Anschlussfinanzierung – Vergleich ist wichtig

Donnerstag, 18. Februar 2010

Eine erfolgreiche Baufinanzierung Anschlussfinanzierung ist mindestens genauso wichtig wie die Erstfinanzierung. Mit Ablauf der Zinsbindung wird im Regelfall eine neue Festzinsschreibung vereinbart, wobei die Höhe des Zinssatzes auch bei einer Anschlussfinanzierung Verhandlungssache ist.
Die meisten Zinsbindungen in Deutschland werden für einen Zeitraum von 10 Jahren vereinbart. In den Niedrigzinsphasen sind sogar fünfzehnjährige Zinsfestschreibungen vorgekommen. Nichtsdestotrotz liegt in den meisten Fällen die Dauer der Zinsbindung deutlich unter der gesamten Kreditlaufzeit. Mit Ablauf der ersten Zinsbindung bleibt somit noch eine erhebliche Restschuld offen.

Die darlehensführende Bank wird im Regelfall daran interessiert sein das Kreditverhältnis fortzusetzen. Vor allem dann, wenn bisher keine Leistungsstörungen vorgekommen sind und der Kreditnehmer eine solide Bonität vorweisen kann. Denn dies bedeutet einen sicheren Ertrag für die Bank ohne großen Aufwand. Bei einer bestehenden Baufinanzierung muss eine Bank beim reibungslosen Ablauf kaum Zeit in die weitere Bearbeitung investieren. Die Bank wird vor Ablauf der Zinsbindung dem Kunden ein neues Angebot für die Baufinanzierung Anschlussfinanzierung unterbreiten. Ein Kreditnehmer sollte dieses jedoch nicht ungeprüft annehmen. Mit Ablauf der Zinsbindung besteht die Möglichkeit das Darlehen zu kündigen und damit über eine andere Bank ablösen zu lassen. Dies ist vor allem dann sinnvoll, wenn eine andere Bank für die nun offene Anschlussfinanzierung einen besseren Zinssatz anbietet als die bisherige Bank.

Der Wechsel lohnt sich dann, wenn der Zinsunterschied in Bezug auf die verbleibende Kreditsumme eine bedeutende Zinsersparnis ausmacht. Ein Zinsunterschied von 1,00% bedeutet beispielsweise eine Zinsersparnis von 1.000 Euro p.a. bei einer Darlehenssumme von 100.000 Euro. Bei einer Zinsersparnis von unter 150 Euro p.a. lohnt sich der Wechsel kaum. Daher sollten die angebotenen Konditionen für eine Baufinanzierung Anschlussfinanzierung unbedingt verglichen werden.

Anschlussfinanzierung – Jetzt handeln: Dubai-Krise drückt Baugeld-Zinsen

Dienstag, 01. Dezember 2009

(München, 1. Dezember 2009) Durch die Ankündigung des Emirats Dubai vorige Woche mit den Gläubigern der Staatsholding Dubai World über eine Umschuldung verhandeln zu wollen, ist die Nervosität an den Kapitalmärkten zurückgekehrt. “Die Zahlungsschwierigkeiten des Wüstenstaates und die daraus resultierende Verunsicherung der Finanzmärkte führen derzeit auch zu sinkenden Konditionen beim Baugeld”, erklärt Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG und führt fort:  “Damit eröffnen sich Immobilienkäufern und Eigenheimbesitzern mit unmittelbarem Finanzierungsbedarf erhebliche Chancen in den nächsten Tagen von sinkenden Zinsen zu profitieren.”

Durch die unerwartete Pleitemeldung des Emirats kam es vergangene Woche innerhalb von Stunden zu Kursrückgängen an den Aktienmärkten und zu Kursgewinnen bei Staatsanleihen. “Wie immer in solchen Phasen flüchten Investoren in den sicheren Hafen der Staatsanleihen und das drückt die langfristigen Zinsen”, analysiert Zinsexperte Haselsteiner.

Er rät: “Diese Phase können Kreditkunden nutzen: Wer ein konkretes Immobilienobjekt vor Augen hat oder bald eine Anschlussfinanzierung vornehmen muss, sollte die Konditionen jetzt fixieren  - und das am besten langfristig. Mit aktuellen Bestkonditionen von 4,18 bzw. 4,40 Prozent effektiv für 15- und 20-jährige Zinsbindungen ist sehr hohe Kalkulationssicherheit sehr günstig erhältlich.”

Anschlussfinanzierung: Aufschläge für Forward-Darlehen steigen

Mittwoch, 04. November 2009

(München, 4. November 2009) Forward-Darlehen sind die ideale Lösung, um sich als Haus- oder Wohnungsbesitzer mit einer laufenden Immobilienfinanzierung das aktuell noch immer sehr tiefe Zinsniveau für die nächste Darlehensperiode zu sichern. “Sicherheitsorientierte Eigenheimbesitzer, die ihre monatliche Kreditbelastung gerne langfristig planen und fixieren möchten, sollten sich jetzt über individuelle Forward-Angebote informieren – denn die Aufschläge für Forward-Darlehen steigen”, erklärt Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG.

Forward-Darlehen sind ein nützliches Instrument, um sich als Immobilienbesitzer bei der Anschlussfinanzierung vor künftigen Zinsanstiegen zu schützen: Läuft die Zinsbindung des bestehenden Darlehens in den nächsten zwölf bis 60 Monaten aus, kann man über diese Kreditform die derzeit sehr niedrigen Zinsen nutzen, um die späteren Finanzierungskonditionen zu fixieren. Das Forward-Darlehen wird nicht sofort ausgezahlt, sondern erst zu einem fest ausgemachten Termin in der Zukunft und löst dann den bestehenden Kredit ab. Für die Sicherung der heutigen Zinsen verlangen Banken in der Regel einen Zinsaufschlag, dessen Höhe sich hauptsächlich nach der Dauer der Vorlaufzeit bis zur Auszahlung des Darlehens bemisst.

“Die Zinsstrukturkurve wird wieder steiler. Darauf haben bereits einige Anbieter reagiert und in den vergangenen Tagen ihre Aufschläge für Forward-Darlehen erhöht”, beobachtet Zinsexperte Haselsteiner und rät: “Bevor die Banken flächendeckend die Aufschläge erhöhen, sollten Immobilienbesitzer jetzt mit ihrem Berater abstimmen, ob und bei welchem Anbieter ein Forward-Darlehen für sie sinnvoll ist – schließlich können sie sich so von einem späteren Zinsanstiegs-Risiko befreien und langfristige Kalkulationssicherheit erhalten.”