Immobilienfinanzierung – Zinstief nutzen und günstig finanzieren!

Montag, 21. Juni 2010

Immobilien finanzieren(Berlin, 21.06.2010) Die Zinsen für Hypothekenkredite befinden sich nun seit einigen Wochen wieder auf einem historisch niedrigen Niveau, nachdem diese in den letzten Monaten einem wiederholten, kontinuierlichen Verfall unterlegen waren. So ist beispielsweise die DGZF Pfandbriefkurve zuletzt unter den bisherigen relativen Tiefststand von 2005 gefallen. Mittlerweile hat sich allerdings wieder eine moderate Stabilisierung auf diesem niedrigen Niveau angedeutet. Ein weiterer Verfall der Hypothekenzinsen scheint zwar zum jetzigen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen, allerdings sinkt die Wahrscheinlichkeit das die Zinsen noch weiter fallen naturgemäß, je tiefer die Zinsen schon gesunken sind. Insofern ist das weitere Abwärtspotential sicherlich begrenzt. Gute Zeiten für Bauherren und Immobilienkäufer!

Wer sich jetzt entscheidet, eine Immobilie zu kaufen oder ein Haus zu bauen, sollte sich allerdings beeilen, um auf Nummer sicher zu gehen. Denn die EZB und andere Zentralbanken rund um den Globus dürften schon bald dazu übergehen, die Zinsen wieder moderat anzuheben, wenn sich die Wirtschaft zunehmend erholen sollte. Steigende Hypothekenzinsen wären so folglich wahrscheinlich. Allerdings gilt dieses Szenario noch als umstritten. Einige Ökonomen prognostizieren nämlich eine andere Entwicklung. Sie gehen davon aus, dass die Weltwirtschaft eine längerfristige Rezession mit Deflationstendenzen durchleben könnte. In diesem Falle würden die Zentralbanken sich mit Zinserhöhungen sicherlich zurückhalten und möglicherweise sogar eine Nullzinspolitik anstreben. In der Folge könnten sich Hypothekenfinanzierung nochmals deutlich verbilligen.

Aber selbst wenn man unterstellt, dass die Zinsen für Hypotheken tatsächlich noch fallen könnten, sollte man das aktuelle Zinsniveau im Kontext mit der Vergangenheit betrachtet. Faktisch war eine Baufinanzierung noch nie so billig wie heute. Wer heute finanzieren will, kann problemlos 5 oder mehr Prozentpunkte gegenüber einer Finanzierung von vor 15 Jahren einsparen. Wer auch in Zukunft von den Niedrigzinsen profitieren will, zur Zeit aber noch keine Finanzierung benötigt, kann sich die niedrigen Hypothekenzinsen beispielsweise durch einen sogenannten Forwardkredit sichern. Dabei wird die Finanzierungssumme erst zu einem in der Zukunft liegenden Zeitpunkt bereitgestellt, wobei die Zinsen schon jetzt festgeschrieben werden. Vor allem dann, wenn man steigende Zinsen erwartet und in einigen Jahren bauen oder kaufen will, lohnt es sich oft, eine solche Finanzierung abzuschließen.

Besonders günstige Konditionen können sich Bauherren und Immobilienkäufer erhoffen, die über einen soliden Eigenkapitalstock verfügen. Wer beispielsweise bereit und in der Lage ist, mindestens 20 oder 30 Prozent Eigenkapital einzubringen, bekommt die Bau- oder Immobilienfinanzierung meist schon zum Eingangszinssatz. Auch Bauherren, die nur eine sehr kurze Zinsbindung vereinbaren, profitieren von niedrigeren Zinsen. Bei einer Zinsbindung von 5 Jahren sind bei einigen Anbietern sogar schon Finanzierungen ab 2,XX Prozent möglich! Allerdings sollte man bei derartigen Finanzierungen auch die Risiken einkalkulieren, die eine eventuelle Ablösung am Ende der Zinsbindung mit sich bringt.

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Vorsicht im Zinstief

Dienstag, 09. März 2010

(München, 9. März 2010) Wie die aktuelle Immobilienbarometer-Umfrage von Interhyp und ImmoScout24 ergab, gehören für 40 Prozent der deutschen Immobilieninteressenten die sehr niedrigen Baugeldzinsen zu den Top-3-Motiven für den Eigenheimerwerb. “So erfreulich die Niedrigzinsen auch sind: Bauherren und Immobilienkäufer sollten im Zinstief unbedingt auf eine erhöhte Tilgung achten – sonst kann sich die Entschuldung um Jahrzehnte hinauszögern“, weiß Robert Haselsteiner, Gründer und Zinsexperte der Interhyp AG.

Generell gilt bei klassischen Annuitätendarlehen die Regel: Je günstiger die Zinsen, desto länger die Gesamtlaufzeit. Darlehensnehmer benötigen in einem Zinsumfeld von 6 Prozent rund 30 Jahre, um ein Darlehen mit einer anfänglichen Tilgung von 1 Prozent vollständig zurückzuzahlen. Bei einem Zinsniveau von 4 Prozent bedarf es beim gleichen Tilgungssatz bereits rund 40 Jahre bis zur Schuldenfreiheit.

Hintergrund der erhöhten Laufzeit ist die gleichbleibende Rate eines Annuitätendarlehens, die sich aus Zins und Tilgung zusammensetzt. Bei niedrigen Zinsen reduziert sich der Zinsanteil langsamer – und dadurch steigt auch der Tilgungsanteil weniger schnell als bei höheren Zinsen.

“In einem Zinsumfeld wie dem derzeitigen, das 10jährige Darlehen zu 3,7 Prozent möglich macht, sollte die Tilgung mindestens 2 Prozent betragen, um in einem überschaubaren Zeitraum von rund 25 Jahren schuldenfrei zu sein”, rät Haselsteiner und fügt hinzu: “Allein seit Mitte 2009 sind die Bestkonditionen für 10-Jahres-Darlehen um 70 Basispunkte nach unten gegangen. Dieser Zinsvorteil sollte unbedingt in die höhere Tilgung – und damit schnelleren Schuldenabbau – gesteckt werden.” Haselsteiner rechnet vor: Bei einem 100.000 Euro-Darlehen mit einprozentiger Tilgung betrug die monatliche Kreditrate im Sommer vergangenen Jahres 438 Euro und die gesamte Darlehenslaufzeit 39 Jahre. Durch den Zinsrückgang kann ein Immobilienkäufer heute bei gleicher Monatsrate eine Tilgung von 1,7 Prozent vereinbaren und so mehr als sieben Jahre früher komplett entschuldet sein.

Immobilienbarometer deckt auf: Jeder sechste Immobilienkäufer hat kein Interesse an der Wertentwicklung seiner Immobilie

Montag, 01. März 2010

Berlin/München, 01.03.2010. Knapp neun von zehn deutschen Immobilienkäufern suchen aktuell eine Immobilie zur Eigennutzung. Überraschend dabei: Jeder sechste Käufer interessiert sich überhaupt nicht für den Wert seiner Immobilie in der Zukunft. Zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Umfrage “Immobilienbarometer” von Interhyp und ImmobilienScout24. Dabei wurden im Februar über 2.600 Interessenten von Kaufimmobilien in Deutschland befragt.

Die Mehrheit der deutschen Immobilienkäufer glaubt jedoch an moderate Wertzuwächse. Über 46 Prozent rechnen mit einer Wertentwicklung, welche die Inflation ausgleicht. Rund sechs Prozent erwarten sogar eine hohe Steigerung des Werts. Knapp 13 Prozent sind hingegen pessimistisch. Sie befürchten einen Wertverlust ihres Objekts.

Deutlich positiver werden die Renditechancen allerdings von denjenigen bewertet, die einen Immobilienerwerb als Kapitalanlage anstreben: Über acht Prozent rechnen mit einem hohen Wertzuwachs und über 65 Prozent vertrauen auf den Inflationsschutz einer Immobilie. Nur vier Prozent der Kapitalanleger interessieren sich überhaupt nicht für die Wertentwicklung ihrer Immobilie.

Hauptgrund für den Erwerb einer Wohnung oder eines Hauses ist die Altersvorsorge. Dies wird sowohl von den Eigennutzern (49 Prozent) als auch den Kapitalanlegern (51 Prozent) ähnlich bewertet. Auch das derzeitige Zinsniveau wird von Kapitalanlegern (50 Prozent) und Eigennutzern (37 Prozent) häufig als Grund für den Immobilienerwerb genannt. Doch es gibt auch Unterschiede: Während Eigennutzer oft Mietzahlungen vermeiden wollen (47 Prozent), geben Kapitalanleger häufig an, dass sie in Immobilien investieren, weil diese sich als krisensicher erwiesen haben (41 Prozent).

Die Top-5-Gründe der Deutschen für den Immobilienkauf im Überblick:

1. Altersvorsorge (49 Prozent)

2. Mietzahlungen vermeiden (42 Prozent)

3. Günstiges Zinsniveau (39 Prozent)

4. Unabhängigkeit vom Vermieter (28 Prozent)

5. Immobilien sind krisensicher (22 Prozent)

“Seit Mitte 2009 sind die Baugeldkonditionen auf langjährige Tiefstände von unter vier Prozent gesunken – dieses günstige Zinsumfeld bringt viele Deutsche dazu sich jetzt intensiv mit dem Thema Immobilienkauf zu beschäftigen”, kommentiert Robert Haselsteiner, Vorstand der Interhyp AG die Ergebnisse. Marc Stilke, CEO von ImmobilienScout24, ergänzt: “Der hiesige Immobilienmarkt hat sich in der Krise als äußerst robust erweisen. Dies hat das Vertrauen in die Immobilie vieler Anleger nachhaltig gestärkt.”

Anschlussfinanzierung: Teure Treue

Dienstag, 15. Dezember 2009

(München, 15. Dezember 2009) Traditionell laufen zum Jahresende die Zinsbindung von Tausenden von Baufinanzierungen ab. Doch auch dieses Jahr werden Immobilienbesitzer in Deutschland rund drei Milliarden Euro verschenkt haben, da sie ungeprüft und ohne Einholen von Vergleichsangeboten ihre Finanzierung bei der bestehenden Bank verlängern. Damit es nicht nächstes Jahr wieder zum grundlosen Geld-Verschenken kommt, sollten sich Haus- und Wohnungskäufer nach der Weihnachtspause mit ihrer Anschlussfinanzierung beschäftigen“, rät Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG und ergänzt: “Denn das Ende der Zinsbindung bietet die perfekte Gelegenheit, um zu günstigeren Anbietern zu wechseln – vorausgesetzt, man hat sich rechzeitig informiert.” Wie man bei seiner Anschlussfinanzierung sparen kann und wann der richtige Zeitpunkt zum Loslegen gekommen ist, hat Interhyp im Folgenden zusammengefasst.

Vergleichen, vergleichen, vergleichen

Deutsche Haus- und Wohnungskäufer entscheiden sich in der Regel für Darlehen mit festen Zinsbindungen von 5, 10 oder 15 Jahren. Ist dieser Zeitraum vorbei, wird für die noch vorhandene Restschuld eine Anschlussfinanzierung vereinbart – leider häufig beim bestehenden Kreditgeber ohne das Verlängerungsangebot geprüft und mit anderen Möglichkeiten verglichen zu haben.

“Banken nützen oft die Unwissenheit ihrer Kunden aus und bieten ihnen eine Kreditverlängerung zu Konditionen an, die weit von den Bestsätzen am Markt entfernt sind”, weiß Haselsteiner und empfiehlt daher: “Nicht auf das erste Konditionsangebot der Bank vertrauen, sondern mehrere Angebote mit Tilgungsplan einholen und intensiv vergleichen.” Unabhängige Vermittler helfen dabei. Denn sie können nicht nur frei aus dem Angebot von mehr als 150 Banken die Lösung auswählen, die am besten zu den individuellen Bedürfnissen des Kunden passt, sondern durch ihren Marktüberblick auch kurzfristige Sonderaktionen identifizieren.

Frühzeitig Wechsel in Betracht ziehen

Inzwischen sind Banken gesetzlich verpflichtet, dem Kunden drei Monate vor Zinsbindungsende ein neues Kreditangebot zu unterbreiten. Darauf sollten Immobilienbesitzer aber nicht warten. “Besser ist es, spätestens zwölf Monate vor Ablauf der Zinsbindung den Markt aktiv zu beobachten und Finanzierungsangebote einzuholen”, meint Haselsteiner und fügt an: “Eigenheimbesitzer haben auch bereits ein Jahr vor Ablauf der Zinsbindung gute Chancen, ihr Darlehen zu den heutigen Top-Konditionen zu verlängern. Denn viele Banken bieten Baufinanzierungen an, die erst in zwölf Monaten wirksam werden, ohne dass die sonst üblichen Zinsen für die Bereitstellung der Darlehenssumme zu zahlen sind.”

Wechseln lohnt sich und ist einfach

“Obwohl ein Bankwechsel Tausende von Euro Zins- und Tilgungsersparnis bringen kann, nutzt nur ein Zehntel der Immobilienbesitzer diese Möglichkeit”, so Haselsteiner. Dabei ist ein Anbieterwechsel heutzutage mühelos möglich und kostet nicht viel: Für eine Grundschuldabtretung, die die Banken meist unter sich regeln, ist bei einer Grundschuld von 100.000 Euro mit Gebühren von 200 bis 400 Euro zu rechnen.

Um keine Auf- oder Abwärtsbewegungen der Zinsen zu verpassen, kann man sich auch über die gesamte Zinslaufzeit mit aktuellen Baufinanzierungsinformationen versorgen lassen – zum Beispiel mit dem Zins-Radar von Interhyp. Auf Basis der persönlichen Finanzierungs-Eckdaten werden hierdurch Interessenten im von ihnen gewünschten Zeitabstand informiert, wenn sich die Zinssätze ändern oder ein bestimmter Wert unterschritten wird.

Anschlussfinanzierung – Jetzt handeln: Dubai-Krise drückt Baugeld-Zinsen

Dienstag, 01. Dezember 2009

(München, 1. Dezember 2009) Durch die Ankündigung des Emirats Dubai vorige Woche mit den Gläubigern der Staatsholding Dubai World über eine Umschuldung verhandeln zu wollen, ist die Nervosität an den Kapitalmärkten zurückgekehrt. “Die Zahlungsschwierigkeiten des Wüstenstaates und die daraus resultierende Verunsicherung der Finanzmärkte führen derzeit auch zu sinkenden Konditionen beim Baugeld”, erklärt Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG und führt fort:  “Damit eröffnen sich Immobilienkäufern und Eigenheimbesitzern mit unmittelbarem Finanzierungsbedarf erhebliche Chancen in den nächsten Tagen von sinkenden Zinsen zu profitieren.”

Durch die unerwartete Pleitemeldung des Emirats kam es vergangene Woche innerhalb von Stunden zu Kursrückgängen an den Aktienmärkten und zu Kursgewinnen bei Staatsanleihen. “Wie immer in solchen Phasen flüchten Investoren in den sicheren Hafen der Staatsanleihen und das drückt die langfristigen Zinsen”, analysiert Zinsexperte Haselsteiner.

Er rät: “Diese Phase können Kreditkunden nutzen: Wer ein konkretes Immobilienobjekt vor Augen hat oder bald eine Anschlussfinanzierung vornehmen muss, sollte die Konditionen jetzt fixieren  - und das am besten langfristig. Mit aktuellen Bestkonditionen von 4,18 bzw. 4,40 Prozent effektiv für 15- und 20-jährige Zinsbindungen ist sehr hohe Kalkulationssicherheit sehr günstig erhältlich.”

Anschlussfinanzierung: Aufschläge für Forward-Darlehen steigen

Mittwoch, 04. November 2009

(München, 4. November 2009) Forward-Darlehen sind die ideale Lösung, um sich als Haus- oder Wohnungsbesitzer mit einer laufenden Immobilienfinanzierung das aktuell noch immer sehr tiefe Zinsniveau für die nächste Darlehensperiode zu sichern. “Sicherheitsorientierte Eigenheimbesitzer, die ihre monatliche Kreditbelastung gerne langfristig planen und fixieren möchten, sollten sich jetzt über individuelle Forward-Angebote informieren – denn die Aufschläge für Forward-Darlehen steigen”, erklärt Robert Haselsteiner, Gründer und Vorstand der Interhyp AG.

Forward-Darlehen sind ein nützliches Instrument, um sich als Immobilienbesitzer bei der Anschlussfinanzierung vor künftigen Zinsanstiegen zu schützen: Läuft die Zinsbindung des bestehenden Darlehens in den nächsten zwölf bis 60 Monaten aus, kann man über diese Kreditform die derzeit sehr niedrigen Zinsen nutzen, um die späteren Finanzierungskonditionen zu fixieren. Das Forward-Darlehen wird nicht sofort ausgezahlt, sondern erst zu einem fest ausgemachten Termin in der Zukunft und löst dann den bestehenden Kredit ab. Für die Sicherung der heutigen Zinsen verlangen Banken in der Regel einen Zinsaufschlag, dessen Höhe sich hauptsächlich nach der Dauer der Vorlaufzeit bis zur Auszahlung des Darlehens bemisst.

“Die Zinsstrukturkurve wird wieder steiler. Darauf haben bereits einige Anbieter reagiert und in den vergangenen Tagen ihre Aufschläge für Forward-Darlehen erhöht”, beobachtet Zinsexperte Haselsteiner und rät: “Bevor die Banken flächendeckend die Aufschläge erhöhen, sollten Immobilienbesitzer jetzt mit ihrem Berater abstimmen, ob und bei welchem Anbieter ein Forward-Darlehen für sie sinnvoll ist – schließlich können sie sich so von einem späteren Zinsanstiegs-Risiko befreien und langfristige Kalkulationssicherheit erhalten.”