Geschlossene Flugzeugfonds: Investition in den Wachstumsmarkt Luftverkehr

Freitag, 04. Mai 2012

geschlossene Flugzeugfonds(Berlin, 04.05.2012) Der Anteilserwerb an einem geschlossenen Flugzeugfonds macht den Anleger im unternehmerischen Sinne zum Miteigentümer eines Flugzeugs. Ein mit dem Kapital der Anleger akquiriertes Flugzeug (z.B. ein Passagier- oder Frachtflugzeug) wird an eine Airline vermietet und generiert durch seinen Einsatz entsprechende Erträge. Im Gegensatz zu Immobilien- oder Schiffsfonds gehen eventuelle Risiken technischer Ausfälle in der Regel zu Lasten des Leasingnehmers, was im Umkehrschluss ein reduziertes Risiko für den Anleger bedeutet. Verglichen mit anderen Arten geschlossener Fonds zählen Flugzeugfonds zu den relativ neuen Fondsarten.

Wie funktionieren Flugzeugfonds?

Prinzipiell sind alle geschlossenen Flugzeugfonds eine Art Leasingfonds. Der Zeithorizont für eine Vermietung der erworbenen Flugzeuge liegt zwischen 10 und 20 Jahren, meist als fester Vertrag über z.B. 10 Jahre Erstlaufzeit plus evtl. Verlängerungsoptionen. Die Airlines bedienen sich aus den Angeboten der Fondspartner meist aus Gründen des Kapitalaufwandes – so ist zunächst keine Liquidität für den Kauf eines Flugzeugs gebunden. Am Ende der Laufzeit steht der Verkauf oder die Weitervermietung des gebrauchten Flugzeugs, entweder an den bisherigen Leasingnehmer oder an weitere Interessenten. Über die langjährige Laufzeit ergibt sich für den Investor ein den ursprünglichen Kapitaleinsatz überschießender Gewinn. Der Kapitaleinsatz ist zudem sachwertgesichert, da das Flugzeug natürlich einen materiellen Wert darstellt. Meist werden sog. Garantiegeber eingebunden, die für die finanziellen Verpflichtungen der Leasingnehmer (z.B. der Airline) bürgen. Wartungskosten oder sonstige Ausgaben für technische Instandhaltung werden grundsätzlich vom Leasingnehmer getragen.

Wie können verschiedene Fondsangebote verglichen werden?

Ein sinnvoller Vergleich verschiedener Flugzeugfondsangebote ist nur durch ein genaues Studium der jeweiligen Emissionsprospekte und durch entsprechende Informationsbeschaffung über die jeweils beteiligten Unternehmen möglich. Hier existieren Fonds mit höherem Risiko (weil z.B. eher unbekannte Leasingnehmer als Mieter auftreten, deren wirtschaftlicher Erfolg nicht über die Laufzeit garantiert werden kann) oder Fonds mit bekannten Garantie- und Leasingpartnern, die dann in der Regel etwas weniger Rendite bringen. Wichtig sind auch die prospektierte Laufzeit und die involvierten Kosten (z.B. für Marketing). Unter Umständen bestehen auch Währungsrisiken, je nachdem, wo der Leasingnehmer seinen Sitz hat. Ein weiterer beachtenswerter Punkt ist der Flugzeugtyp. Gerade hinsichtlich der Weitervermarktung (Anschlussleasing oder Veräußerung) ist es schon ein Unterschied, ob beispielsweise ein moderner Airbus A380 oder eine „alte“ Boeing 737 finanziert wird. Die steuerliche Behandlung der Erträge kann ebenfalls unterschiedlich sein, z.B. als Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung oder als Einkünfte aus Gewerbebetrieb. Ein entsprechend konservativer Verkaufsansatz ermöglicht oft eine steuerfreie Vereinnahmung des Verkaufserlöses (min. Haltedauer 10 Jahre).

Renditechancen sowie Vor- und Nachteile von Flugzeugfonds

Grundsätzlich können Flugzeugfonds Renditen zwischen 7 und 13 Prozent ermöglichen. Allerdings sollte der Anleger – statt nur auf die Rendite zu schielen – unbedingt auf die Konditionen des zugrunde liegenden Leasingvertrages achten. Neben Bonität und Risiko von Leasingnehmer bzw. Garantiegeber besteht insbesondere die Gefahr, dass ein Anschlussleasing nach der geplanten Erstlaufzeit nicht oder nicht in geplanten Umfang möglich ist. Das Flugzeug hat entsprechend an Wert verloren und darum ist es fraglich, ob es weiter verleast bzw. angemessen verkauft werden kann. Zusätzlich treten die allgemeinen Risiken von Investments in geschlossene Fonds auf. Doch es gibt auch einige Vorteile bei Investments in Flugzeugfonds: Ähnlich wie bei Immobilienfonds wird ja in einen Sachwert investiert, der somit eine inflationsgeschützte und in gewissem Maße auch insolvenzresistente Anlageform darstellt. Selbst bei Insolvenz einer betroffenen Gesellschaft ist immer noch das Flugzeug selbst vorhanden. Die Vermietung des Flugzeugs erfolgt in der Regel mit einer langjährigen Bindung, so dass diese Erträge ebenfalls sehr sicher sind. Unterstützend wirken sich zusätzlich die generell guten Marktaussichten des Luftverkehrs für die nächsten Jahre aus: Das Passagier- und Frachtaufkommen ist stetigem Wachstum unterworfen, was den Bedarf an entsprechenden Carriern erhöht.

Fazit

Die Investition in geschlossene Flugzeugfonds ist eine vergleichsweise sichere und aussichtsreiche Investition in einen stetig steigenden Markt. Neben wenigen speziellen Risiken treten allgemeine Risiken von unternehmerischen Beteiligungen auf, die jedoch im Vergleich zu anderen geschlossenen Fondsinvestments durch eine Sachwertabsicherung gemildert werden. Unbedingt anzuraten ist trotzdem jedem Interessenten, sich vor einem Engagement ausführlich sachbezogen zu informieren. Eine gute Möglichkeit hierfür bietet sich z.B. bei der kostenlosen und unabhängigen Internetplattform www.investmentfonds24.eu.

Weitere Informationen

» Geschlossene Flugzeugfonds
» Vorteile und Chancen von geschlossenen Flugzeugfonds

Fondsdepot-Vergleich trägt zur Renditemaximierung bei

Freitag, 13. April 2012

Fondsdepot Vergleich (Berlin, 13.04.2012) Die Kapitalanlage in Investmentfonds ist zu Recht sehr beliebt. Sie stellt eine risikodiversifizierte Geldanlage dar – ohne die Erfordernis, sich ständig um die Anlage kümmern zu müssen. Außerdem kann so an der Entwicklung ganzer Märkte oder auch verschiedener Anlagethemen partizipiert werden, ohne dass ein spezifisches Expertenwissen notwendig ist. Allerdings sollte der Anleger sich vor einer Anlage in Investmentfonds detailliert über den Fonds selbst, sowie auch über die Konditionen der Depotanbieter informieren. Für die Administration und Verwahrung der Fondsanteile ist ein Depot zwingend notwendig. Doch je nachdem, bei welchem Anbieter ein solches Depot unterhalten wird, variieren die Kosten und Konditionen teils erheblich.

Welche Anbieter für Fondsdepots gibt es?

Spezielle Fondsdepots werden von vielen Fondsgesellschaften angeboten. Ein solches Fondsdepot ist allerdings abhängig vom Emittenten und bietet meist nicht die Möglichkeit, Fonds anderer Emittenten oder andere Wertpapierarten zu verwahren. Für den Kauf von Investmentfondsanteilen ist es zudem in der Regel nicht zwingend notwendig, ein spezielles Fondsdepot zu eröffnen – auch reguläre Wertpapierdepotkonten eines Kreditinstitutes (z.B. Depotkonten von Banken und Sparkassen) erfüllen diesen Zweck. Für die Auswahl des günstigsten Anbieters sollte sich der Anleger zunächst darüber klar werden, welche Anlagen er in seinem zukünftigen Depot verwahren möchte. Will er nur in Fonds investieren (z.B. einzelne Anteilskäufe oder Fondssparpläne) so kann ein reines Fondsdepot genutzt werden oder ein reguläres Depotkonto einer Bank bzw. Sparkasse.

Wo liegen die Unterschiede der verschiedenen Depotkontenanbieter?

Spezielle Fondsdepots sind – wie der Name schon sagt – nur für die Verwahrung von Fondsanteilen gedacht. Sie bieten oft Rabatte auf Ausgabeaufschläge und einen direkte Kauf- bzw. Verkaufsmöglichkeit mit dem Fondsemittenten. Einige Formen der Geldanlage, wie z.B. das fondsgebundene Ansparen von Vermögenswirksamen Leistungen, sind oft ausschließlich über ein spezielles Fondsdepot möglich. Aktiendepotkonten – gerade von Filialbanken – sind in der Regel teurer, dafür aber auch für verschiedenartige Wertpapiere (z.B. Aktien, Anleihen oder Optionsscheine) geeignet. Interessant in diesem Zusammenhang sind jedoch vor allem die Depotkonten von Direktbanken. Sie bieten neben der Fondsanteilverwahrung die volle Funktionalität von Bankendepotkonten (also auch geeignet für Aktienanlagen usw.), sind jedoch mit oft sehr attraktiven Konditionen ausgestattet: So wird durch den Verzicht auf Beratung und Filialnetze eine Kostenersparnis generiert, die an den Kunden weitergegeben wird. Zusätzlich können bei den meisten Direktbanken fast alle in Deutschland zugelassenen Fonds gekauft und verkauft werden – meist sogar mit Rabatten auf den Ausgabeaufschlag. Auch auf die laufenden Kosten sollte der Interessent achten: So erheben einige Fondsdepotanbieter, aber vor allem auch Filialbanken Depotkontogebühren und Postengebühren für die Verwahrung von Wertpapierpositionen. Fondssparpläne aller Anbieter lassen sich problemlos bei einem Depotkonto einer Direktbank einrichten, zumeist sogar kostenlos. Wer schon im Vorfeld sicher weiß, dass er nicht nur ausschließlich Fondsanteile kaufen möchte, ist daher in jedem Fall mit einem vollwertigen Depotkonto bei einer Direktbank am günstigsten bedient. Wer Beratung benötigt, sollte ein Depotkonto bei einer Filialbank einrichten und wer bestimmte Vorteile bei speziellen Fondsanlagen nutzen möchte, ist je nach Anbieter ggf. mit einem speziellen Fondsdepot besser bedient.

Fazit

Die Kapitalanlage in Investmentfonds ist nur möglich, wenn ein entsprechendes Wertpapierdepot besteht. Dies kann ein spezielles Fondsdepot oder auch ein allgemeines Depotkonto eines Kreditinstitutes sein – je nach gewünschter Anlageform können hier unterschiedliche Maßstäbe für die Bewertung des besten Angebotes gelten. Die aus Gebührensicht mit Abstand günstigsten Depotkonten bieten die großen Direktbanken in Deutschland an. Fondanteile bestimmter Fonds können dort oft mit großen Rabatten auf den regulären Ausgabeaufschlag erworben werden und die Verwahrung ist kostenlos. Einen Vergleich der verschiedenen Konten bietet das Internetportal www.investmentfonds24.eu an. Hier kann sich der Interessent eine detaillierte und aussagekräftige Meinung bilden, welches Depotkonto für seine Anlagevorstellung am günstigsten ist. Ohne die Berücksichtigung der sehr unterschiedlichen Konditionen wird sonst die mögliche Rendite der Kapitalanlage unnötig geschmälert.

Weitere Informationen

» Fondsdepot – Depotkonto-Vergleich und Optimierung
» Fonds – Kapitalanlage für Einsteiger und Profis

Geschlossene Solarfonds: Investition in Nachhaltigkeit

Dienstag, 20. März 2012

solarfonds(Berlin, 20.03.2012) Geschlossene Solarfonds stellen unternehmerische Beteiligungen an Photovoltaikprojekten dar, die primär über die festgelegte Einspeisevergütung für Solarstrom Erträge erwirtschaften. Die Beteiligung für private Investoren ist generell sehr attraktiv, da neben der diversifizierenden Risikoverteilungswirkung in einem Gesamtportfolio in der Regel auch eine überdurchschnittlich sichere und vergleichsweise moderate Rendite (etwa 4 bis 8 Prozent p.a.) auf der Vorteilseite stehen. Die Laufzeiten sind dabei überschaubar von 4 bis über 10 Jahre gestaffelt – grundsätzlich ist die Einspeisevergütung als wichtige Ertragskomponente gesetzlich auf 20 Jahre festgelegt. Allerdings gibt es einige Punkte zu beachten, denn natürlich müssen – wie bei jedem Kapitalinvestment – verschiedene Argumente gegeneinander abgewogen werden. Steuerlich gelten die erzielten Einnahmen als Einkünfte aus Gewerbebetrieb und müssen entsprechend mit der Einkommensteuererklärung versteuert werden.

Das Umfeld für Solarstrom eröffnet Chancen, birgt aber auch Risiken

Strom aus Photovoltaikanlagen kann und wird in der nächsten Zukunft problemlos in das vorhandene Stromnetz eingespeist werden – gegen staatlich fixierte Vergütungen. Dies ist in sehr vielen Ländern – insbesondere in Europa – gesetzlich geregelt. Durch Standortanalysen sowie eine genaue technische Spezifikation der verwendeten Anlagen kann somit sehr genau kalkuliert werden, welche Erträge sich mit der jeweiligen, projektierten Anlage erzielen lassen. Diese vergleichsweise sehr genaue Renditevorhersage ist im Bereich der geschlossenen Fonds eher selten. Doch es gibt zwei besonders zu beachtende Haken: Der eine hängt wiederum mit der Technik zusammen. Zunächst einmal wird für die Solarzellen das teure und nicht immer einfach zu beschaffende Silizium benötigt – hier gab es in der Vergangenheit immer mal wieder Probleme mit der rechtzeitigen Beschaffung und dem damit zusammenhängenden Fertigstellungstermin. Auch können technische Defekte auftreten, die vorher so nicht vorhersehbar waren – derlei Einflüsse schlagen sich direkt auf die zu erwartende Rendite nieder, denn solange nicht oder nicht wie geplant eingespeist werden kann, fließen auch keine entsprechenden Vergütungen. Der zweite Haken ist der Faktor Standort: Je nach Standort können Einflüsse wie Wetterkatastrophen oder unvorhersehbare Schattenmonate, aber natürlich auch politische Wirren für eine Störung im geplanten Betriebsablauf der Anlage sorgen. Treten Probleme auf und sind diese nicht oder nicht ausreichend versichert, kann aus der Kapitalanlage ein Misserfolg werden.

Der Vergleich von Solarfonds

Grundsätzlich sollte vor der Zeichnung von Solarfondsanteilen eine sehr detaillierte Information über das unterstützte Projekt seitens des Anlegers erfolgen. Hier sind insbesondere Standort, technische Ausstattung, geplantes Output bzw. Qualitätsfaktor und Versicherungsbackground wichtig. Einen guten Anhaltspunkt gibt auch immer die Fremdkapitalquote bzw. das Volumen der bisher platzierten Anteile: Vertrauen möglichst viele Geldgeber der Fondsgesellschaft, ist dies schon mal ein gutes Zeichen! Auf dem Markt existiert eine Vielzahl von Angeboten mit geschlossenen Fonds. Die verschiedenen Arten gegeneinander und auch Solarfonds untereinander zu vergleichen, setzt dabei ein hohes Maß an Fachwissen voraus und eine dedizierte Vorstellung darüber, wie das eigene Anlageportfolio mittels der Beimischung von geschlossenen Fonds optimiert werden kann. Gerade Anleger ohne entsprechendes Hintergrundwissen sollten daher professionelle Hilfe beanspruchen, z.B. im Internet unter www. investmentfonds24.eu.

Fazit

Geschlossene Solarfonds können unter risikodiversifizierenden und ggf. unter steueroptimierenden Gesichtspunkten das eigene Anlageportfolio optimieren. Die unternehmerische Beteiligung an der nachhaltigen Stromerzeugung birgt dabei entsprechende Chancen und Risiken, die vor einer Anteilszeichnung am besten mit professioneller Hilfe analysiert werden sollten. In jedem Fall sollte klar sein, dass das benötigte Kapital für die Laufzeit des Fonds zur freien Verfügung steht und sicher nicht benötigt wird, da eine Anteilsveräußerung während der Laufzeit nicht oder nur mit größeren Verlusten möglich ist. Beim Vergleich von Solarfonds ist auf bestimmte Eckdaten zu achten, die einen besonderen Einfluss auf die Rendite haben – grundsätzlich stellen Solarfonds eine vergleichsweise realistisch kalkulierbare Anlageform dar.

Weitere Informationen

» Solarfonds – gewinnbringend in Solaranlage investieren
» Solarfonds Vergleich – der richtige Vergleich von geschlossenen Solarfonds

Investmentfonds eignen sich für die risikoaverse Kapitalanlage

Montag, 31. Oktober 2011

Investmentfonds(Berlin, 31.10.2011) Investmentfonds zählen zu den beliebtesten und meistverkauften Kapitalanlageprodukten in Deutschland. Nicht ohne Grund: Die unterschiedlichen Typen und die kleinen Mindestanlagesummen ermöglichen eine Geldanlage für jeden Anlegertyp – ob risikoscheu oder eher ertragsorientiert. Eine gute Beratung bzw. Vorabinformation vorausgesetzt, kann der Anleger selbst entscheiden, welche Risiken er eingeht, wie lange er sein Kapital bindet und kann die Wertentwicklung seines Kapitals in den meisten Fällen sogar täglich verfolgen. Gemanagte Fonds werden dabei durch professionelle Finanzstrategen laufend analysiert und entsprechend der Facheinschätzung ggf. umgeschichtet. Eine Kapitalanlage in Einzeltitel ist viel riskanter und erfordert sehr viel mehr Fachwissen des Anlegers – bei einer Anlage in Investmentfonds hingegen kann sich der Anleger entspannt zurücklegen.

Typen von Investmentfonds und Streuung des Anlagekapitals

Grundsätzlich werden zwei Haupttypen von Investmentfonds unterschieden: Die offenen und die geschlossenen Investmentfonds. Diese beiden Arten sind grundverschieden: Während bei einem offenen Investmentfonds die Fondsgesellschaft ein Sondervermögen aus den Einzahlungen von vielen Anlegern ansammelt, um dies in verschiedenen Assetklassen zu investieren, stellen Anteile von geschlossenen Fonds unternehmerische Beteiligungen dar. Geschlossene Investmentfonds sind nicht uneingeschränkt für jeden Anleger zu empfehlen, da neben vergleichsweise hohen Mindestengagements auch unternehmerische Risiken und lange Kapitalbindungen eingegangen werden. Bei Anlegern mit entsprechend hohem verfügbarem Anlagekapital können geschlossene Fonds jedoch zur Depotdiversifikation und damit zur Risikominimierung beitragen. Grundsätzlich für jeden Anleger (unabhängig vom zur Verfügung stehenden Anlagekapital) können jedoch die offenen Investmentfonds empfohlen werden. Zu beachten ist jedoch, dass es mittlerweile viele tausend verschiedene Fonds – unterschieden nach den zugrunde liegenden Anlagebereichen sowie den Emittenten – gibt. Hierdurch entstehen unterschiedliche Risikostrukturen, welche der Anleger zunächst mit seiner individuellen Risikobereitschaft abgleichen sollte. Ob die Anlage mehrheitlich in Aktien-, Renten- oder Optionspapiere erfolgt, kann der Kapitalanleger durch die Auswahl des entsprechenden Fonds bestimmen. Grundsätzlich sollte die Mischung ausgewogen sein, damit nicht “alles auf ein Pferd” gesetzt wird. Auch zu beachten sind die durchaus unterschiedlichen Kosten der Fonds: So ist bei einigen Investmentfonds ein Ausgabeaufschlag zu zahlen, bei anderen wiederum nicht. Ebenso unterschiedlich sind die Verwaltungs- und Managementgebühren. Damit der Anleger hier ein genaues Bild hat, gibt die Fondsgesellschaft sog. “Fondsprospekte” heraus, in der neben den Anlageschwerpunkten und der generellen Analagepolitik auch die entstehenden Kosten genauestens aufgeführt sind.

Das Fondssparen

Eine sehr beliebte Form des Fondsinvestments ist das Fondssparen. Hierbei werden – ähnlich wie bei einem Banksparplan – regelmäßige Sparraten vom Konto des Anlegers abgebucht, die dann für den Kauf von Fondsanteilen verwendet werden. Durch diese Form der Anlage wird ein sog. Cost-Average-Effekt erzielt, da mit dem immer gleichen Betrag bei hohen Fondspreisen weniger Anteile, bei niedrigen Preisen mehr Anteile erworben werden. Im Laufe der Zeit wächst so ein von kurzfristigen Schwankungen weitgehend unabhängiges Fondsvermögen an. Anbieter von Fondssparplänen sind Banken, Sparkassen und teils auch Fondsgesellschaften selbst. In jedem Falle sollte der Anleger auch hier die Konditionen (z.B. Depotgebühren, Rabatte auf den Ausgabeaufschlag etc.) vor der Einrichtung eines Fondssparplanes sehr genau prüfen.

Fazit

Investmentfonds sind nicht ohne Berechtigung eine weit verbreitete und umsatzstarke Kapitalanlagemöglichkeit. Risiko und Sicherheit müssen bei einem Investment in Fonds ebenso wie bei anderen Investments vorab bedacht und mit der persönlichen Risikobereitschaft und Renditeerwartung abgeglichen werden. Insbesondere offene Investmentfonds bieten auch Anlegern mit kleinerem Vermögen eine gute und risikoaverse Anlagemöglichkeit, ohne dass diese sich selbst um die Auswahl der am besten geeigneten Einzeltitel kümmern müssen. Entscheidend ist die Auswahl des richtigen Fonds anhand der Kosten, der Anlagepolitik und des damit verbundenen Risikoprofils. Weitere Informationen hierzu können z.B. bei www.investmentfonds24.eu eruiert werden.

Weitere Informationen

» Investmentfonds – die ideale Anlageform
» Vorteile von Investmentfonds

Geschlossene Fonds als Depotdiversifikation minimieren das Gesamtanlagerisiko

Montag, 10. Oktober 2011

Geschlossene Fonds(Berlin, 10.10.2011) Geschlossene Fonds sind mit mehr als 10 Mrd. Euro per anno Investitionsvolumen ein wichtiges Anlageinstrument in Deutschland. Insbesondere sind sie interessant für Anleger, die Ihr vorhandenes Depot im Sinne der Risikominimierung diversifizieren und damit weniger anfällig für Wertschwankungen machen möchten. Geschlossene Fonds sind eine vom Börsen- und Kapitalmarkt weitgehend unabhängige Anlageform und können daher gerade für Anleger, die bereits in Aktien und Anleihen investieren, eine attraktive Alternative sein. Grundsätzlich sollte jedoch nicht in geschlossene Fonds investiert werden, wenn kein entsprechendes Basiswissen vorhanden ist. Wo genau liegen die Vorteile eines Investments in geschlossene Fonds? Was muss beachtet werden? Wer sollte besser nicht in geschlossene Fonds investieren? Diese und andere wichtigen Fragen muss sich jeder Interessent stellen, bevor er ein entsprechendes Engagement eingeht. Nur so lassen sich später Nachteile oder negative Überraschungen vermeiden.

Was sind geschlossene Fonds?

Geschlossene Fonds sind quasi unternehmerische Beteiligungen. Die Anteilseigner sind ähnlich einem Kommanditisten an der Entwicklung des Unternehmens beteiligt, haben aber auch Rechte und Pflichten. Die Anteile eines geschlossenen Fonds können nur während der Zeichnungsphase erworben werden und müssen für die projektierte Laufzeit gehalten werden, da dies die Eigenkapitalbasis des Unternehmens darstellt. Ein späterer Kauf oder Verkauf ist entweder gar nicht oder ggf. nur über einen Zweitmarkt möglich. Eine Umsetzung dort ist jedoch meist mit erheblichen finanziellen Nachteilen verbunden. Sind die Anteile platziert, werden die prospektierten Anlagegüter (ggf. unter zusätzlicher Fremdkapitalaufnahme) gekauft und entsprechend betreut. Das am weitesten verbreitete Wirtschaftsgut, für das geschlossene Fonds initiiert werden, sind Immobilien. Neben geschlossenen Immobilienfonds finden mittlerweile (neben weiteren Formen) auch Beteiligungen an Schiffen, an Windkraft- und Photovoltaikanlagen, Flugzeug- und Private Equity-Projekten große Beachtung. Wichtig zu betonen ist, dass unternehmerische Beteiligungen auch mit entsprechenden Verpflichtungen einhergehen. Bei einigen Fonds sollte vor einer Investition bedacht werden, dass bei einer nicht erwartungsgemäßen (negativen) Geschäftsentwicklung durchaus auch Nachschusspflichten bestehen können. Es ist also unbedingt erforderlich, sich genau mit dem Investitionsgut, dem Umfeld und dem Chance-/Risikoprofil auseinanderzusetzen.

Rendite und Anlagedauer

Geschlossene Fonds erwirtschaften bei erwartungsgemäßem Verlauf laufende Erträge (bei Immobilienfonds z.B. die Mieteinnahmen) und geben diese anteilig an die Anteilsinhaber weiter. Im Laufe der Zeit sollen die regelmäßigen Erträge die Investitionssumme übersteigen. Der Anleger ist grundsätzlich an die projektierte Nutzungsdauer gebunden, erhält also das für den Anteilskauf eingesetzte Kapital (zumindest während einer langen Zeit) nicht retour. Der Anlagehorizont ist deshalb als grundsätzlich mehrjährig langfristig einzustufen und setzt voraus, dass der Investor das eingesetzte Kapital für längere Zeit nicht benötigt. Bei einigen Wirtschaftsgütern ergeben sich steuerliche Vorteile für eine möglichst optimale Rendite nach Steuern (z.B. Tonnagesteuer bei Schiffsbeteiligungen oder Abschreibungen bei Immobilien). Die Renditeerwartungen differieren deutlich ob der möglichen – teils sehr unterschiedlichen – Anlagegüter, die den geschlossenen Fonds zu Grunde liegen. Bei geschlossenen Immobilienfonds sind Renditeerwartungen von ca. 6% durchaus vorstellbar. Wie bei anderen Anlageformen auch, bedeutet ein erhöhtes Risiko auch die Chance auf eine höhere Rendite.

Vorteile

Der Hauptvorteil von geschlossenen Fonds liegt in der effektiven Depotrisikominimierung im Rahmen einer Diversifikationsstrategie. Das Portfolio wird so gegen Börsenkurs- und Stimmungsschwankungen am Kapitalmarkt resistenter. Wer sich mit entsprechenden Risikoprofilanalysen und Bewertungskriterien von Anlagen in geschlossenen Fonds auskennt, erhält zudem die Chance auf eine sehr attraktive Nachsteuerrendite.

Fazit

Geschlossene Fonds sind geeignete Anlageinstrumente für ein Risikomanagement des eigenen Portfolios. Obwohl diese als alleinige Kapitalanlageform nicht empfohlen werden können, sind sie ideal als Beimischung zur Renditeoptimierung. Grundvoraussetzung ist die detaillierte Auseinandersetzung mit Fondsgesellschaft und Anlagegut des gewünschten Fonds. Gerade die richtige Chance-/Risikobewertung ist entscheidend für die Eignung als Aufnahme in das eigene Depot. Weiterführende Informationen oder auch eine Beratung bei der Suche nach den individuell optimalen Produkten können z.B. im Internet unter www.investmentfonds24.eu gefunden werden.

Weitere Informationen

» Geschlossene Fonds – dauerhaft Rendite mit geschlossenen Beteiligungen
» Geschlossene Immobilienfonds – in Immobilien investieren

Welche Arten von geschlossenen Fonds gibt es?

Mittwoch, 21. Juli 2010

Geschlossene Fonds sind allgemein besonders bekannt in Form von Immobilienfonds. Tatsächlich sind ca. 60% aller auf dem Markt befindlichen geschlossenen Fonds als Anlagen in Immobilien aufgelegt. Doch die Zahl anderer Ausrichtungen dieser Fondsinvestition nimmt stetig zu. Dabei wird unterschieden in Ausrichtungen, die durch die Motivation einer Investition in attraktive Marktumfelder getrieben werden (z.B. Windkraftfonds, Leasingfonds etc.) oder aber Ausrichtungen, die einem bestimmten Zweck dienen sollen (z.B. Erzielung von Steuervorteilen bei Medienfonds).

Bei diesen Ausrichtungen ist das Anlagegut lediglich „Mittel zum Zweck“. Grundvoraussetzung für die Investition ist die Kenntnis über Anlagegut, Risikoeinflüsse und die steuerliche Behandlung. Der Anleger sollte durch Erwerb von detailliertem Wissen sehr genau einschätzen können, welches Risiko er mit seiner geplanten Anlage eingeht. Bei Immobilienfonds z.B. sollte man sich genau informieren, in welche Immobilie(n) investiert wird, wie die Chancen einer Vermietung/Auslastung sind und wie das Marktumfeld aussieht. Hilfreich können hier auch unabhängige Bewertungen von Ratingagenturen und Finanzanalysten sein. Als Neuling in diesem Themenbereich sollte man sich am besten mit Hilfe eines unabhängigen Finanzberaters informieren und mit diesem zusammen das Chance-/Risiko-Verhältnis anhand der individuellen Situation analysieren.

Ähnlich verhält es sich mit den alternativen Anlagegütern von geschlossenen Fonds. Schiffsfonds beispielsweise haben in den letzten Jahren eine bedeutende Wandlung durchgemacht. So wurden diese früher hauptsächlich aus steuerlichen Erwägungen (Tonnagesteuerzuweisung) in den Investitionsplan aufgenommen, doch seit der Reformierung der Rahmenbedingungen sind Schiffsfonds aktuell eher auf Renditeoptimierung ausgerichtet. Dabei ist es natürlich besonders wichtig, in welche Schiffe und Reedereien man sein Geld investiert – denn fehlt später der wirtschaftliche Erfolg, führt dies zu einem hohen Verlust.