensstruktur über Jahre hinweg auszurichten.

Fehler Nr.4: Ohne Absicherung finanzieren

“Lastet die Finanzierung hauptsächlich auf einer Person, sollte diese entsprechend abgesichert sein”, rät Haselsteiner. Eine Risikolebensversicherung hilft den Hinterbliebenen im Todesfall die monatliche Rate weiter zu bedienen. Vorkehrungen gegen Berufsunfähigkeit oder Arbeitslosigkeit wie z.B. der BaufiSchutz der Interhyp sorgen dafür, dass die Kreditraten auch beglichen werden können, wenn der Hauptverdiener nicht mehr oder nur noch bedingt seinem Beruf nachgehen kann.

Fehler Nr.5: Keine Reserven für Instandhaltung einplanen

Wer knapp kalkuliert hat, dessen Finanzierung kann bei unvorhergesehenen Reparaturen oder Modernisierungsarbeiten schnell ins Wanken geraten. Entsprechend wichtig ist es, Rücklagen zu bilden. “Da mit zunehmendem Alter einer Immobilie auch deren Instandhaltungskosten steigen, empfiehlt es sich von Anfang an, Rücklagen zu bilden. Hier gilt die Faustregel: Zwei Euro monatlich pro Quadratmeter Wohnfläche zurücklegen”, empfiehlt Haselsteiner.

» Interhyp Baufinanzierung

Anschlussfinanzierung: Teure Treue

Dienstag, 15. Dezember 2009

(München, 15. Dezember 2009) Traditionell laufen zum Jahresende die Zinsbindung von Tausenden von Baufinanzierungen ab. Doch auch dieses Jahr werden Immobilienbesitzer in Deutschland rund drei Milliarden Euro verschenkt haben, da sie ungeprüft und ohne Einholen von Vergleichsangeboten ihre Finanzierung bei der bestehenden Bank verlängern. Damit es nicht nächstes Jahr wieder zum grundlosen Geld-Verschenken kommt, sollten sich Haus- und Wohnungskäufer nach der Weihnachtspause mit ihrer Anschlussfinanzierung beschäftigen“, rät Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG und ergänzt: “Denn das Ende der Zinsbindung bietet die perfekte Gelegenheit, um zu günstigeren Anbietern zu wechseln – vorausgesetzt, man hat sich rechzeitig informiert.” Wie man bei seiner Anschlussfinanzierung sparen kann und wann der richtige Zeitpunkt zum Loslegen gekommen ist, hat Interhyp im Folgenden zusammengefasst.

Vergleichen, vergleichen, vergleichen

Deutsche Haus- und Wohnungskäufer entscheiden sich in der Regel für Darlehen mit festen Zinsbindungen von 5, 10 oder 15 Jahren. Ist dieser Zeitraum vorbei, wird für die noch vorhandene Restschuld eine Anschlussfinanzierung vereinbart – leider häufig beim bestehenden Kreditgeber ohne das Verlängerungsangebot geprüft und mit anderen Möglichkeiten verglichen zu haben.

“Banken nützen oft die Unwissenheit ihrer Kunden aus und bieten ihnen eine Kreditverlängerung zu Konditionen an, die weit von den Bestsätzen am Markt entfernt sind”, weiß Haselsteiner und empfiehlt daher: “Nicht auf das erste Konditionsangebot der Bank vertrauen, sondern mehrere Angebote mit Tilgungsplan einholen und intensiv vergleichen.” Unabhängige Vermittler helfen dabei. Denn sie können nicht nur frei aus dem Angebot von mehr als 150 Banken die Lösung auswählen, die am besten zu den individuellen Bedürfnissen des Kunden passt, sondern durch ihren Marktüberblick auch kurzfristige Sonderaktionen identifizieren.

Frühzeitig Wechsel in Betracht ziehen

Inzwischen sind Banken gesetzlich verpflichtet, dem Kunden drei Monate vor Zinsbindungsende ein neues Kreditangebot zu unterbreiten. Darauf sollten Immobilienbesitzer aber nicht warten. “Besser ist es, spätestens zwölf Monate vor Ablauf der Zinsbindung den Markt aktiv zu beobachten und Finanzierungsangebote einzuholen”, meint Haselsteiner und fügt an: “Eigenheimbesitzer haben auch bereits ein Jahr vor Ablauf der Zinsbindung gute Chancen, ihr Darlehen zu den heutigen Top-Konditionen zu verlängern. Denn viele Banken bieten Baufinanzierungen an, die erst in zwölf Monaten wirksam werden, ohne dass die sonst üblichen Zinsen für die Bereitstellung der Darlehenssumme zu zahlen sind.”

Wechseln lohnt sich und ist einfach

“Obwohl ein Bankwechsel Tausende von Euro Zins- und Tilgungsersparnis bringen kann, nutzt nur ein Zehntel der Immobilienbesitzer diese Möglichkeit”, so Haselsteiner. Dabei ist ein Anbieterwechsel heutzutage mühelos möglich und kostet nicht viel: Für eine Grundschuldabtretung, die die Banken meist unter sich regeln, ist bei einer Grundschuld von 100.000 Euro mit Gebühren von 200 bis 400 Euro zu rechnen.

Um keine Auf- oder Abwärtsbewegungen der Zinsen zu verpassen, kann man sich auch über die gesamte Zinslaufzeit mit aktuellen Baufinanzierungsinformationen versorgen lassen – zum Beispiel mit dem Zins-Radar von Interhyp. Auf Basis der persönlichen Finanzierungs-Eckdaten werden hierdurch Interessenten im von ihnen gewünschten Zeitabstand informiert, wenn sich die Zinssätze ändern oder ein bestimmter Wert unterschritten wird.

Immobilienfinanzierung als Mix aus verschiedenen Produkten

Donnerstag, 10. Dezember 2009

Im Vorfeld einer Immobilienfinanzierung sollten unbedingt mehrere Beratungsgespräche zum Thema richtig Finanzieren stattfinden. Viele Eigentümer informieren sich immer noch viel zu wenig über die zahlreichen Gestaltungsmöglichkeiten bei einer Immobilienfinanzierung. So wird beispielsweise oft nur ein Festzinsdarlehen abgeschlossen – dabei kann fast bei jeder Finanzierung auf Förderprogramme zur Finanzierung des Wohneigentums zurückgegriffen werden.

Die Kreditanstalt für Wiederaufbau bietet viele Förderungen in Form von zinsgünstigen Finanzierungen. Solche zinsgünstigen Kredite können problemlos in einen Finanzierungsplan mit eingebunden werden. Die Fördermittel werden als Weiterleitungskredite über Bank vergeben. Die KfW-Bank selbst vergibt keine Kredite. Allerdings ist nicht jede Bank bereit KfW-Darlehen zu vermitteln, da dies oft mit einem enormen Aufwand verbunden ist und die Marge der Banken meistens deutlich unter 1,00% liegt. Die Banken versuchen daher oft bevorzugt eigene Darlehen mit höheren Gewinnmargen zu verkaufen.

Abgesehen von zinsgünstigen KfW-Krediten kann ein Teil der Immobilienfinanzierung beispielsweise auch variabel gestaltet werden. Dies empfiehlt sich vor allem in den Zeiten, in denen ein Kreditnehmer mit fallenden Zinsen rechnet. In Tiefzinsphasen sollten dagegen variable Immobilienfinanzierung mit einer Zinsobergrenze (Cap) versehen werden. Auf diese Weise wird das Zinsänderungsrisiko bei stark steigenden Zinsen ausgehebelt.

Interessant für Besitzer der fremdgenutzten Immobilien sind auch die so genannten TA-Darlehen – dies sind Darlehen ohne laufende Tilgung. Die Tilgung wird hier in Form einer Einlage renditebringend angespart. Das Modell ist insbesondere aus steuerlicher Sicht interessant, da hier die Finanzierungszinsen voll abzugsfähig sind. Für Besitzer von selbst genutzten Immobilien sind solche Modelle der Immobilienfinanzierung allerdings meist nicht relevant.

Auf jeden Fall sollten verschiedene Finanzierungsmöglichkeiten in Erwägung gezogen werden. Dabei ist es empfehlenswert einen Baufinanzierungsvermittler wie z.B. Creditweb zu rate zu ziehen, der kostenlos umfassende Informationen zur Thematik Immobilienfinanzierung bereitstellt und unabhängig berät.